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So sparen Sie beim Roaming: 5 goldene Tipps

21.07.2011 | 11:31 Uhr |

Tipp Nr. 1: kostenloses WLAN suchen

Billiger und oft auch schneller als mit Roaming surfen Sie im Ausland, wenn Sie sich vor Ort kostenlos in ein WLAN-Netzwerk einloggen. Gerade in Spanien, Kroatien oder Estland finden Sie fast immer offene WLAN-Hotspots, über die Sie E-Mails checken, News lesen oder bei Facebook posten können.

Tipp Nr. 2: Daten-Roaming ausschalten

Es rechnet sich, Daten-Roaming grundsätzlich zu deaktivieren und erst bei Bedarf einzuschalten. Das ist deshalb wichtig, weil sich bestimmte Apps wie beispielsweise News-Ticker oder Google Mail automatisch im Hintergrund aktualisieren und damit ungewollt Kosten verursachen. Um Daten-Roaming bei Android zu deaktivieren, gehen Sie im Menü auf » Einstellungen » Drahtlos & Netzwerke » Mobile Netzwerke » Daten-Roaming.

Ein guter Tipp fürs Roaming-Management ist die App Real Roaming Alarm für Android-Smartphones. Sie zeigt per Blinklicht oder Brummen an, ob Roaming-Gebühren fällig werden. Das ist vor allem in Grenzgebieten sehr hilfreich. Zudem können Sie mit einem Klick Roaming aktivieren oder deaktivieren und müssen dazu nicht immer in die Tiefen Ihres Smartphones abtauchen.

iPhone-User können Daten sparen, wenn sie sich die App Onavo Save Date aufs iPhone holen. Die Gratis-App komprimiert die Datenmengen, so dass etwa 30 Prozent weniger Traffic erzeugt werden. Das spart bares Geld beim Roaming im Ausland.

Tipp Nr. 3: Offline-Landkarten nutzen

Google Maps ist auf dem iPhone und auf Android Smartphones omnipräsent, Bing Maps auf Windows Phone 7-Geräten arbeitet ebenfalls online. Doch wer sich in Kairo oder Kuala Lumpur mal eben orten lässt, zahlt dank Roaming. Besser, Sie laden zu Hause die passenden Offline-Karten herunter. Auch wenn die Map-App ein paar Euro kostet, sparen Sie immer noch im Vergleich zu den Roaming-Kosten, die im Ausland anfallen. Mapdroyd für Android ist kostenlos.

Dinge auf Google Maps, die Sie nicht sehen dürfen

Tipp Nr. 4: Prepaid-Tarife - Guthaben aufladen

Bevor es los geht, sollten Sie noch mal einen Blick auf Ihr Guthaben werfen und es eventuell noch einmal aufladen. Am besten mit etwas Puffer. Denn teilweise ist Aufladen zwar auch im Ausland via Internet oder per Kreditkarte möglich. Dabei können jedoch zusätzliche Gebühren anfallen. Vor allen in exotischeren Reisezielen kann bei Prepaid-Kunden das so genannte „Callback“ Verfahren zum Einsatz kommen. Dabei wählt man zunächst eine Servicenummer, anschließend die gewünschte Rufnummer und legt auf. Kurz darauf klingelt das Handy und die Verbindung wird vom Netzbetreiber hergestellt.

Tipp Nr. 5: Anrufbeantworter deaktivieren

Der Anrufbeantworter kann ebenfalls zum Kostenfaktor mutieren. Daher sollten Sie ihn vor der Reise ganz deaktivieren. Denn schon die Weiterleitung auf den Anrufbeantworter wird als angenommenes Gespräch gewertet und mit teuren Roaming-Gebühren quittiert. Das Abhören der Mailbox, das im Inland oft nichts kostet, gilt im Ausland ebenfalls als Auslandstelefonat und wird entsprechend abgerechnet. Lassen Sie sich daher besser per SMS informieren – der Empfang einer SMS ist im Gegensatz zu Roaming auch im Ausland kostenlos.

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