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So soll die Datenbank funktionieren

27.06.2002 | 13:32 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

US-Bürger können auf der Website ihrer Kreditkarten-Nummer ohne weitere Informationen(!) eingeben und sollen dann erfahren, ob diese bereits in einschlägigen Chaträumen kursiert. In so einem Fall kann der Benutzer seine Karte bei dem ausstellenden Institut sperren lassen.

Weil die Besitzer von Kreditkarten nur in längeren Abständen ihre Kontoauszüge erhalten, können Betrüger in der Zwischenzeit großen finanziellen Schaden anrichten. Dem wollen die Betreiber von Cardcops entgegensteuern.

Bei Redaktionsschluss war die Datenbank allerdings wegen Überlastung nicht zu erreichen. Cardcops.com erregte vor einiger Zeit Aufsehen wegen einer nicht unumstrittenen Aktion gegen potenzielle Kreditkarten-Betrüger. Dabei wurde Personen, die sich im Internet Informationen zu Kreditkarten-Daten beschaffen wollten, mit brachial anmutenden Methoden eine Falle gestellt (PC-WELT berichtete).

Computerstraftaten nahmen um 40 Prozent zu (PC-WELT Online, 03.05.2002)

Falle für Kreditkarten-Betrüger (PC-WELT Online, 16.04.2002)

Chatrooms sind Eldorado für Hacker (PC-WELT Online, 11.04.2002)

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