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So schützen Sie sich vor den teuren Dialern

22.03.2002 | 09:36 Uhr | Arne Arnold

Schutz vor 0190-Dialern versprechen mehrere Free- und Shareware-Programme. Fünf dieser finden Sie auf er letzten Seite. Allerdings bietet keines der Tools einen 100-prozentigen Schutz. Im Test zeigten die Programme teils erhebliche Schwächen. Wirklich empfehlenswert ist keines der Programme. Als Einäugiger unter den Blinden hat sich YAW - Yet Another Warner 1.0 erwiesen. Die größte Schwäche dieses Tools: Wenn das Fenster minimiert war, warnte es nicht immer vor 0190-Verbindungen. Nur bei offenem Programmfenster ließen sich alle DFÜ-Verbindungen beobachten. Gut: Das Tool meldete stets, wenn bei einer DFÜ-Verbindung die Nummer gewechselt wurde.

Das ist ein Trick einiger Dialer. Sie erstellen eine neue DFÜ-Verbindung mit einer harmlosen Rufnummer und ändern diese erst kurz vor der Einwahl in eine teure 0190-Nummer. Der beste Schutz vor den Dialern heißt Aufmerksamkeit. Achten Sie bei jedem Verbindungsaufbau darauf, über welche DFÜ-Verbindung Sie online gehen. Sicherheitshalber sollten Sie das Passwort für Ihre DFÜ-Verbindung nicht abspeichern. Sollte Windows plötzlich die Verbindung ohne Passwort-Abfrage aufbauen, hat sich vermutlich ein Dialer eingeschlichen.

Wichtig ist auch: Wenn Sie auf eine dubiose Web-Seite gelockt wurden, dann kontrollieren Sie anschließend die Einstellungen im DFÜ-Netzwerk. Findet sich dort eine neue DFÜ-Verbindung? Oder taucht im Systray ein neues Symbol auf, hinter dem sich ein Dialer verbirgt? Wenn ja, löschen Sie die Verbindung, und entfernen Sie den Dialer. Übrigens: Die gefährlichsten Rufnummern sind die 01900 und 019x. Hier kann der Anbieter den Tarif frei bestimmen.

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