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So schützen Sie sich

17.12.2010 | 11:45 Uhr |

Ein aktuelles Betriebssystem und Antivirenprogramm erschwert Hackern den Zugang zu Ihrem PC und lässt Ihren PC im Idealfall gar nicht erst Teil eines Botnetzes werden.

Wenn Hacker aber doch Ihren PC kapern und für DDoS-Attacken einsetzen, dann tun sie das still und heimlich. Schließlich sollen Sie nichts bemerken und keine Gegenmaßnahmen einleiten. Mit ein paar Tricks, können Sie den Kriminellen trotzdem auf die Schliche kommen. Überprüfen Sie zuerst die Computer-Auslastung im Taskmanager via [Strg], [Shift] und [Esc]. Sind CPU- und Netzwerk-Auslastung ständig am Anschlag, obwohl Sie keine Programme gestartet haben, ist das ein Hinweis auf fremde Aktivitäten.

Einen weiteren Hinweis finden Sie womöglich in der Hosts-Datei im Ordner „Windows, System32, Drivers, etc“. Öffnen Sie die Datei „Hosts“ per Notepad. Steht in den Zeilen ohne „#“ am Anfang etwas anderes als „127.0.0.1 localhost“ oder „::1 localhost“, ist das verdächtig. Ein eindeutiger Hinweis kann auch die Update-Verweigerung Ihres Antiviren-Programms sein – indem Malware Ihren Virenschutz aushebelt, will sie sich vor Entdeckung schützen.

Sollten sich die Verdachtsmomente häufen, empfiehlt sich der Einsatz spezieller Säuberungs-Tools – wie dem McAfee Avert Stinger . Allerdings ist es nicht ganz einfach, Schädlinge im laufenden Betrieb zu entfernen. Manchmal bleiben aktive Restbestände zurück. Aufwändiger aber besser ist deshalb der Einsatz einer bootfähigen Antiviren-CD, die Schadsoftware schon vor dem Windows-Start aufspürt. Eine solche liegt oft kommerziellen Anti-Viren-Programmen bei. Auch in der aktuellen PC WELT finden Sie eine solche DVD für Notfälle. 100%ige Sicherheit gibt es aber nur, wenn Sie den PC formatieren und alles neu installieren.

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