Die Schaltzentrale eines drahtlosen Netzes ist der WLAN-Router beziehungsweise Access Point. Daher müssen Sie sicherstellen, dass sich niemand an diesem wichtigen Dreh- und Angelpunkt zu schaffen machen kann.

Die SSID (Service Set Identifier) ist der Name, den Sie für das Funknetz einstellen. Diese Kennung benötigen Sie, damit der PC mit Ihrem Router in Kontakt treten kann. Die meisten Geräte verwenden in den Werkseinstellungen einen Standardnamen wie "WLAN" oder die Bezeichnung des jeweiligen Geräts. Nachteil: Er ist dadurch ganz einfach zu erraten. Sie sollten die Voreinstellung daher unbedingt ändern.

Geben Sie dazu im Konfigurationsprogramm zum Router oder Access Point als "SSID" eine zufällige Reihenfolge von Zeichen und Buchstaben in Groß- und Kleinschreibweise ein. Sie sollte keine Rückschlüsse auf Ihr Funknetzwerk zulassen. Tragen Sie die neue SSID anschließend an allen Desktop-PCs und Notebooks ein.

Allerdings lässt sich der WLAN-Name bei den meisten Geräten dadurch ermitteln, dass diese ihn regelmäßig zur Identifikation per Funk aussenden. Dadurch erfährt ein potenzieller Angreifer, wo ein WLAN läuft, selbst wenn gerade kein normaler Datenverkehr stattfindet. Aus Sicherheitsgründen schalten Sie die SSID-Übermittlung daher am WLAN-Router oder Access Point ab.

Tipp: Um die Sicherheit weiter zu steigern, wechseln Sie die SSID am besten alle paar Wochen - das müssen Sie an allen Geräten Ihres WLANs durchführen.

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