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So prüfen Sie, ob die Fritzbox neue Funktionen wirklich nutzt

19.02.2020 | 09:03 Uhr |

Sie haben Ihre Fritzbox mit dem neuen Fritz-OS aktualisiert. Das Update verspricht unter anderem eine bessere Auslastung des WLANs durch Band-Steering und AP-Steering. So finden Sie heraus, ob diese Funktionen in Ihrem Heimnetz überhaupt zum Tragen kommen.

Zunächst sollten Sie überprüfen, ob bei Ihrer Fritzbox die neuen Einstellungen aktiv sind. Zu diesem Zweck gehen Sie im Routermenü zu dem Eintrag „WLAN –› Funkkanal –› Weitere Einstellungen“. Hier muss die Option „Zur Verbesserung der Datenübertragung….“ markiert sein. Wenn neben Band-Steering auch AP-Steering zum Einsatz kommen soll, müssen die WLAN-Clients dafür auch die Standards 11k und 11v unterstützen: Ob dies zutrifft, lässt sich in der Fritzbox unter „Heimnetz –› Mesh“ feststellen. Klicken Sie beim Eintrag eines bestimmten Heimnetzgerätes auf „Details“. Im nächsten Menüfenster sollten die beiden Standards unter „WLAN-Eigenschaften –› Signaleigenschaften“ aufgeführt sein, wenn AP-Steering funktionieren soll.

Im Ereignisprotokoll der Fritzbox erkennen Sie, ob der Router neue Funktionen wie Band-Steering und AP-Steering im Heimnetz einsetzt.
Vergrößern Im Ereignisprotokoll der Fritzbox erkennen Sie, ob der Router neue Funktionen wie Band-Steering und AP-Steering im Heimnetz einsetzt.

Ist das alles der Fall, können Sie anschließend im Ereignisprotokoll der Fritzbox prüfen, ob und wie oft die Fritzbox Band-Steering einsetzt, also ein WLAN-Gerät von einer Frequenz auf die andere umleitet beziehungsweise AP-Steering verwendet, also der WLAN-Client vom Router zum Repeater oder umgekehrt weitergegeben wird. Das Ereignisprotokoll finden Sie unter „System –› Ereignisse“. Damit Sie die entsprechenden Einträge schneller finden, wählen Sie nun oben aus dem Drop-down-Menü den Eintrag „WLAN“. Hier muss der Eintrag „Auch An- und Abmeldungen und erweiterte WLAN-Informationen protokollieren“ aktiviert sein.

Suchen Sie jetzt nach Einträgen, die mit diesen Worten beginnen: „WLAN-Gerät wurde umgemeldet“. Dort hält die Fritzbox fest, ob sie AP-Steering und Band-Steering genutzt hat, welches Gerät betroffen war und warum diese Funktion genutzt wurde. Zum Beispiel ist als ein Grund für das AP-Steering „Verbindung zu schlecht“ angegeben: Das kommt häufig bei mobilen Geräten wie einem Smartphone oder Tablet vor. Wenn Sie damit durch die Wohnung gehen, verschlechtert sich etwa die Signalqualität der aktuellen Verbindung zur Fritzbox. Weil WLAN-Client, Router sowie Repeater ständig Informationen über die Signalstärke der verfügbaren Basisstationen austauschen, leiten sie ab einem bestimmten Schwellenwert den Wechsel zum Repeater ein, der am derzeitigen Ort des Clients ein besseres Signal bietet.

Tipp: Fritzbox-Tuning: Die besten Tipps für den Alltag

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