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So kommen die Buchstaben auf die Tasten

27.12.2019 | 08:22 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Aber etwas fehlt noch. Etwas sehr wichtiges! Die Tastaturen sind zwar jetzt fertig zusammengebaut, aber noch unbeschriftet. Deshalb kommen sie jetzt unter den Laser. Der Laserstrahl braucht nur zirka 20 Sekunden für eine Tastatur. Schon sind die Zahlen, Buchstaben und Zeichen eingebrannt.

Die Lasertechnik hat deutliche Vorteile gegenüber dem Bedrucken. Denn aufgedruckte Buchstaben lassen sich mit der Zeit abreiben, sie werden unleserlich, wie jeder weiß, der schon einmal an einer alten Tastatur saß.

Bei laserbeschrifteten Tasten tritt genau der entgegengesetzte Effekt auf, zumindest wenn die Tasten in einem hellen Farbton gehalten sind und die Beschriftung dunkel ist. Durch die tägliche Benutzung und der damit verbundenen Schmutzablagerung werden die Zeichen eher noch schärfer. In jedem Fall sind Laserbeschriftungen völlig abriebfest.

Bis hierher erledigten Maschinen und Industrie-Roboter - seit rund zehn Jahren sind die Roboter aus der Tastatur-Produktion nicht mehr wegzudenken - den Großteil der Arbeit. Das Verpacken erfolgt allerdings wieder von Hand. Anschließend werden die Tastaturen in den Versand gebracht. Gegebenenfalls werden auch noch die vorgeschriebenen Warnhinweise auf potenzielle Gesundheitsschäden durch das Arbeiten mit einer Tastatur angebracht.

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