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So klappt's mit dem RAM-Upgrade

17.06.2011 | 11:05 Uhr |

Upgrade: RAM-Riegel
Vergrößern Upgrade: RAM-Riegel
© Kingston

Anfänger haben in puncto RAM-Aufrüstung vor allem mit einem Problem zu kämpfen: sie kaufen oft den falschen Speichertyp. Regel Nummer Eins: nehmen Sie sich Zeit, um genau herauszufinden (etwa mit Freeware) , welche Module Ihr System benötigt und achten Sie auch auf die Bus-Geschwindigkeit (in MHz). Speicher-Hersteller produzieren RAM mit verschiedenen Pin-Konfigurationen, Datenübertragungsgeschwindigkeiten und Bus-Geschwindigkeiten. Wenn Ihr Laptop also beispielsweise nach 667MHz PC2-5300 Modulen verlangt, im Laden aber nur 1333MHz PC3-10600 Module zu haben sind, versuchen Sie's gar nicht erst. Es wird in aller Regel nicht nur nicht funktionieren, sondern Sie können mit solcherlei Experimenten auch Ihren PC ruinieren.

Ratgeber RAM aufrüsten

Der größte Fehler beim Einbau von RAM-Riegeln bei erfahrenen Bastlern ist hingegen, dass sie vergessen die maximale Speicherkapazität zu überprüfen. Einige Systeme - insbesondere Netbooks und ulraleichte Modelle wie die meisten Macs - können nur eine bestimmte Menge an RAM verarbeiten. Viele Händler bieten zum Beispiel Module mit 4 Gigabyte an - zu blöd, wenn Sie dann erst zu Hause feststellen, dass Ihr zwei Jahre alter Laptop aber nur Einzelriegel mit maximal 2 Gigabyte erkennt. Die Lösung ist einfach wie genial: überprüfen Sie vor dem Kauf von RAM das Hersteller-Handbuch oder informieren Sie sich auf dessen Webseite.

Ratgeber: So lösen Sie die häufigsten RAM-Probleme

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