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So klappt das Chatten auch in der Firma

09.04.2002 | 11:30 Uhr |

Können Sie Instant-Messenger-Programme bei der Arbeit nutzen, wenn der Internet- Zugang über das Firmen-Netz läuft?

Chatten in der Firma: Meist müssen Sie den Messenger an den Firmen-Firewall anpassen.

In den meisten Fällen stellt das kein Problem dar. Es hängt aber stark von der Netzwerkkonfiguration ab, ob Sie Ihr Messenger-Programm speziell einstellen müssen. Die meisten Firmen schotten den Internet-Zugang über einen Firewall gegen Eindringlinge ab.

Je nach Sicherheitspolitik eines Unternehmens blockiert der Firewall auch bestimmte Verbindungen, die vom internen Netz nach außen gehen. In manchen Fällen ist der Firewall so restriktiv eingestellt, dass er nur Verbindungen erlaubt, die über das HTTP-Protokoll laufen - in der Regel also das Abrufen von Web-Seiten über den Browser. Fast alle Instant Messenger haben aber inzwischen eine Funktion, sich auch über das HTTP-Protokoll mit dem Messenger-Server zu verbinden. In dem Fall funktioniert aber meist nur das reine Chatten - Datei- oder Sprachübertragungen sind dann nicht möglich.

In der Regel suchen die Programme sich selber einen Weg nach draußen. Funktioniert das nicht, könnte es sein, dass bei Ihnen der Internet-Zugang über einen Proxy-Server läuft. Das ist eine Art Zwischenstation zwischen Ihrem Rechner und dem Firewall, die dem Unternehmen zusätzlichen Schutz bietet. Das stellen Sie beispielsweise mit dem Internet Explorer fest, indem Sie unter "Extras, Internetoptionen, Verbindungen, LAN-Einstellungen, Proxyserver, Erweitert" nachsehen, ob dort entsprechende Einträge vorhanden sind.

Wenn ja, notieren Sie sich den dort aufgeführten Server- Namen und den Wert für "Anschluss". In der Konfiguration Ihres Messengers suchen Sie nun nach einer Option mit dem Namen "Proxy" oder "Firewall". Dort wählen Sie als Protokoll "HTTP" und tragen den notierten Server-Namen und den Wert für "Anschluss" ein, der in manchen Programmen auch "Port" heißt.

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