6816

So haben wir getestet

29.11.2001 | 15:01 Uhr |

Getestet wurde die Erkennung von 434 weit verbreiteten Datei-, Makro-, Skript- und Bootviren. Diese werden als ITW-Viren bezeichnet, was für "in-the-wild", also "in freier Wildbahn zu finden" steht. Die WildList Organisation stellt monatlich die gesammelten Daten auf der Seite www.wildlist.org zur Verfügung. Sowohl derOn-Demand-Scanner, als auch der On-Access-Wächter mussten diesen Test mit der WildList 08/2001 über sich ergehen lassen.

Außerdem mussten sich die Virenscanner gegen eher selten vorkommende Viren (ZOO-Viren) und andere Malware (Backdoor-ProgrammeundTrojanische Pferde) behaupten. Weiterhin war interessant, ob die Programme mit Falschmeldungen von angeblich infizierten Dateien verwirren oder ob man sich wirklich auf sie verlassen kann, wenn sie einen Virus finden.

Ein weiteres Kriterium war die Unterstützung von Archiv-Formaten wie ACE, ARJ, CAB, LHA, RAR oder ZIP. Getestet wurde auch, ob laufzeitkomprimierte Dateien untersucht werden können. Ebenfalls überprüften wir, ob eingebette OLE-Objekte, wie zum Beispiel eine infizierte XLS-Tabelle in einer DOC-Datei, erkannt werden.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
6816