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So funktioniert Geforce 3D Vision

30.04.2009 | 11:20 Uhr | Benjamin Schischka

Geforce 3D Vision: 3D dank Doppelbild.
Vergrößern Geforce 3D Vision: 3D dank Doppelbild.
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Clevere Technik: Zwei Bilder für die Shutter-Brille
Nach der Treiber-Installation berechnet die Grafikkarte auf Wunsch alle Bilder aus zwei unterschiedlichen Winkeln. Mit der Tastenkombination Strg + T schalten Sie den Effekt ein oder aus. Auf dem Monitor sehen Sie dann alles doppelt und unscharf; die Nvidia-Brille wandelt das doppelte Bild in ein dreidimensionales um. Dazu schließt die Shutter-Brille (englisch „to shut“ = schließen) innerhalb von Millisekunden abwechselnd ihre linke und rechte Seite. Der mitgelieferte Infrarot-Empfänger sendet das Timing dafür an die kabellose 3D-Brille.

Am Infrarot-Empfänger gibt es ein Rädchen, mit dem Sie die Bild-Verschiebung regeln. Das ist sinnvoll, da der Augenabstand beim Menschen unterschiedlich groß ist. Mit Strg + F3, beziehungsweise F4, verändern Sie die Tiefenwirkung nach Geschmack.

Mini-Exkurs: So funktioniert Räumliches Sehen
Wenn Sie schnell das linke und rechte Auge abwechselnd zukneifen, sehen Sie den Monitor vor sich aus zwei unterschiedlichen Winkeln. Umso weiter das Objekt entfernt ist, umso mehr „springt“ es – lehnen Sie sich zurück und blinzeln Sie nochmals wie oben beschrieben. Aus den beiden unterschiedlichen Blickwinkeln berechnet das Gehirn den Tiefeneindruck – ein 3D-Bild entsteht. Bei der Geforce 3D Vision übernimmt die Shutter-Brille das Blinzeln im Millisekundentakt, die Grafikkarte fungiert als Gehirn und berechnet das Bild.

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