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So funktionieren die Benutzer-Rechte unter Windows

Welchem Club Ihr Benutzerkonto angehört, entscheidet darüber, was Sie auf Ihrem PC tun dürfen. Als Mitglied der Gruppe Computeradministrator verfügen Sie über die goldene Clubkarte: Benutzer erfassen und ändern, Systemdateien überschreiben oder löschen, Programme installieren, Einstellungen anpassen – all dies ist Ihnen erlaubt und noch vieles mehr, das Einfluss aufs gesamte Windows hat.

Nicht immer sollte man dem Admin freie Bahn einräumen
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Wer stattdessen mit einem eingeschränkten Konto arbeitet, darf nur die vorhandenen Programme nutzen, den eigenen Desktop anpassen, das Kennwort ändern und Dateien in den eigenen Ordnern ablegen. Unter Windows 2000 und XP Professional gibt es zusätzlich eine Gruppe namens Hauptbenutzer. Mitglieder dieses Clubs haben fast so viele Rechte wie die Administratoren; deshalb ist die tägliche Arbeit als Hauptbenutzer praktisch genauso unsicher.

Unser Rat: Verrichten Sie Ihre tägliche Arbeit stets als eingeschränkter Benutzer. Greifen Sie nur in Ausnahmefällen zu einem Konto mit Administratorrechten. Niemand ist in der Alltagsroutine vor gelegentlichen Konzentrationsschwächen gefeit. Irgendwann kommt der Tag, an dem Sie den falschen Klick tun oder eine Systemdatei löschen oder überschreiben. Passiert Ihnen dies mit einem eingeschränkten Konto, sind die Folgen meist zu verschmerzen.

Ohne volle Systemrechte finden auch Computerschädlinge eine viel kleinere Angriffsfläche vor, falls es einer auf Ihre Festplatte schafft. Eine vernünftige Trennung zwischen Anwender- und Administratorkonto sorgt nicht zuletzt dafür, dass Sie Ihre Dateien und Einstellungen nicht übers ganze System verstreuen, sondern in den dafür vorgesehenen Ordnern ablegen. Das erleichtert nicht nur das Wiederfinden, sondern auch das Sichern der Daten erheblich.

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