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So entfernen Sie die alten Treiber ohne Überreste

03.09.2010 | 10:55 Uhr |

Ccleaner
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Wenn Sie etwa von einer Nvidia-Grafikkarte zu einem ATI/AMD-Modell oder umgekehrt wechseln, sollten Sie vorher die bisherigen Grafiktreiber komplett entfernen. Sie halten damit nicht nur Windows sauber, sondern verhindern auch Konflikte zwischen der Geräte-Software. Routinemäßig erledigen Sie die Deinstallation bei Windows XP über "Systemsteuerung, Software", bei Windows Vista und 7 über "Systemsteuerung, Programme". Anschließend steht ein PC-Neustart an.

Allerdings stellte PC-WELT bei ATI/AMD-Karten fest, dass Installationsreste vom Treiberpaket zurückbleiben. Am deutlichsten zeigt dies ein Blick in den Windows-Explorer: Hier bleibt auf der Systempartition ein Ordner "ATI" mit vielen Unterordnern und Dateien übrig. Dieser Ordner lässt sich allerdings nach der Deinstallation des Treiberpakets gefahrlos löschen. Nvidia wiederum bietet im Deinstallations-Programm an, auch die Treiber anderer Hardware-Komponenten zu entfernen, etwa die des Audiochips. Schauen Sie also genau hin, welche Option eingestellt ist, und ändern Sie sie nach Bedarf.

Auch in der Windows-Registy bleiben bei ATI/AMD-Treibern Reste zurück: Im Verzeichnis "Hkey_Local_Machine\Software" entdeckte PC-WELT einen Ordner "ATI-Technologies" mit zwei Einträgen. Zur Säuberung der Registrierungsdatenbank verwenden Sie am besten das Programm Ccleaner. Es zeigte auf dem PC-WELT-Testrechner den ATI-Eintrag als "veralteten Software-Schlüssel" an. Der lässt sich per Klick auf "Fehler beheben" löschen.

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