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So arbeitet die Firewall

18.11.2009 | 10:35 Uhr | Benjamin Schischka

So arbeitet die Firewall
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Der englische Begriff Firewall bedeutet wörtlich übersetzt "Brandmauer". Damit wird die Hauptfunktion bereits sehr treffend beschrieben. Eine Firewall ist eine Trennmauer zwischen verschiedenen Netzwerken. Sie legt fest, welche Programme über welche Ports (siehe Kasten) zwischen dem Netz und Ihrem PC kommunizieren dürfen. Sie funktioniert somit als eine Art Grenzwächter. Eingehende und ausgehende Daten werden kontrolliert und abgeblockt, falls sie nicht vom PC ins Internet oder umgekehrt "reisen" dürfen.

Achtung: Eine Firewall ersetzt keine Antiviren-Software. Sie überprüft die Daten nicht auf schädliche Inhalte, sondern kontrolliert nur, ob sie passieren dürfen. Wenn Sie beispielsweise dem Internet Explorer oder Ihrem Mailprogramm den Zugriff aufs Internet erlauben und eine schädliche Software wie z.B. einen Dialer herunterladen, landet er trotz Firewall auf Ihrem Rechner. Umgekehrt verhindert ein Antiviren-Programm keine unerwünschten Zugriffe auf den PC. Nur eine Kombination aus beidem bietet einen effizienten Schutz. Anders als bei einer Antiviren-Software müssen Sie für eine gut funktionierende Firewall zuerst so genannte Regeln erstellen. Der Benutzer definiert selbst, welche Anwendungen aufs oder vom Internet zugreifen können und welche Ports offen bleiben sollen.

Was sind Ports?
Jeder Netzwerkdienst verfügt über einen eindeutig zugewiesenen Port (englisch für Kanal). Über die Ports läuft die Kommunikation zwischen zwei Rechnern. Der Port 80 ist zum Beispiel für das Web-Protokoll HTTP reserviert. Die Werte der Port-Nummern liegen zwischen 0 und 65535.

Lese-Tipp: So funktionieren Ports und Portscanner

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