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So Gehts

12.07.2000 | 14:22 Uhr | Hermann Apfelböck

So sehr sich die scriptgesteuerten Prozeduren unter Windows 98 und Windows 2000 grundsätzlich gleichen, so unterschiedlich ist die Ausführung im Detail. Unter Windows 98 heißt das Installationsprogramm SETUP.EXE, und die Scriptdatei MSBATCH.INF ist als Standard vorgegeben. Der Aufruf

veranlasst Windows 98 daher, die Informationen dieser Scriptdatei zu berücksichtigen. Der Name "msbatch" ist dabei an sich gleichgültig und darf auch anders lauten. Neben den Angaben in diesem Script hilft unter Win 98 eine Reihe von "Ignorieren"-Schaltern, lästigen Abfragen und unnötigen Verzögerungen aus dem Weg zu gehen. Eine typische Aufrufzeile lautet daher etwa

Sie unterdrückt unter anderem den Start von Scandisk (/is), die Überprüfung des konventionellen Speichers (/im) und das Erstellen der Bootdisketten (/ie). Unter Windows 2000 startet die Datei WINNT.EXE (Neuinstallatation) beziehungsweise WINNT32.EXE (Upgrade oder Parallelinstallation) das Setup. Der Schalter /u:

oder

startet daher die Installation auf der Basis der angegebenen Datei. Die Scriptdateien der beiden Windows-Versionen werden als einfache Ansi-Texte abgelegt. Sie lassen sich daher mit jedem Editor bearbeiten. Vergleichbar sind ferner die Unterteilung in Sektionen mit eckigen Klammern und die typischen Einträge in der Form alter INI-Dateien:

Darüber hinaus bestehen allerdings keinerlei Parallelen. Selbst Anweisungen mit an sich identischer Bedeutung lauten unter Version 98 stets anders als unter 2000. Wir können hier leider nicht Hunderte möglicher Voreinstellungen näher erläutern. Wir verweisen deshalb auf die Dokumentationen für Windows 98 und Windows 2000 . Außerdem bieten wir Ihnen das Beispiel-Script 98.INF (für Windows 98) sowie eine EXEC.BAT und AUTOEXEC.2000 (für Windows 2000) zu download an. Die beiden Batchdateien erstellen automatisch Scriptdateien mit den interessantesten Optionen.

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