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Smarte Türklingeln helfen in der Corona-Krise – und darüber hinaus

24.06.2020 | 09:31 Uhr | Tillmann Braun

Dank der Lockerungen der Corona-Maßnahmen findet das Leben verstärkt auch wieder außerhalb der eigenen vier Wände statt. Wenn Sie trotzdem keinen Paketboten oder Besucher verpassen möchten, sollten Sie über die Anschaffung einer vernetzten Türsprechanlage nachdenken. Denn so können Sie selbst dann auf die Türklingel reagieren, wenn Sie sich im Garten aufhalten oder unterwegs sind.

Zum Höhepunkt der Corona-Krise beförderte allein die DHL täglich mehr als acht Millionen Pakete. Während die klassischen Geschäfte geschlossen blieben, wechselten viele Deutsche kurzerhand zu Online-Händlern, um essenzielle wie auch weniger wichtige Waren zu kaufen. Bei einigen stand so gleich mehrmals täglich ein Lieferservice vor der Tür.

Dieser Trend hat sich mit der Öffnung der Geschäfte etwas entspannt. Doch viele Menschen bestellen weiterhin online, weil es sicher,  praktisch und zeitsparend ist. Anders als noch vor wenigen Wochen kommt es jetzt aber immer häufiger vor, dass man außer Haus ist, wenn der Paketbote an der Tür klingelt. Über eine vernetzte Türsprechanlage können Sie dennoch mit dem Paketboten sprechen. Bevor Sie eine entsprechende Anlage anschaffen, sollten Sie schauen, welches System am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt: Smarte Türklingeln: Darauf sollten Sie achten

WLAN oder Anschluss an die Telefonanlage

Prinzipiell gibt es zwei unterschiedliche Arten von vernetzten Türsprechstellen. Die bekanntere Variante sind sicherlich WLAN-basierte Modelle wie die Doorbell von Ring . Dabei wird per WLAN und einer entsprechenden App ein Anruf zum Smartphone aufgebaut, wenn die Türklingel betätigt wird. Die Installation ist in der Regel vergleichsweise einfach, was ebenfalls zur Popularität beiträgt. Ist eine Video-Kamera verbaut, sieht man zudem auf dem Smartphone, wer vor der Tür steht.

Weniger bekannt, aber mindestens ebenso effektiv sind Türsprechstellen, die sich mit der vorhandenen Telefonanlage verbinden lassen. Das kann zum Beispiel ein Fritzbox-Router mit integrierter Telefonanlage sein, wie er in Millionen von deutschen Haushalten zu finden ist. Zusätzlich zur Türsprechstelle muss man so keine weitere Hardware anschaffen. Anders als bei WLAN-Modellen kann der Anruf so auch über ein Festnetztelefon angenommen werden, beispielsweise über ein Schnurlostelefon.

Je nach Modell lassen sich solche Türsprechstellen entweder per Kabel oder per DECT-Funk mit der Telefonanlage verbinden.  Telegärtner Elektronik bietet mit der Doorline Pro Exclusive und der Doorline Slim DECT beide Optionen an. Das DECT-Modell lässt sich ebenso schnell und einfach einrichten wie eine WLAN-Türsprechstelle, hat aber den Vorteil, dass DECT-Funk deutlich stabiler und zuverlässiger ist als WLAN. Zudem wird weder eine App noch ein Cloud-Service genutzt – selbst dann nicht, wenn eine Handynummer hinterlegt wird. Rufweiterleitungen auf eine alternative (Festnetz-)Nummer sind ebenfalls möglich.

Externe Kamera kann von Vorteil sein

Der einzige Nachteil von DECT-Türsprechanlagen ist, dass sie über keine integrierte Kamera verfügen. Bei genauer Betrachtung kann allerdings selbst dies als Vorteil betrachtet werden. Denn es ist problemlos möglich, eine externe Kamera ins Netzwerk zu integrieren. Und so kann man sich genau für die Kamera entscheiden, die am Einsatzort am besten den jeweiligen Bedarf abdeckt. Bei integrierten Kameras ist man dagegen auf die Kamera angewiesen, die der Hersteller der Türsprechstelle verbaut hat.

Vom Grill aus auf die Türklingel reagieren

Für welche Variante Sie sich am Ende auch entscheiden: Praktisch sind vernetzte Türsprechstellen in jedem Fall. Und das gilt nicht nur für die jetzige Situation. Denn selbst wenn die Corona-Krise eines Tages überstanden ist, möchten Sie vielleicht nicht mehr auf den Komfort verzichten, ein Türgespräch von unterwegs sowie aus unterschiedlichen Räumen der Wohnung oder vom Garten aus anzunehmen. So verbrennen auch nicht mehr die Würstchen auf dem Grill, wenn jemand an der Tür klingelt. Stattdessen können Sie Ihren Besuch bitten, kurz zu warten – oder ihm bei einem entsprechenden Türsystem gleich über das Telefon die Tür öffnen.

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