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Sind die Treiber Ihres Computers aktuell?

11.01.2020 | 08:03 Uhr |

Aktuelle Treiber sind für ein zuverlässiges PC-System wichtig. Neue Treiber machen den Rechner häufig schneller, bewahren ihn vor Abstürzen und stellen eine reibungslose Datenübertragung zwischen Windows und den einzelnen PC-Komponenten sicher.

1. Windows 10 unterstützt USB-Laufwerke, Drucker und zahlreiche weitere Geräte durch im Betriebssystem enthaltene oder von Microsoft bereitgestellte Treiber. Wenn Sie das Gerät mit dem PC verbunden haben, dann können Sie normalerweise sofort darauf zugreifen. Und über Windows-Updates lassen sich die Treiber automatisch auf dem neuesten Stand halten. Sie brauchen sich daher nicht selbst um die Treiber-Updates zu kümmern. 

Schritt 2
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2. Vielen Geräten liegt eine CD/DVD mit Treibern des betreffenden Herstellers bei, die Sie im Rahmen der Geräteeinrichtung installieren. Bei anderen verweist das mitgelieferte Handbuch auf einen Onlineeinrichtungsassistenten, der den passenden Treiber von der Homepage des Herstellers lädt und installiert. In beiden Fällen können Sie sich nicht darauf verlassen, dass Windows sich automatisch um Treiber-Updates kümmert.

Schritt 3
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Beim Update von Grafikkartentreibern greifen Ihnen die Chipproduzenten unter die Arme. AMD bietet hierfür die Radeon-Software, Nvidia das Tool Geforce Experience. Beide Programme sind Bestandteil der Treiber und überprüfen regelmäßig automatisch, ob es eine neue Treiberversion gibt. Falls ja, können Sie die Treiber per Link von den offiziellen Webseiten herunterladen. 

Neuen Treibern auf den Zahn fühlen

Als Anwender haben Sie keine Gewähr, dass ein neuerer Treiber nicht auch neue Probleme mit sich bringt, etwa durch Inkompatibilitäten zu anderen Systembestandteilen. Das Risiko, sich Ärger mit einer neuen Treiberversion einzuhandeln, minimieren Sie ganz einfach, indem Sie vor dem Update kurz nach entsprechenden Hinweisen recherchieren. Dabei hilft eine kurze Suchmaschinenabfrage oder ein Blick ins Support-Forum des jeweiligen Herstellers. Bei Problemen finden sich hier meist schon nach kurzer Zeit entsprechende Forenbeiträge betroffener Nutzer. Im Idealfall gibt der Hersteller auf seiner Homepage an, welche Neuerungen ein Treiber gegenüber der Vorversion bietet. Dazu passende Informationen finden sich direkt beim Download oder in den Release-Notes (auch „Version History“ oder „Neuigkeiten“) zur jeweiligen Treiberdatei oder in der beiliegenden Readme-Textdatei. Bei Treiberaktualisierungen, die per Online-Update-Tool eingespielt werden, gibt es entsprechende Hinweise in der Regel im Update-Tool.

3. Möchten Sie sich einen Überblick darüber verschaffen, ob es für Ihre PC-Komponenten oder die mit ihm verbundenen Geräte Treiber-Updates gibt, können Sie auf die Update-Tools zurückgreifen, die Hersteller wie etwa Acer, Dell, HP oder MSI anbieten. Die Tools suchen den PC ab, zeigen Updates an, leiten Sie zum Download oder installieren die Updates automatisch. Die Programme sind entweder auf dem Rechner vorinstalliert oder auf der Homepage des jeweiligen Herstellers zu finden. 

Schritt 4
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4.  Bietet der Hersteller Ihres Rechners oder Notebooks kein Update-Tool an oder haben Sie den Computer selbst zusammengestellt, dann helfen Ihnen Treiber-Update-Tools von Drittanbietern. So finden Sie zum Beispiel mit  Driver Booster Free , Dumo sowie Driver Genius drei praktische Helfer, die Ihre Hardware scannen und Sie auf verfügbare Updates hinweisen. Die Gratis-Versionen können Treiber allerdings nicht automatisch aktualisieren. 

Schritt 5
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5.  Für einen manuellen Treiber-Check geben Sie bitte in das Windows-Suchfeld Geräte-Manager ein. Öffnen Sie nun das gefundene Programm. Klicken Sie als Nächstes in der Baumstruktur doppelt auf die gewünschte Gerätekategorie – etwa „Drucker“. Klicken Sie danach mit der rechten Maustaste auf den Namen des Geräts und im Kontextmenü auf „Treiber aktualisieren“. Gehen Sie im folgenden Dialog auf „Automatisch nach aktualisierter Treibersoftware suchen“. Windows sucht daraufhin nach den Treibern.

Die richtige Strategie für Treiber-Updates

Hinsichtlich Treiber-Updates sind zwei Strategien verbreitet: Ein Lager spielt auf der Suche nach Mehrleistung jeden neuen Treiber für die Hardware sofort ein und erhofft sich dadurch einen Temposchub sowie zusätzliche Funktionen. Das andere Lager lässt getreu dem Grundsatz „Never change a running system“ Treiberaktualisierungen üblicherweise aus und klickt entsprechende Update-Hinweismeldungen im Alltag einfach weg. Anhänger dieser Treiberstrategie suchen erst nach einem frischen Gerätetreiber, wenn konkrete Probleme vorliegen.

Die optimale Treiberstrategie liegt dazwischen und macht das Vorgehen von der jeweiligen Komponente abhängig: Bei Grafikkarten, dem Chipsatz des Mainboards und WLAN-Routern sollten Sie regelmäßig die Treiber aktualisieren, und bei SSD-Laufwerken ist das zeitnahe Einspielen der neuesten Firmware ratsam. Bei den übrigen PC-Komponenten empfehlen sich Treiber-Updates, wenn das betreffende Gerät nicht mehr reibungslos läuft oder Sie – wie im Falle eines Druckers oder Scanners – eine Funktion benötigen, die laut Herstellerbeschreibung im neuen Treiber enthalten sein soll. Solange das Gerät tadellos funktioniert, sprechen vor allem Sicherheitsaspekte für ein kurzfristiges Update.

Siehe auch: Treiber für alte Geräte im Internet finden und installieren

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