Aber auch die Suche nach Schuldigen in den eigenen Reihen, ist nicht ausgeblieben. Vielleicht ist der böse Bube gar nicht die Telekom, sondern die Surfer selber?

Stellvertretend für diese Fraktion argumentiert Rolf Zieburg, dass diejenigen daran Schuld seien, die ihre Leitung mit "dubiosen Tools [...] sinnlos verstopfen [...] Niemand wird denen auch nur eine Träne nachweinen! Denn dafür kommen wir Normalos endlich auch einmal wieder zu Stoßzeiten zum Surfen, anstatt das Besetztzeichen zu hören. Verschwindet hier, schimpft weiter auf die böse Firma, die sich von Euch nicht weiter bescheißen lassen will und lasst uns endlich in Ruhe!"

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Ein anderer Leser erklärt diese Problematik ganz sachlich damit, dass "Einwahlpunkte durch User belegt sind, die zur Zeit keinen Traffic verursachen. [...] Die Anzahl der verfügbaren Einwahlports wird knapp, so dass sich andere nicht oder nur schlecht einwählen können, obwohl die reine Netzlast gering ist."

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Allerdings stößt diese Argumentation auf starken Widerstand: "jedem, der hier noch einmal sagt, dass die Flat nicht dazu da sei, mehr als 3-4 Stunden täglich zu surfen sei gesagt: Sie ist eben genau dafür da", meint ein Leser dazu, und spricht damit vielen aus der Seele, die den Begriff Flatrate genau so verstehen, wie das Angebot lautet. Nämlich rund um die Uhr zu einem festen Preis online sein zu können.

Wenn die Telekom das nicht mitberücksichtigt habe, dann sei sie selbst schuld. Wer eine Flatrate habe, sei auch öfter online als andere, so der Tenor.

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