799735

Sie setzen die falschen Prioritäten

09.12.2017 | 08:32 Uhr |

12. Sie ignorieren Ihren Ruf
Kleinunternehmer wissen, dass der Ruf das Wichtigste ist. Und diese Tatsache gilt auch für Ihren Online-Ruf. Selbst wenn Sie meinen, Sie hätten keine großartige Online-Präsenz, so gibt es immer noch andere Webseiten, die ein Sprachrohr Ihrer Kunden sind. Die Meinung über Ihr Unternehmen wird über das Internet kund getan, ohne dass Sie das beeinflussen können.

Elf Regeln für Ihren guten Ruf im Internet

Deswegen ist es für Ihr Unternehmen wichtig die online-Präsenz regelmäßig zu überprüfen und zu recherchieren. Wenn Sie herausfinden, dass Ihre Online-Präsenz mehr schlecht als recht ist, sollten Sie die ersten Schritte einleiten, um Ihren Online-Ruf zu verbessern. Nur auf diese Weise können Sie Kunden gewinnen und einen guten Namen aufbauen.

In der neuen Ausgabe von Doppelklick klärt PC-WELT-Sicherheitsexperte Arne Arnold darüber auf, welche Gefahren bei der Nutzung von Facebook lauern und wie Sie sich schützen. Durch die Sendung führt Moderatorin Alexandra Polzin.

13. Sie wählen die falsche technische Hilfe aus Die angemessene technische Hilfe ist ein schwieriges Thema. Sie sind ein kleines Unternehmen und Sie „kennen jemanden" der sich bei mit Technik auskennt. Weshalb sollten Sie einen professionellen Techniker anstellen? Möglicherweise reicht dieser Bekannte sogar aus. Viele kleine Unternehmen versuchen sich mit so wenig IT-Hilfe wie möglich durchzuschlagen, aber dies ist nicht unbedingt der beste Weg.

Kein Zweifel, Sie können den Bekannten eines Bekannten anrufen, aber wenn Ihr Unternehmen expandieren soll, benötigen Sie zumindest eine Teilzeit angestellte professionelle IT-Kraft. Dadurch haben Sie nicht nur die Möglichkeit eine bessere Beziehung zu einem unternehmensinternen IT-Profi aufzubauen, sondern können das Unternehmen technisch weiterentwickeln lassen.

14. Sie nutzen keine Technik-Fortbildung Technik ist nutzlos, solange Sie damit nicht umgehen können. Es ist Geldverschwendung einen neuen, teuren Drucker oder einen besseren Rechner zu kaufen, wenn Ihr Unternehmen das Gerät nicht nutzen kann oder das gesamte Potential nicht ausschöpft wird.

Fortbildungen sind insbesondere dann unerlässlich, wenn Sie keinen in Vollzeit angestellten IT-Experten haben. Ihre Mitarbeiter werden häufig auf sich selbst gestellt sein, wenn deren Ausrüstung mal wieder streikt. Eine Fortbildung bedeutet nicht, dass eine externe Fachperson kommen muss, auch wenn es sich in der Regel auf lange Sicht lohnt den Preis für einen Experten auszugeben. Es genügt der technischen Ausbildung der Angestellten eine hohe Priorität zuzugestehen und sicherzustellen, dass die Angestellten lernen die Handbücher genau zu lesen.

15. Sie verwenden kopierte Software Die Preise, welche Sie für Software und die damit verbundenen Lizenzen ausgeben müssen, können für kleine Unternehmen gewaltig sein. Die Software häufig sehr teuer und ein sparsames oder unachtsames Unternehmen könnte in Versuchung geleitet werden, diese Programme über illegale Wege zu bekommen. Dieser Weg ist auf lange Sicht jedoch wenig erfolgsversprechend. Wenn Sie erwischt werden, kann es den Ruin Ihrer Firma bedeuten, sowohl finanziell, als auch das Ansehen betreffend.

Nichtsdestotrotz müssen Sie nicht zu viel Geld für Software ausgeben. Stattdessen sollten Sie Alternativen, wie kostenlose Software, ausprobieren. Desweiteren können Sie ungenutzte Lizenzen abkaufen, oder monatlich für gewisse Dienste bezahlen. Als letztes könnten Sie noch gebrauchte Software kaufen, jedoch müssen Sie hier sicherstellen, dass dies mit den Software-Lizenz-Vereinbarungen konform ist.

Falls Sie sich bei einem oder mehreren Fehlern ertappt haben, sollten Sie sich nicht sofort schlecht fühlen, denn Sie sind gewiss nicht der Einzige. Aber nun, da Sie Ihre Fehler kennen, sollten Sie tunlichst versuchen diese zu vermeiden oder zu beseitigen. Es spart Ihnen zwar kein Geld, diese Fehler zu beheben, aber Sie werden einen effizienteren Arbeitsplatz erhalten. Auf lange Sicht wird sich dieser Weg auszahlen und Sie können ein paar ernsthafte Krisen abwenden. Letztendlich soll die Technik Ihrem Unternehmen helfen und keine Steine in den Weg legen.

Der Originalartikel wurde von Sarah Jacobsson Purewal verfasst.

PC-WELT Marktplatz

799735