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Sicherheitsmaßnahmen

23.04.2004 | 10:11 Uhr | Markus Pilzweger

Damit ein WLAN-Adapter erkennen kann, wer die Funksignale aussendet, hat jedes WLAN einen eigenen Namen, die SSID (Service Set Identification). Sie sollten sich für Ihr WLAN also unbedingt eine eindeutige SSID ausdenken, in unserem Beispiel heißt sie "hans-wlan". Diese SSID sendet jeder Adapter oder Access Point in regelmäßigen Abständen, damit die anderen Adapter das WLAN identifizieren können.

Das kleine Datenpaket mit der SSID und anderen Details zum WLAN, wie der Verschlüsselungsmethode, bezeichnen Fachleute als Beacon. Mit entsprechender Ausstattung und etwas technischem Know-how kann jeder, der sich in der Nähe aufhält, die Funksignale eines WLANs empfangen und so beispielsweise Passwörter stehlen oder Ihre Surfgewohnheiten ausspionieren. Daher ist eine Verschlüsselung der übertragenen Daten sinnvoll.

Ein älteres Verfahren für die Verschlüsselung ist WEP (mit 64 oder 128 Bit Schlüssellänge), das aber nicht besonders sicher ist. Das neuere WPA ist wesentlich sicherer, aber (noch) nicht alle Access Points und Adapter unterstützen es. Für die Einrichtung Ihres WLANs lassen Sie die Verschlüsselung allerdings zunächst abgeschaltet. So schließen Sie eine Fehlerquelle aus. Sobald Adapter und Access Point funktionieren, sollten Sie die Verschlüsselung jedoch unbedingt bei jedem Gerät aktivieren.

Alle Geräte im WLAN müssen dieselbe Verschlüsselung und einen einheitlichen Schlüssel (er legt fest, wie die Verschlüsselung erfolgt) benutzen.

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