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Sicherheitskopie: Das brauchen Sie für DVD-Filme

16.12.2002 | 09:00 Uhr | Verena Ottmann

Bisher konnten nur spezielle DVD-R(A)- Brenner mit den passenden Medien 1:1-Kopien von DVD-Filmen fertigen. Allerdings sind diese Geräte sehr teuer. Sie werden deshalb nur in professionellen Kopierwerken eingesetzt. Beispiel: Der externe SCSI-2-Brenner DVR-S201 von Pioneer kostet rund 4500 Euro. Für die VOB-Brenn-Software Instant CD/DVD 6.5, die unter Windows 95/98/ ME, NT 4, 2000 und XP läuft (VOB, Tel. 0231/9610280; www.vob.de ), gibt es jetzt ein Plug-in ( http://de.geocities.com/wide4now ). Damit lassen sich von DVD-Filmen schnell und einfach Sicherheitskopien anfertigen.

Sie wählen im Menü aus, ob Sie lieber eine geringere Bit-Rate und damit Qualitätsverlust in Kauf nehmen oder auf Untertitel, verschiedene Tonspuren und Bonusmaterial verzichten. So bringen Sie einen Film auf einem Medium unter. Besitzen Sie das VOB-Brennprogramm nicht, brauchen Sie für eine 1:1-Kopie die englischsprachige Freeware Ifoedit für Win 95/98/ME, 2000 und XP (unter http://mpucoder.kewlhair.com/Derrow/index.html , 353 KB), mit der sich ein Film samt Menü, aber mit reduzierten Funktionen - ohne zusätzliche Tonspuren und Untertitel - kopieren lässt.

Um zu berechnen, mit welcher Bit-Rate ein Film auf einen Rohling passt, brauchen Sie zudem ein Tool wie das kostenlose Encoding Utility 2002 (für Win 95/98/ME, 2000 und XP unter www.pointinception.com/product/?id=1002 , 1,27 MB, englischsprachig). Dort geben Sie die Länge des Films und die Speicherkapazität des Mediums an. Das Tool spuckt Ihnen dann die maximal mögliche Bit-Rate aus.

Hat Ihr DVD-Film eine höhere Bit-Rate als errechnet, müssen Sie sie mit einem Tool wie Flask-MPEG (für Win 95/98/ME, NT 4, 2000 und XP, www.flaskmpeg.net , 1,9 MB, englischsprachig) herunterrechnen und wieder ins MPEG-2-Format encodieren.

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