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Sicherheit: Die Hersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht

21.03.2012 | 11:45 Uhr |

Alle Router unterstützen den Anwender beim Verschlüsseln der WLAN-Verbindung: Die Router von AVM, Belkin und Netgear sind ab Werk sicher, beim Linksys E4200 erledigt der Installationsassistent die Verschlüsselung. Außerdem unterstützen alle Geräte WPS (Wi-Fi Protected Setup), also die automatische Verschlüsselung. Beim Apple-Router müssen Sie dafür eine PIN eingeben, alle anderen Geräte haben einen WPS-Taster.

Schnell und sicher: 5 Tipps für Ihr WLAN

Nutzen Sie die stärkste Verschlüsselung , die alle WLAN-Geräte unterstützen – im besten Fall also WPA2. Ändern Sie unbedingt das Passwort, selbst wenn der Router ab Werk verschlüsselt ist: Nur dann sind Sie juristisch auf der sicheren Seite, sollten Dritte Ihr WLAN für Rechtsverletzungen nutzen. Das Passwort sollte eine nicht erratbare Kombination aus Ziffern und Buchstaben sein.

Wählen Sie als Verschlüsselung WPA2-PSK statt WPA2+WPA, wenn dies alle Netzwerkgeräte zulassen: Letzteres nutzt die Verschlüsselungsmethode TKIP, bei der 11n-Geräte das Tempo drosseln.

Benötigen Sie hohen Datendurchsatz im WLAN – etwa für Ihren Film-Server oder das NAS-Gerät –, sollten Sie die Funkverbindung auf der 5-GHz-Frequenz mit 40 MHz breiten Kanälen einrichten. Damit erreicht das WLAN das höchste Tempo.

Nehmen Sie sich Zeit, um Router und Gegenstelle richtig aufeinander auszurichten. Bereits wenn Sie den Router oder das empfangende Notebook nur wenige Zentimeter drehen, kann die Datenrate nach oben schießen. Idealerweise steht der WLAN-Router im Zentrum des Funknetzwerkes in einer erhöhten Position.

Versehen Sie den Router regelmäßig mit einer neuen Firmware . Manche Router erledigen dies automatisch, bei den meisten müssen Sie die Firmware beim Hersteller herunterladen. Besonders bei neuen Geräten werden häufig durch ein Update Funktionen nachgeliefert.

Testfazit: Der große Tempo-Sprung fürs WLAN

Alle neuen Router bieten ausreichend Reserven für aktuelle Breitbandanschlüsse und mehrere HD-Streams im lokalen Netzwerk – solange sie im 5-GHz-Band arbeiten und nicht zu weit von der Gegenstelle entfernt sind. Der Testsieger Netgear WNDR4500 war der teuerste Router im Test, lieferte aber in allen Tempo-Szenarien eine ordentliche Datenrate. Bei Ausstattung, Bedienkomfort und Sicherheitseinstellungen bleibt AVM mit der Fritzbox 3370 die Referenz: Allerdings fehlt ihr der ultimative Tempo-Kick, da sie keinen Simultanfunk unterstützt. Auf kurze Entfernung glänzten der Apple-Router über 2,4 GHz und der Linksys E4200 über 5 GHz. Der sehr günstige Belkin N750 schwächelte über die lange Distanzen, und dem Router von Trendnet fehlen Ausstattungsmerkmale wie ein USB-Anschluss.


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