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Sicherer als Windows: Ubuntu

19.05.2011 | 12:05 Uhr | Benjamin Schischka

Verglichen mit Windows ist das kostenlose Linux virenfrei. Der Gedanke liegt also nahe, zum Online-Banking Linux einzusetzen. Die Wenigsten möchten aber umsteigen – denn viele gewohnten Programme funktionieren nicht oder nur mit viel Tüftelei unter Linux. Vor allem im Bereich Multimedia und Spiele hinkt Linux der Microsoft-Konkurrenz weit hinterher. Die Lösung: Richten Sie sich ein kostenloses Zweit-System mit Linux ein – nur fürs Online-Banking. Wir empfehlen die Linux-Variante Ubuntu, da sie leicht zu bedienen ist und eine vergleichsweise große Verbreitung hat.

Mit dem kostenlosen Betriebssystem Linux lässt sich fast genauso arbeiten, wie mit dem kostenpflichtigen Windows. In der neuen Ausgabe von Doppelklick erfahren Sie, was Linux leistet und für wen sich der Umstieg lohnt.

 
Haben Sie ein altes Notebook oder einen nicht mehr genutzten PC? Dann können Sie es oder ihn mit Ubuntu in eine reine Online-Banking-Maschine verwandeln. Sie haben nur einen Rechner? Kein Problem: Mit dem kostenlosen Programm VirtualBox richten Sie sich einen virtuellen Zweit-Rechner mit Ubuntu ein. Setzen Sie den Ubuntu-Rechner aus Sicherheitsgründen ausschließlich zum Online-Banking ein.
 
So geht’s: Laden Sie sich zuerst das etwa 700 MB große Ubuntu herunter und brennen Sie die ISO-Datei auf eine CD. Wahlweise – bei Netbooks zwingend – können Sie die ISO-Datei auch für die Installation via USB-Stick fertig machen. Dazu benötigen Sie den kostenlosen Universal USB Installer . Schließen Sie einen leeren 2-GB-Stick (oder größer) an den Rechner an, starten Sie den Universal USB Installer und wählen Sie die heruntergeladene Ubuntu-Datei aus.
 
Starten Sie jetzt den alten Rechner neu und booten Sie von der Ubuntu-CD oder dem USB-Stick. Dazu müssen Sie die Boot-Reihenfolge verändern: Drücken Sie während des Startens F12 oder F2 – die notwendige Taste wird kurz eingeblendet und unterscheidet sich je nach Hersteller. Setzen Sie das Ubuntu-Medium nach oben in der Liste. Wählen Sie im Anschluss „Installieren“ und folgen Sie den Anweisungen.
 
Die Installation von Ubuntu in der VirtualBox ist nur wenig komplizierter und kein Hexenwerk. Weil Ubuntu sehr sicher ist, können Sie übrigens auf zusätzliche Sicherheitssoftware verzichten.

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