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SicherheitSharing-Funktion

24.05.2010 | 10:08 Uhr | Stephan Wiesend

Speichert man seine Daten auf einem Server, sollten sie dort vor dem Zugriff Dritter aber auch vor dem Anbieter selbst geschützt sein. Ideal ist deshalb ein Dienst, der jede Datei vor der Übertragung verschlüsselt, sicher überträgt und verschlüsselt aufbewahrt. Bis auf Mobile Me übertragen alle Anbieter die Daten verschlüsselt, Humyo verspricht ein besonders gut abgesichertes Rechenzentrum - das sich im ehemaligen Goldbarrentresor der Bank of England befinden soll.

Über den Webaccount von Humyo kann man sogar Bilder und Office-Dokumente bearbeiten.
Vergrößern Über den Webaccount von Humyo kann man sogar Bilder und Office-Dokumente bearbeiten.
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Optimale Sicherheit garantiert die Verschlüsselung mit einem eigenen Schlüssel, was Backblaze und Mozy als Option bieten. Dieser Schlüssel befindet sich nur auf dem Rechner des Nutzers und ist für die Entschlüsselung der Dateien erforderlich. Ein Anbieter hat dann keinen Zugriff auf die Dateien des Nutzers. Gehen allerdings Rechner inklusive Schlüssel verloren, hat man keinen Zugriff auf die Daten mehr.

Für Firmen kann aus rechtlichen Gründen der Standort der Server ein Problem sein. Humyo hat seine Server in Großbritannien, F-Secure vermutlich in Finnland, Standort aller anderen Server ist die USA. Bei Wuala liegen die Dateien nicht nur auf den Servern des Anbieters, sondern auch auf den Rechnern vieler Wuala-Nutzer, wenn auch verschlüsselt.

Ein Online-Dienst eignet sich gut, um Daten in einer Arbeitsgruppe zu teilen. Hier ist es wichtig, dass die Dateien leicht zugänglich sind. Hilfreich ist eine Funktion, Nutzern bestimmte Rechte zuzuteilen - beispielsweise nur das Lesen eines Dokuments. Bei Wuala ist die Nutzung auf angemeldete Nutzer mit speziellem Client-Programm beschränkt, Humyo-Nutzer können ihre Dateien sogar direkt bei Facebook und Twitter veröffentlichen. Nicht für Arbeitsgruppen eignen sich Mozy und Backblaze sowie F-Secure.

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