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Selbstschutz

27.12.2001 | 12:22 Uhr |

Entscheiden Sie selbst, wer Ihre Mails lesen darf.

Frage:

Wie können sich Anwender gegen das Abhören Ihrer Mails schützen? Welche Verschlüsselungsprogramme gibt es hierfür? Macht es Sinn, einen bestimmten Provider zu wählen, um seine Privatsphäre zu schützen?

Antwort:

Eine Mail ist ähnlich geheim wie eine Ansichtskarte!

Verschlüsseln Sie daher vertrauliche Nachrichten, damit nur der Empfänger sie lesen kann.

Es gibt eine Reihe von Verschlüsselungstechniken, die als sicher gelten. Hierzu zählt zum einen die Steganografie. Nach Aussagen von Datenschutzexperten hat es bisher niemand geschafft, eine per Steganografie geschützte Nachricht zu lesen.

Auch gibt es hier rein technisch keine Hintertür für Ermittlungsbehörden und Geheimdienste, wie uns mehrere Experten und Firmenvertreter übereinstimmend versicherten. Zwar kämen immer mal wieder Anfragen von Ermittlern, ob man nicht einen Generalschlüssel bekommen könnte. Doch den, so ein Firmenvertreter, gebe es schlicht nicht.

"Wenn wir eine Hintertür eingebaut hätten, gäbe es binnen kürzester Zeit einen findigen Programmierer, der der Welt die Lösung präsentieren würde."

Mit Steganografie arbeitet unter anderem die Steganos 3 Security Suite. Eine Vollversion dieses Programms finden Sie auf Heft-CD der PC-Welt-Ausgabe 01/2002.

Eine andere Möglichkeit ist PGP. Die Abkürzung steht für "Pretty Good Privacy", ein Verschlüsselungssystem, das auch für Privatleute ohne größeren Aufwand zu benutzen ist.

PGP stellt einen De-facto-Standard in der Verschlüsselung dar und ist für private Nutzung kostenlos erhältlich. Das Programm lässt sich aus einer Vielzahl von Mail-Programmen heraus komfortabel bedienen. Eine für private Nutzer kostenlose Version finden Sie unterhier.

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