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DatenschutzeinstellungenSelbstdisziplin

Falls möglich, sollten Sie die Datenschutzeinstellungen bei Webdiensten anpassen
Vergrößern Falls möglich, sollten Sie die Datenschutzeinstellungen bei Webdiensten anpassen
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Viele Webplattformen ermöglichen es, die Datenschutzeinstellungen anzupassen. Auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing finden Sie zum Beispiel Hilfsmittel, mit denen Sie Informationen nur einem kleinen Personenkreis zugänglich machen können. Nutzen Sie diese unbedingt. Behalten Sie auch im Hinterkopf, dass die Anbieter dazu neigen, die Privatsphärenoptionen mehr und mehr aufzuweichen.

Nicht alles muss ins Netz. Wer direkt vom Ausgang nach Hause kommt, sollte davon absehen, die beim Umtrunk geknipsten Handy-Bilder gleich ins Web zu stellen. Genauso verhängnisvoll: Aus einem aufgewühlten Gemütszustand heraus entstehen oft Kommentare, die man am nächsten Tag so nicht geschrieben hätte.

Respekt vor anderen: Es mag sein, dass Sie selbst nichts zu verlieren haben oder dass es Ihnen nichts ausmacht, wenn Ihre Fotos, Adressdaten oder Telefonnummern im Web auftauchen. Ihre Bekannten sehen dies wahrscheinlich anders. Veröffentlichen Sie niemals private Daten anderer Personen im Netz – vor allem nicht, um sich zu rächen.

Flucht nach vorn: Vereinzelt liest man den Ratschlag, bei jedem Betreiber von sozialen Netzwerken (Facebook, Xing, MySpace etc.) ein Profil zu erstellen, bevor sich dort ein Fremder für Sie ausgibt. Das ist ein guter Hinweis für Personen des öffentlichen Interesses: Lieber ein echtes Profil mit unbedenklichen Informationen als ein gefälschtes.

Das drängt sich besonders auf, wenn sich Namensvetter als Tunichtgute entpuppen. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt ebenfalls die Personensuche Yasni mit dem Dienst Exposé ( www.yasni.de/expose ).

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