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Seitenhiebe und die Technik des Neuen

03.03.2011 | 09:06 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Vor der Vorstellung des iPad 2 verriet Steve Jobs, dass sich das erste iPad von April 2010 bis Dezember 2010 über 15.000.000 Mal verkauft hat. Eine enorme Zahl, die letztendlich beweist, welchen Hit Apple mit dem iPad 1 gelandet hat und wieso so viele Konkurrenten nun versuchen, einen Stück vom Kuchen abzukriegen. Speziell für das iPad wurden bis dato, so Steve Jobs, über 65.000 Apps im AppStore veröffentlicht. Über 200 Millionen User haben im iTunes-Store oder AppStore Inhalte und Apps erworben.
 
Da konnte es sich Steve Jobs auch nicht verkneifen darauf hinzuweisen, mit wie wenigen Apps die Konkurrenten ihre Tablet-PCs ins Rennen schicken. “Das Jahr 2010 war das Jahr des iPads”, sagte Steve Jobs.

iPad 2: Schneller, leichter und dünner

Das erste iPhone wurde nicht von einem revolutionären Nachfolger abgelöst und dieser Tradition bleibt sich Apple auch beim iPad 2 treu. Dementsprechend fällt auch die Ausstattung des iPad 2 nicht revolutionär neu aus.
 
Einen höher aufgelöster Bildschirm (Stichwort: Retina-Display), NFC, LTE, mehr bzw. überhaupt Steckplätze? All das hat das iPad 2 nicht zu bieten. Dennoch haben die Apple-Techniker wieder gezaubert und liefern mit dem iPad 2 ein Gerät mit modernster Technik.
 
Das fängt mit dem neuen Apple-Chip A5 an, der nun im iPad 2 werkelt und den A4 (Single-Core, 1GHz) beim Vorgängermodell ablöst. Der A5 ist eine mit 1,2 GHz getaktete Dual-Core-CPU und besitzt eine verbesserte Grafik-Einheit.
 
Unterm Strich bietet das iPad 2 im Vergleich zum Vorgänger eine mindestens doppelt so schnelle CPU. Die Grafikleistung konnte laut Angaben von Apple sogar um das Neunfache erhöht werden.

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