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Seifenoper zum Mitmachen

13.02.2004 | 10:35 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Im eigentlichen Spiel wird der normale Alltag simuliert. Jeder Single hat insgesamt acht Grundbedürfnisse, wie beispielsweise Hunger und Körper (Hygiene), die es mittels der in der Wohnung aufgestellten Einrichtungsgegenstände zu befriedigen gilt.

Wenn also dem einen Single der Magen knurrt, dann sollte er möglichst bald in der Küche etwas zu Essen kochen, sich einen Snack aus dem Kühlschrank gönnen oder ein Pizza bestellen. Nimmt er keine Nahrung auf, erreicht seine Laune irgendwann den Nullpunkt. Sie können und müssen also ständig zwischen den beiden Singles hin- und herwechseln und sich um deren Bedürfnisse kümmern.

Neben den persönlichen Grundbedürfnissen muss auch die zwischenmenschliche Beziehung der beiden Singles zueinander gepflegt werden. Zu Beginn des Spiels sind sich die beiden Singles noch fremd. Mittels vieler Gespräche und gemeinsamer Aktivitäten, wie beispielsweise einen Film im Fernsehen zusammen ansehen, sorgen Sie dafür, dass sich die beiden langsam anfreunden, näher kommen und - na ja, Sie wissen schon.

Bleiben Sie mal längere Zeit untätig, dann übernimmt die KI des Spiels die Kontrolle und Sie können sich einfach zurücklehnen und das bunte Treiben der beiden Singles auf dem Bildschirm beobachten. Die KI kümmert sich allerdings nur um die Grundbedürfnisse der beiden Singles und lässt deren Beziehung außer acht. Um diese müssen Sie sich also weiterhin selbst kümmern. Immerhin verhungern die Singles während der KI-Phase nicht. Auf Wunsch können Sie die KI auch ganz abschalten. Dies erhöht allerdings auch den Schwierigkeitsgrad - denn wenn Sie sich mit einem der Singles beschäftigen, dann bleibt der andere Single in der Zeit untätig und wartet darauf, dass Sie sich wieder um ihn kümmern.

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