762565

Sehenswerte Übergänge und Effekte

10.02.2011 | 14:34 Uhr |

4. So sorgen Sie für sehenswerte Übergänge
Zwischen zwei Clips setzt Premiere Elements einen harten Schnitt. Durch einen Überblendeffekt können Sie den Szenenwechsel interessanter gestalten. Wechseln Sie dazu rechts oben zu „Bearbeiten ➞ Überblendungen“. Klicken Sie die verfügbaren Überblendeffekte an, um den Szenenwechsel in einer Vorschau anzusehen. Ziehen Sie dann die gewünschte Blende ins „Szenenfenster“ auf den dafür vorgesehenen Platzhalter zwischen zwei Clips.

Die voreingestellte Dauer einer Überblendung beträgt rund eine Sekunde. Sie können die Länge wie auch die übrigen Übergangseigenschaften einfach verändern. Klicken Sie dazu im Szenenfenster eine Überblendung an, und gehen Sie dann auf die Schaltfläche „Überblendung bearbeiten“. Die Länge steht neben „Dauer“, darunter legen Sie die Anfangs- und Endposition fest. Bestätigen Sie mit „Fertig“.

Klicken Sie unter "Bearbeiten" auf die Schaltfläche Effekte. Premiere Elements zeigt dann alle verfügbaren Effekte mit kleinen Vorschaubildern an.
Vergrößern Klicken Sie unter "Bearbeiten" auf die Schaltfläche Effekte. Premiere Elements zeigt dann alle verfügbaren Effekte mit kleinen Vorschaubildern an.
© 2014

5. Clips mit Effekten aufpeppen
Mit Videoeffekten verleihen Sie Ihrem Film einen Hauch von Hollywood. Alles in allem bietet Adobe Premiere Elements 9 im Bereich „Bearbeiten ➞ Effekte“ über 80 solcher Effekte, die in 18 Rubriken eingeteilt sind, darunter „Stilisieren“, „Keying“ und „Transformieren“. Neu in Premiere Elements 9 hinzugekommen sind die „NewBlue“-Effekte wie „Cartoonr Plus“, „Alter Film“ und „Zoom Weichzeichner“.
Die Effekte ziehen Sie mit der Maus direkt auf einen Clip im Szenenfenster. Mit „Cartoonr Plus“ beispielsweise erzeugen Sie ohne großen Aufwand einen Film oder eine Szene, die wie ein handgezeichneter Comic-Strip aussieht. Ein Hingucker ist auch der Effekt „Wiederholen“ aus der Rubrik „Stilisieren“: Er zeigt mehrere Kopien einer Szene nebeneinander an. Feineinstellungen an den jeweiligen Effekten nehmen Sie über die Schaltfläche „Effekte bearbeiten“ vor.

Auch wenn es verlockend erscheint: Sie sollten nicht zu viele Blenden und Effekte einsetzen. Denn je mehr technische Tricks in einem Film verwendet werden, desto eher rückt das eigentliche Filmgeschehen in den Hintergrund. Faustregel: Überblendeffekte kommen nur dann zum Einsatz, wenn gänzlich unterschiedliche Szenen miteinander verbunden werden sollen.

Bildqualität verbessern:
Die in den Rubriken „Anpassen“ und „Bildsteuerung“ zusammengefassten Effekte nehmen eine Sonderstellung ein, da Sie damit die Bildqualität von Videos verbessern können. Wunder bewirken diese Effekte natürlich nicht. Sie reichen aber für grundlegende Korrekturen aus, beispielsweise zum Verbessern von Helligkeit, Farbbalance und Kontrast.

Musik einbinden:
Möchten Sie neben den Augen auch die Ohren Ihrer Zuschauer verwöhnen, hinterlegen Sie den Film mit einer passenden Hintergrundmusik. Binden Sie diese in Form von MP3-Dateien über „Organisieren ➞ Medien abrufen ➞ Dateien und Ordner“ ins Projekt ein. Dann ziehen Sie sie aus dem Bereich „Medien“ in die Zeile „Soundtrack“ des Szenenfensters. Detaillierte Anpassungen an der Tonspur, etwa Kürzen oder Verlängern der Musikwiedergabe oder Änderung der Lautstärke des Originaltons, sind nur im Schnittfenster möglich.

PC-WELT Marktplatz

762565