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Schutzfunktionen von Netzteilen

05.12.2009 | 09:18 Uhr |

Für den sicheren Betrieb von Schaltnetzteilen empfehlen die Spezifikationen eine Reihe von Schutzschaltungen, die im Notfall das Netzteil deaktivieren. Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen zählt die Strombegrenzung. Diese muss in jedem Spannungszweig eingebaut sein. Die Strombegrenzung tritt in Aktion, wenn am Ausgang des Netzteils bestimmte Stromlimits überschritten werden. Dazu zählt auch der Kurzschluss, der beim Auftreten vom Energieversorger kompensiert werden muss.

Eine weitere Sicherheitsmaßnahme, um empfindliche Rechnerkomponenten nicht zu beschädigen, ist der Überspannungsschutz. Ähnlich wie bei der Strombegrenzung deaktiviert eine Schaltung in den Spannungszweigen bei Erreichen bestimmter Schwellenwerte das Netzteil.

Gegen Überhitzung verfügen die Schaltnetzteile über temperaturgeregelte Lüfter sowie integrierte Temperatursensoren, die bei Erreichen einer vorgegebenen Grenztemperatur das Netzteil ausschalten. Besonders bei hoher Stromentnahme oder bei Ausfall der Netzteillüfter schützt die Temperaturschutzschaltung vor thermischer Zerstörung des Gerätes.

Um das Netzteil bei unbelasteten Eingängen vor undefinierten Regelzuständen zu bewahren, statten die Hersteller die Schaltnetzteile mit einer so genannten No-Load-Funktion aus. Diese erkennt die offenen Steckereingänge und versetzt das Netzteil in einen Shutdown-Zustand, bis eine Last angeschlossen wird.

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