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Schutz vor Buffer Underrun muss sein

16.12.2002 | 09:00 Uhr | Verena Ottmann

Genau wie bei den CD-Brennern kann es bei DVD-Brennern zu einem Buffer Underrun kommen. Damit Sie in einem solchen Fall nicht gleich den Rohling in die Tonne werfen müssen, sollte Ihr DVD-Brenner mit einer Technik ausgestattet sein, die vor den negativen Folgen schützt. Diese kann Power Burn, Safe Link, Superlink, Seamless Link, Lossless Link oder ähnlich heißen. Sie sorgt dafür, dass der Laser bei einer Unterbrechung des Datenstroms nahtlos an derselben Stelle weiterschreibt, sobald wieder Daten vorhanden sind. DVD+R(W)-Laufwerke kommen allesamt mit einer solchen Technik.

Bei DVD-R(W)-Brennern sieht die Situation etwas anders aus: Laut Pioneer ist eine solche Technik bei DVD-R(W)-Laufwerken nicht nötig, da der Laser exakt positioniert werden kann. Das war jedoch nicht immer so: Bei DVD-R(W)-Laufwerken der ersten Generation entstand zwischen den "Nahtstellen" eine Lücke, die für Kompatibilitätsprobleme sorgte. Bei aktuellen DVD-R(W)-Laufwerken wurde das Verfahren daher optimiert.

Eine weitere Funktion, die Ihr neuer DVD-Brenner haben sollte, ist das automatische Anpassen der Brenngeschwindigkeit an das Medium. Philips nennt diese Technik Thermo Balanced Writing, da sie neben der Tempokontrolle auch den Laserschreibstrom steuert und an die Qualität des Rohlings anpasst. Bei dieser Methode überprüft der Brenner die bereits geschriebene Datenspur und ermittelt daraus die optimalen Einstellungen für die Ansteuerung der Lasereinheit. Bei A-Open heißt die Technik Just Speed, bei Plextor Power-Rec. Auch wenn die Hersteller ihnen jeweils einen anderen Namen geben, arbeiten die Techniken in etwa ähnlich.

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