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Malware aus SMS abwehren

10.06.2011 | 14:00 Uhr |

Immer wieder versuchen Angreifer Malware per SMS zu verschicken. Die Mobilfunkanbieter sagen zwar, dass Sie versuchen, diese Angriffe abzufangen. Beispielsweise sagt Brenda Raney, Pressesprecherin von Verizon , dass das Unternehmen nach bekannten Malware-Angriffen sucht und diese in dem Netzwerk isoliert. Verizon arbeite auch zusammen mit der Polizei, um die Angriffe abzuwehren.

Mobiltelefone per SMS lahm legen

Dennoch, so fügt Joffe scherzend hinzu, gebe es „keinen Schutz gegen Dummheit" oder gegen die Fehler der Angestellten. Er merkt an, dass er und andere Sicherheitsfachleute Unternehmensangestellte persönlich trainieren und über die Gefahren von Handy-Nachrichten informieren. Dennoch würden direkt nach der Schulung die meisten Angestellten auf den Link, der sich in der danach versandten Test-Nachricht befindet, klicken. Glücklicherweise ist zumindest diese Test-Nachricht nur mit einem gefälschten Wurm ausgestattet.

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Um solche Malware von den Handys der Nutzer fern zu halten, empfiehlt Joffe, dass Unternehmen strenge Unternehmensrichtlinien einführen. Die Nutzung der Textnachrichten sollte auf wenige Personen und Handys beschränkt werden. Eine andere Möglichkeit wäre das Versenden von Textnachrichten komplett zu verbieten, zumindest so lange, bis die Branche einen Weg gefunden hat mit dieser Bedrohung umzugehen.

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Für die Kunden ist der gesunde Menschenverstand der beste Schutz. Vermeiden Sie es auf Links oder Anhänge in Text-Nachrichten zu klicken, insbesondere, wenn Sie den Absender nicht kennen. Aber selbst wenn Ihnen der Absender bekannt vorkommt, sollten Sie Vorsicht walten lassen, weil diese Person unwissentlich Teil eines Botnetzes geworden sein könnte.

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