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So schützen Sie sich gegen Cyber-Mobbing

22.06.2011 | 12:15 Uhr |

Um Cyber-Stalker aus dem Unternehmensnetzwerk fern zu halten, sollten Unternehmen die üblichen Sicherheitsprogramme, wie Firewall und Verschlüsselung, aktiviert haben, sagt Baty. Zusätzlich sollten Unternehmen eine Sozial Media-Richtlinie haben, die klarstellt, welche Informationen Angestellte weitergeben dürfen und welche Details auf keinen Fall auf öffentlichen Webseiten veröffentlicht werden dürfen.

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Falls Sie ein Opfer von Cyber-Stalking oder Cyber-Mobbing werden sollten, so rät Baty, diesen Tatbestand direkt der Polizei zu melden. Wenn dies bei der Arbeit geschieht, wenden Sie sich zusätzlich an die Personalabteilung des Unternehmens. Löschen Sie keine belastenden Kommentare oder andere elektronische Beweise, sagt Baty. Stattdessen sollten Sie alles nach Möglichkeit abspeichern, um die Vorgehensweise des Täters dokumentieren zu können. Dies dient hauptsächlich der Beweissicherung, aber aus dem E-Mail-Header und aus Foren-Beiträgen können häufig zusätzliche Informationen gewonnen werden. Auf diese Art und Weise ist es eventuell möglich den Täter zu identifizieren.

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Grundsätzlich sollten Sie Ihre persönlichen Informationen so gut wie möglich schützen und diese nur mit Bedacht weitergeben. Sie sollten beispielsweise online nie genau angeben, wo Sie wohnen. Desweiteren sollten Sie nicht ankündigen, wann und wo Sie hingehen. Wenn Sie beispielsweise schreiben, dass die im Urlaub sind, steht Ihr Haus offen für Einbrecher. Deswegen sollten Sie soziale Netzwerke wie Foursquare, bei denen Sie automatisch anderen mitteilen, wo Sie sich befinden, vermeiden.

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