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Schritt 6: Stabilität: Belastbarkeit testen

02.03.2009 | 11:33 Uhr |

Ein Router sollte stabil arbeiten und auch bei vielen gleichzeitigen Verbindungen nicht schlapp machen. Manche Router stürzen zum Beispiel ab, wenn Sie intensiv Peer-to-Peer-Tauschbörsen nutzen, da sie die vielen ein- und ausgehenden Verbindungen nicht verarbeiten können. Wie stabil Ihr Router arbeitet, können Sie online mit dem Microsoft Internet Connectivity Evaluation Tool (unter www.microsoft.com/windows/using/tools/igd/default.mspx) prüfen. Dazu muss jedoch auf dem PC, über den Sie aufs Web zugreifen, ein Active-X-Tool installiert werden. Das Tool prüft mehrere Punkte: Neben einem Test mit 80 gleichzeitigen Verbindungen checkt es auch den Status von UPnP (Universal Plug’n’Play) und NAT (Network Address Translation) auf Ihrem Router. Einige der Tests laufen nur unter Windows Vista.

Ausstattung
Wichtiger als eine lange Liste mit Funktio-nen ist, dass der Router genau die Ausstattung bietet, die Ihr individuelles Netzwerk erfordert. Und dass Sie diese Funktionen mit Hilfe eines übersichtlichen Konfigurationsmenüs auch effektiv nutzen können.

Schritt 7: Menü: Übersichtlicher ist besser
Auch wenn Sie kein Netzwerkprofi sind, werden Sie sich hin und wieder ins Konfigurationsmenü bemühen müssen. Achten Sie deshalb darauf, dass es übersichtlich strukturiert und mit Hilfetexten versehen ist. Eine Bedienerführung und ein Handbuch in deutscher Sprache erleichtern das Konfigurieren. Das Menü sollte auch Optionen für Netzwerkprofis bieten, damit sich beispielsweise Port-Weiterleitung und Paketfilter manuell einstellen lassen. Vorbildlich löst das AVM bei der Fritzbox-Familie: Das Konfigurationsmenü offeriert einen Standardmodus für die Basis-Einstellungen sowie einen zuschaltbaren Expertenmodus, der tiefer gehende Eingriffe erlaubt. Viele Geräte setzen auf Assistenten auf einer DVD oder im Menü, die Sie beim Einrichten der Internet-Verbindung oder der WLAN-Verschlüsselung unterstützen. Nützlich sind auch aussagekräftige LEDs am Gehäuse des Routers. So können Sie ganz schnell erkennen, ob das Gerät korrekt mit dem DSL-Anschluss verbunden ist und ob es Daten empfängt oder verschickt.

Schritt 8: Wichtige Schnittstellen
Neben dem WLAN bringen viele Router auch andere Schnittstellen fürs Netzwerk mit. Zum Standard gehört etwa ein Ethernet-Switch, der den Anschluss von vier Netzwerkgeräten per Kabel erlaubt. Bei teureren Routern unterstützt er Gigabit-Tempo. Wenn im Netzwerk bereits andere Geräte mit diesem Tempo arbeiten, sollten Sie zu einem entsprechenden Router greifen, da er sonst zum Flaschenhals im LAN wird. Besitzt der Router USB-Ports lassen sich daran USB-Sticks oder -Festplatten, aber auch ein Drucker oder Kombigeräte anschließen, auf die dann alle Rechner im LAN zugreifen können. Viele Router-Anbieter bieten dafür zusätzliche Tools: Festplatte oder Drucker verhalten sich damit so, als wären sie am PC angeschlossen. Die Vorteile dabei: Der Drucker informiert per Treiber über den Tintenstand, beim Multifunktionsgerät kann man problemlos scannen und kopieren. Die Nachteile: Das Tool muss auf jedem Rechner installiert sein, der zugreifen will. Außerdem kann man die Zugriffsrechte nicht zentral über den Router verwalten.

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