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Schritt 3: Weniger Störungen, mehr Tempo

02.03.2009 | 11:33 Uhr |

Das WLAN-Tempo hängt von der Umgebung ab: Wände, Möbel und Menschen stören die Ausbreitung der Funkwellen und bremsen die Datenrate. Diese Hindernisse können Sie durch das Umstellen des Router umgehen. Aber auch WLANs in der Nachbarschaft bremsen, wenn sie auf denselben Kanälen funken, die Ihr WLAN nutzt.
Die Lösung: Sie kaufen einen Dual-Band-Router wie den Netgear WNDR3300, der nicht nur im Frequenzbereich 2,4 GHz arbeitet wie die meisten WLAN-Komponenten, sondern auch 5 GHz unterstützt. Dieser Frequenzbereich ist nicht so störanfällig, da es weniger 5-GHz-WLAN-Geräte gibt. Außerdem können dort mehr WLANs gleichzeitig störungsfrei arbeiten. Natürlich muss auch der WLAN-Client die 5-GHz-Übertragung unterstützen.

Noch besser – und teurer – sind 11n-Router, die auf beiden Frequenzen gleichzeitig übertragen können: So können Sie im störungsfreien 5-GHz-Band Datenverkehr wie das Streamen von Multimedia-Inhalten ablaufen lassen, wo Aussetzer und langsame Übertragungsraten am meisten nerven. Anwendungen wie Surfen oder Mailversand nutzen dann die 2,4-GHz-Frequenz. Die Hersteller bezeichnen diese Produkte als simultane Dual-Band-Router (Beispiel: Linksys WRT610N) oder als Parallelband-Router (Beispiel: D-Link DIR-855).

Sicherheit
Die meisten WLAN-Router lassen sich mit wenigen Einstellungen ausreichend sichern – doch man sollte wissen, wo man ansetzen muss. Sicherheit bedeutet auch, dass ein Router selbst bei hohem Netzwerkaufkommen zuverlässig funktioniert.

Schritt 4: WPA-Verschlüsselung muss sein
Alle aktuellen Router unterstützen den Sicherheitsstandard WPA (Wi-Fi Protected Access) beziehungsweise WPA2: Diesen sollten Sie auch verwenden und deshalb alle Komponenten ersetzen, die nur das ältere WEP (Wired Equivalent Privacy) unterstützen. Es werden jedoch nur sehr wenige Router mit aktiver Verschlüsselung ausgeliefert. Vorbildlich ist hier zum Beispiel die AVM Fritzbox Fon WLAN 7270. Daher sollte der Router WPS (Wi-Fi Protected Setup) bieten: Sie können dann bequem per Knopfdruck oder PIN-Eingabe die WLAN-Verbindung verschlüsseln, sofern auch die WLAN-Clients und deren Treiber WPS verstehen. Die Sicherheit Ihres Funknetzwerks können Sie auch erhöhen, indem Sie den Funk abschalten, wenn Sie es nicht nutzen. Allerdings lässt sich nur bei wenigen Routern das WLAN bequem per Gehäuseschalter oder wenigstens zeitgesteuert per Menü-Einstellung deaktivieren.

Schritt 5: Sicherer Zugang für unsichere Gäste
Klinken sich häufig Gäste in Ihr WLAN ein, ist ein Router empfehlenswert, der einen speziellen Gastzugang einrichten kann. So können Sie Ihr eigenes Netz und das Gastnetz logisch trennen. Je nach Router lassen sich diese getrennten Netzwerke auch mit unterschiedlicher Konfiguration betreiben - etwa mit starker WPA-Verschlüsselung fürs eigene WLAN und ohne Verschlüsselung im Gastbereich. Oder Sie binden eine WLAN-Komponente mit schwacher WEP-Verschlüsselung, etwa eine Spielekonsole, auf diese Weise ins WPA-verschlüsselte Funknetzwerk ein. Allerdings bieten derzeit meist nur teure WLAN-Router für den Profi-Einsatz diese Funktion. Für den Heimanwender gibt es beispielsweise den D-Link DIR-855 mit einem Gastzugang.

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