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Schritt 2: Praktische Gadgets in der Sidebar

31.12.2008 | 10:06 Uhr |

Das Tool Desktop Sidebar bietet zahlreiche Plug-ins.
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© 2014

Die auf den ersten Blick auffälligste Neuerung von Windows Vista ist die Sidebar – die Leiste am rechten Bildschirmrand. Hier lassen sich nützliche Systeminformationen wie CPU- und Speicherauslastung ebenso anzeigen wie Hinweise auf neue Mails, anstehende Termine oder Nachrichten und die Wettervorhersage. Es gibt eine Vielzahl von derartigen Sidebars. Zwei besonders gelungene stellen wir Ihnen vor. Am bekanntesten ist Google Desktop. Zu den oben genannten Funktionen bietet es noch eine Desktop-Volltextsuche an (hierzu mehr in Punkt 6). In der Sidebar lassen sich Google-Gadgets einbinden (im Kontextmenü „Gadgets hinzufügen“). Unter desktop.google.com finden Sie eine Liste mit allen Anwendungen.

Hinweis: Viele Gadgets kommen von Dritt-anbietern – für das korrekte Funktionieren ist daher nicht Google selbst verantwortlich. Werfen Sie einfach vor der Installation einen Blick auf die Beurteilungen, die Sie jeweils unterhalb der Detailansicht finden. Wer kein Google-Tool einsetzen will, weil ihm die Datensammelwut des Suchmaschinen-Giganten nicht geheuer ist, für den haben wir Desktop Sidebar . Das Programm bietet zwar keine Volltextsuche, wohl aber eine umfangreiche Sammlung an Erweiterungen. Wir empfehlen Desktop Sidebar vor allem für ältere Computer und Grafikkarten, da es deutlich weniger Rechenleistung benötigt als die Google-Variante.

Sieht aus wie Vista, ist aber XP
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Schritt 3: Vista-Design unter Windows XP
Dem einen sagt es nicht zu, der andere findet’s schick und stylish – am Design von Windows Vista scheiden sich die Geister. Wer mag, kann mit Vistamizer bis zu 380 Grafikelemente verändern: von Icons über Hintergrundbilder bis hin zu Taskleiste und Startmenü. Alles bekommt einen Vista-Anstrich verpasst, und sogar die Systemklänge ändern sich. Dabei modifiziert das Programm lediglich die vorhandenen Systemelemente, so dass das System stabil bleibt. Positiv: Während der Installation erstellt das Tool ein Backup der originalen Systemdateien. Die Änderungen lassen sich problemlos einzeln zurücknehmen.

Tipp: Während der Installation können Sie den Punkt „Apps“ aktivieren. Dann lassen sich noch verschiedene weitere VistaEigenschaften unter XP installieren – beispielsweise die transparente Taskleiste Glass2k (siehe Schritt 4), die dreidimensionale Darstellung der offenen Anwendungen (VistaDriveIcon) oder ein transparentes Explorer-Menü (Styler). Auf unserem Testrechner arbeiteten allerdings nicht alle Elemente reibungslos. Außerdem wird das System deutlich langsamer, wenn sämtliche Zusatz-Applikationen laufen. Probieren Sie also einfach aus, was Sie wirklich benötigen – insbesondere wenn Ihr Rechner nicht mehr der allerneueste ist.

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