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Schneller im Mobilitätscenter

Zentrale Anlaufstelle für den Notebook-Nutzer ist das Mobilitätscenter. Diese neu geschaffene Oberfläche verlinkt zu den entsprechenden Einstellungen, die an sich auch in der Systemsteuerung zu erreichen wären. Wer sein Notebook häufiger an unterschiedliche Einsatzbedingungen anpassen möchte, muss sich dazu also nicht mehr durch mehrere Punkte der Systemsteuerung hangeln.

Notebooks ausschalten: Der Netzschalter versetzt das Notebook standardmäßig immer in den Energiesparmodus
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© 2014

Im Mobilitätscenter passen Sie die wichtigsten Einstellungen wie Helligkeit, Energieoptionen, Mehrmonitor-Betrieb und drahtlose Netzwerkverbindungen an. Nicht alles ist optimal gelöst: So landen Sie in Sachen Mehrmonitor-Betrieb letztlich bei den von Desktop-PCs bekannten Anzeigeeinstellungen. Immerhin versucht ein zwischengeschalteter Dialog, die „Klonen“- und „Desktop erweitern“-Problematik zu erläutern. Für Notebook-Nutzer ein echter Gewinn ist hingegen das Netzwerk- und Freigabecenter. Weitaus komfortabler als bisher lassen sich jetzt diverse Netzverbindungen verwalten. Wer oft unterschiedliche WLAN-Zugänge nutzt, ist damit nicht mehr auf Zusatz-Tools angewiesen, um einigermaßen bequem die richtige Verbindung zu wählen.

Vista schläft nur

Steuerzentrale: Alle Notebook-Funktionen erreichen Sie schnell über das Mobilitätscenter in der Systemsteuerung
Vergrößern Steuerzentrale: Alle Notebook-Funktionen erreichen Sie schnell über das Mobilitätscenter in der Systemsteuerung
© 2014

Entsprechend den Standardeinstellungen auf Notebooks sorgt das Betätigen des Netzschalters für einen Sprung in den Energiesparmodus. Dies geschieht unabhängig davon, ob Sie den physikalischen Ausschalter oder den stilisierten Ausschaltknopf im Startmenü verwenden. Soll der Rechner auf derlei Aktion herunterfahren, müssen Sie dies explizit aktivieren. Dazu folgen Sie in den Energieoptionen dem Link „Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll“.

Umschalten im Systray

Die renovierte Batterieanzeige im Systray bietet die Auswahl zwischen drei Energiesparplänen zur schnellen Umschaltung. Klicken Sie das Icon an, so zeigt Vista eine Übersicht des aktuellen Status für den Akku und den aktiven Energiesparplan. Markieren Sie dann einfach einen anderen Sparplan. Welche der vorhandenen Stromsparpläne in diesem Dialog erscheinen, können Sie übrigens im Mobilitätscenter festlegen.

Strom sparen mit powercfg

Das Kommandozeilen-Tool powercfg.exe erlaubt es, detailliert in die Vista-Stromsparmechanismen einzugreifen. Alle Parameter eines Energiesparplans lassen sich damit über die Konsole ändern. Praktisch ist die Möglichkeit, Energieschemata einfach zu im- oder exportieren. Einzelne Sparpläne lassen sich so auf andere Notebooks transferieren. Wer schlicht wissen will, welche Energieschemata vorhanden sind, bekommt dies mit „powercfg -list“ angezeigt.

Ferner bietet das Tool eine Berichterstattung. Diese reicht über die verfügbaren Ruhezustandsfunktionen bis hin zu einer Liste, welche der Hardware-Komponenten spezifische Standby-Kriterien erfüllen.

Notebooks richtig absichern

Für den Schutz von Daten bei einem Notebook-Verlust bietet Vista zwei Funktionen. Mit dem bereits in XP Professional vorhandenen Encrypted File System (EFS) lassen sich einzelne Dateien oder ganze Ordner verschlüsseln. EFS steht jedoch nur in Vista Ultimate, Business und Enterprise bereit.

Nur auf Notebooks mit TPM-Cryptochip gibt es in Vista Ultimate und Business zusätzlich die Laufwerksverschlüsselung Bitlocker („Systemsteuerung, Sicherheit, BitLocker-Laufwerkverschlüsselung“).

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