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Die besten Saugroboter im Test: Marktüberblick und Kaufberatung 2020

09.07.2020 | 12:40 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Umfassender Marktüberblick zu Saugrobotern mit/ohne App, WLAN, Alexa, Kamera und Lidar. Mit Tests von Vorwerk Kobold, iRobot Roomba, Neato, Miele, Samsung, Roborock, Ecovacs und Eufy. Plus: Kaufberatung mit Tipps & Tricks.

Wir stellen die besten Saugroboter vor. In unserem Marktüberblick 2020 finden Sie nicht nur reine Saugroboter, sondern auch Saug- und Wischroboter. Falls Sie sich aber besonders für Roboter interessieren, die Ihre Wohnung (auch) feucht rauswischen, dann empfehlen wir Ihnen den Ratgeber " Die besten Wischroboter: Marktüberblick und Kaufberatung 2020".

Wie zeigen zunächst in einem Marktüberblick empfehlenswerte Modelle. Die meisten dieser Roboter haben wir getestet, unsere Testberichte sind zu jedem Modell verlinkt. Danach geben wir Ihnen noch eine umfangreiche Kaufberatung und erklären die Technik, die in den Saugrobotern steckt.

Saugroboter: Marktüberblick und Kaufberatung

Roborock S6 Max V: Lidar & Kamera, Mehr-Etagen-fähig

  • Rund 584 Euro

  • Mehr-Etagen-fähig

  • App, Sprachsteuerung, Karten, virtuelle Begrenzungen

  • Gute Hindernisserkennung

  • schneller Saugvorgang

  • Auf Wunsch sehr leise

  • Teppicherkennung


Der Saug- und Wischroboter Roborock S6 Max V erfasst seine Umgebung mit Lidar und Stereokamera. Stuhl- und Tischbeine, auf dem Boden stehende Vasen oder Kinderspielzeug sollen so schnell und sicher erkannt und umfahren werden. Der Roboter kennzeichnet erkannte Hindernisse als Icons auf seiner Karte, so dass der Benutzer sieht, was genau wo im Weg stand. Der Roboter speichert zudem Karten für mehrere Etagen, ohne dass sie dafür die Ladestation versetzen müssen. Jede Etage kann eigene virtuell verbotene Zonen haben, in denen nicht gewischt und/oder gesaugt werden soll. Sie können die Saugleistung unterschiedlich stark einstellen und den Roboter somit auch relativ leise saugen lassen. Erkennt der Roboter aber einen Teppich, so fährt er automatische die Saugleistung hoch.

Roborock S6 Max V bei Media Markt für 584 Euro kaufen

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Eufy Robovac G30 (Edge)

  • Ab rund 300 Euro

  • App, Sprachsteuerung

  • Edge-Modell mit physischen Begrenzungsstreifen


Eufy wirbt damit, dass die Saugroboter der Robovac-G30-Serie mit einem verbesserten Navigationssystem Smart Dynamic Navigation 2.0 ausgestattet sein sollen. Durch einen optischen Flusssensor und eine Gyroskop-Navigation sollen die Saugroboter nun einen möglichst effizienten Reinigungspfad für jeden Raum erstellen und dabei zickzackförmig fahren. Die Roboter sollen so wiederholte Reinigungen der gleichen Stelle so weit wie möglich vermeiden und dadurch die Reinigung effizienter machen. Der Robovac G30 ist ein reiner Saugroboter, er besitzt also kein optionales Wischmodul.

Sie können die beiden Roboter via App überwachen. Auch eine Sprachsteuerung steht zur Verfügung.

Eufy Robovac G30 kaufen

Eufy Robovac G30 Edge kaufen (mit Begrenzungsstreifen)

Samsung Powerbot VR7000: Mit und ohne App

  • Ab zirka 290 Euro

Den Samsung VR7000 gibt es mit und ohne App. Der Samsung Powerbot VR7000 VR1GM7010UW/EG ist die Variante ohne App. Wir haben mit dem Robot Vacuum Cleaner Darth Vader Edition VR7000 Powerbot Wifi im Jahr 2017 eine spezielle Designvariante mit App getestet.


Eufy Robovac 11S Max: Preis-Empfehlung

  • Ab zirka 240 Euro

  • Fernbedienung

Der Robovac-11S-Max-Saugroboter von Eufy , das zum chinesischen Unternehmen Anker gehört, ermöglicht einen vergleichsweise preiswerten Einstieg in die Welt der Saugroboter. Das Robovac-Modell verzichtet auf alle smarten Zusatzfunktionen und konzentriert sich damit auf die Kernkompetenz eines Saugroboters: das Saugen des Fußbodens.

Der Roboter saugt relativ leise und sehr gründlich, erklimmt auch höhere Teppiche und lässt sich problemlos und intuitiv bedienen. Dank fehlender smarter Extras können Sie den Roboter praktisch sofort nach dem Aufladen des Akkus in Betrieb nehmen, ohne erst die Anleitung lesen zu müssen. Wer einen einfach zu bedienenden Saugroboter ohne Schnick-Schnack sucht, der einfach nur gut saugt, der sollte den Robovac 11S Max unbedingt in die engere Wahl ziehen. Unser ausführlicher Testbericht.


Roborock S5 Max

  • Ab zirka 400 Euro

  • Kombi aus Saug- und Wischroboter

  • App, Alexa

  • Technisch identisch mit S5

Der Saug- und Wischroboter Roborock S5 Max besitzt laut Hersteller einen gegenüber dem Roborock S5 (siehe unten) um mehr als doppelt so großen Wassertank mit 290 Milliliter Fassungsvermögen. Dadurch vergrößert sich die in einem Durchgang feucht zu wischende Fläche, bevor der Wassertank neu aufgefüllt werden muss. Der Tank des neuen Modells besitzt außerdem eine Wasserkontrolle, über die der Nutzer verschiedene Wasserverbrauchswerte für verschiedene Räume einstellen kann. Dies ist vor allem bei unterschiedlichen Bodentypen wichtig und vermeidet Beschädigungen. In der App kontrollieren Sie die Wassermenge und legen "No-Mop-Zonen" fest, um zu verhindern, dass Teppiche oder empfindliche Böden nass werden. Eine wesentliche Schwachstelle moderner Wischroboter kann aber auch der S5 Max nicht beseitigen: Er kann nicht schrubben. Festsitzende Flecken kann der Roboter also nicht entfernen.

Bei den anderen Funktionen gleicht der 35,3 x 9,65 x 35,0 cm große Roborock S5 Max dem S5. Sie können den Roboter also beispielsweise per App steuern und in der App Sperrzonen festlegen. Und natürlich navigiert der Saugroboter mit Lidar-Unterstützung durch die Räume, wodurch er ziemlich schnell seine Reinigungsarbeit erledigt.


Roborock S5: Überzeugt im Test, Top-Preis-Leistung

  • Ab zirka 320/600 Euro

  • Saugen und feucht wischen

  • Lidar mit Karte

  • App, Alexa

Der Saugroboter Roborock S5 (derzeit nicht auf Amazon erhältlich) saugt nicht nur schnell, leise und zuverlässig, sondern er wischt auch feucht raus. Die Bedienung per App ist intuitiv und macht Spaß.

Wir haben den Roborock S5 getestet, unseren ausführlichen Testbericht finden Sie hier.


Roborock S6: Überzeugt im Test

  • Ab zirka 450 Euro

  • Kombi aus Saug- und Wischroboter

  • Mit Lidar und App

  • Kartografiert die Wohnung

Der Roborock S6 ist ein Saugroboter, der mit Hilfe des mitgelieferten Aufsatzes auch feucht wischen kann. In dem Aufsatz befindet sich ein kleiner Tank, in den Sie das Wischwasser einfüllen. Dann spannen Sie noch das Wischtuch auf den Einsatz und schon steht dem Feuchtwisch-Durchgang nichts mehr im Wege. Der gesamte Ablauf beim Wischen wie die Nutzung der von der Wohnung erstellten Karte entspricht der Vorgehensweise beim Staubsaugen. Der S6 erfasst den Raum also mit seinem Lidar und erstellt eine virtuelle Karte des Reinigungsbereichs. Der Roborock S6 reinigt dadurch beeindruckend schnell und auch sehr leise.

Die Feuchtwisch-Funktion sollten Sie aber nur als Dreingabe sehen, festsitzende Verschmutzungen kann der Roboter nicht wegwischen. Wir haben den Roborock S6 getestet, unseren Testbericht finden Sie hier: Roborock S6 im Test - smarter Saugroboter unterscheidet zwischen Räumen.


Eufy Robovac L70 Hybrid: Schickes Design, aber mit Kletterschwäche

  • Ab zirka 500 Euro

  • Kombi aus Saug- und Wischroboter

  • Mit Lidar, App, Alexa, Google Assistant

  • Kartografiert die Wohnung

Der  Eufy Robovac L70 Hybrid  saugt dank Lidar schnell und zuverlässig Ihre Wohnung und wischt diese auch feucht raus. Sie können den Roboter auch per Alexa und Google Assistant bedienen. Gut gefällt uns die schicke Optik. Er tut sich aber schwer damit höhere Teppiche zu erklimmen.

Wir haben den Eufy Robovac L70 Hybrid getestet, unseren ausführlichen Testbericht finden Sie hier:  Eufy Robovac L70 Hybrid: Saug-Wisch-Roboter mit Lidar für 500 Euro im Test.

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Ecovacs Deebot Ozmo 950: Etagenerkennung

  • Ab zirka 480 Euro

  • Saugen und feucht wischen

  • Lidar

  • Bis zu zwei Grundrisse für unterschiedliche Stockwerke

  • App, Alexa

Der Deebot Ozmo 950 ist das Topmodell unter den Saug-Wisch-Robotern von Ecovacs. Zu seinen besonderen Stärken gehört, dass er mehrere unterschiedliche Stockwerke kartografieren und dann jeweils getrennt reinigen kann.

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Ansonsten bietet der Deebot Ozmo 950 ähnliche oder identische Funktionen wie der von uns getestete Ecovacs Deebot Pro 930: Er erfasst mit seinem Lidar die Wohnung, kartografiert diese und reinigt dann schnell und relativ leise den gewünschten Raum oder die ganze Wohnung. Optional kann der Roboter die Wohnung auch feucht rauswischen. Sie bedienen, programmieren und überwachen den Roboter bequem per App, Sie können ihn aber auch direkt am Gerät einschalten. In der App lassen sich auch gesperrte Bereiche definieren.

Wir haben den Ecovacs Deebot Ozmo 950 getestet: Ecovacs Deebot Ozmo 950 im Test - Saug-Wischroboter mit Etagenerkennung ,


Ecovacs Deebot Pro 930: Roboter und Handsauger

  • Ab zirka 570 Euro

  • Saugen und feucht wischen

  • Lidar mit Kartenerstellung

  • App, Alexa

Der Deebot Pro 930 von Ecovacs Robotics ist Saugroboter, Wischroboter und Akku-Handstaubsauger in einem. Wir haben diesen Roboter getestet, unseren Testbericht finden Sie hier: Ecovacs Deebot Pro 930 im Test - Kombi aus Saug-Wisch-Roboter und Handstaubsauger. Der Deebot Pro 930 ist aber auch ohne den Handstaubsauger erhältlich.

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Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI: Überwacht Wohnung und merkt sich Pantoffel

  • 799 Euro

  • Saugen und feucht wischen

  • Lidar, Karten, App

  • Überwachungskamera


Der Saug- und Wischroboter Deebot Ozmo T8 AIVI überwacht Ihre Wohnung mit einer Kamera. Dank KI soll er bestimmte Hindernisse wie Schuhe, Socken, Ladestationen, Kabel oder Kleidungsstücke besser erkennen, kartographieren, umfahren – und sich merken! Er empfiehlt diese ausgesparten Stellen dann beim nächsten Reinigungsgang für eine besonders gründliche Reinigung.

Ecovacs integriert zudem eine Webcam in den T8 AIVI. Der Benutzer kann mit seinem Smartphone den Videostream der Kamera abrufen und so während seiner Abwesenheit zu Hause nach dem Rechten sehen.

Damit er beim feucht Wischen auch hartnäckigere Flecken entfernen kann, besitzt er eine elektrisch gesteuerte Wischplatte, die Flecken mit hochfrequenten Vibrationen bearbeitet. Wie viel das tatsächlich bringt, muss erst ein Test zeigen.

Der Deebot Ozmo T8 AIVI ist für 799 Euro auf Amazon erhältlich. Wir stellen diesen Roboter hier ausführlicher vor: Neuer Saugroboter mit Kamera überwacht die Wohnung.


Neato Botvac D7 Connected

  • Ab zirka 390 Euro

  • App, Alexa

  • Lidar mit Kartenerstellung

Den Neato Robotics Botvac D7 Connected können Sie nicht nur per App starten, sondern ihn sogar auf einer virtuellen Karte anweisen, bestimmte Wohnbereiche nicht zu saugen. Laser-basiert kartiert er die Wohnung. Neato liefert die technische Basis für den Vorwerk Kobold VR200/300. Alexa versteht der smarte Saugroboter ebenfalls. Unseren ausführlichen Testbericht lesen Sie hier.


iRobot Roomba 606 und 671

  • Ab zirka 200 Euro (Roomba 606)

iRobot Roomba 606 und 671 gehören zu den Einstiegsmodellen von Saugroboter-Pionier iRobot. Der Roomba 606 wird nur über die Tasten auf dem Roboter bedient. Der Roomba 671 besitzt zumindest eine App. Beide Roboter saugen nach dem Chaos-Prinzip ohne Unterstützung durch Kamera oder Lidar. Das muss aber kein Nachteil sein. Die Saugleistung kann trotzdem hervorragend sein, nur benötigen derartige Roboter halt mehr Zeit für einen Reinigungsvorgang als ihre Kollegen mit Lidar oder Kamera.

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Roomba i7+: Mit Cleanbase, teuer und pfiffig

  • Ab zirka 950 Euro

  • App, Alexa

  • Lidar mit Kartenerstellung

  • Cleanbase

Der iRobot Roomba i7+ mit Clean Base (auf Amazon derzeit nicht erhältlich) kann monatelang reinigen, ohne dass ein Mensch Hand anlegen muss. Er leert sogar selbstständig seinen Schmutzauffangbehälter. Das hat aber seinen Preis.

Mehr über diesen neuartigen, aber auch sehr teuren Saugroboter lesen Sie in unserem Testbericht: Saugroboter Roomba i7+ im Test.

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Roomba 980 von iRobot

  • Ab rund 410 Euro

  • App

  • Kamera, erstellt Karte

Der Roomba 980 war vor einiger Zeit das Topmodell unter den Saugrobotern von iRobot. Mit wartungsfreundlichen Walzen, App, virtueller Reinigungskarte und WLAN. Unseren ausführlichen Testbericht des damaligen Flaggschiffs finden Sie hier: iRobot Roomba 980 - Highend-Staubsaugroboter mit App im Test.

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Roomba 980 im Preisvergleich


Miele Scout RX2 Home Vision: Mit Überwachungskamera

  • Ab zirka 650 Euro

  • App

  • Kamera, erstellt Karte

Der Scout RX2 Home Vision von Miele besitzt eine coole Zusatzfunktion: eine integrierte Überwachungskamera. Dieser Saugroboter bietet also zusätzlich die Möglichkeit, das Kamerabild des Saugroboters live auf Tablet oder Smartphone zu übertragen. Damit sehen Sie sofort, ob zu Hause alles seine Ordnung hat, während Sie im Urlaub sind. Letztendlich fungiert der Scout RX2 Home Vision also wie eine rollende smarte Überwachungskamera.

Lesen Sie zu diesem Roboter unseren ausführlichen Test: Miele Scout RX2 Home Vision mit Überwachungskamera .

Die besten Wischroboter: Marktüberblick und Kaufberatung 2020


Saugroboter: Technik, Vorteile und Nachteile

Sie können für einen Staubsaugroboter unter 200 Euro bezahlen, aber ebenso knapp 1000 Euro. Wir erklären die Unterschiede zwischen ➤ günstigen nicht-smarten und teuren smarten Saugrobotern (mit ➤ WLAN, App oder ➤ Karten, besserer ➤ Hinderniserkennung oder ➤ Überwachungskamera oder ➤ Timer oder ➤ Sperr-Markierungen, Fernsteuerung, ➤ reduziertem Wartungsaufwand, Sprachsteuerung beziehungsweise ➤ Alexa-Support oder ➤ Firmware-Updates ) und haben die wichtigsten Hochleistungs-Saugroboter getestet: Roomba 980 von iRobot, Kobold VR200 von Vorwerk, Botvac D7 Connected von Neato, Scout RX2 Home Vision von Miele, Roborock S5 von Xiaomi, Deebot Pro 930 von Ecovacs, Robovac L70 Hybrid von Eufy und den Vacuum Cleaner Darth Vader Edition VR7000 Powerbot Wifi als Vertreter für Samsungs smarte Sauger.

Auf einen Blick: Leistungsstarke smarte Saugroboter im Test

Der Kobold VR200 ist ein leistungsstarker Saugroboter von Vorwerk
© Vorwerk

Der Robovac L70 Hybrid reinigt zuverlässig und schnell und lässt sich per App und Sprachbefehle zuverlässig bedienen. Vor allem aber bietet dieser Saug- und Wischroboter ein gutes, smartes Rundum-Reinigungspaket zu einem wirklich günstigen Preis. Ausführlicher Test . Hier sofort kaufen.

Der Roborock S6 bietet wie sein Vorgänger S5 ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Plus: Reinigt beeindruckend schnell und leise. Kann Räume bei der Reinigung unterscheiden. Gute, übersichtliche App, leicht in Betrieb zu nehmen. Negativ: Am Rand von hohen Teppichen übersieht er mitunter Schmutz. Hohe Bauweise, somit schlecht für das Reinigen unter niedrigen Möbeln. Ausführlicher Test. Hier sofort kaufen.

Roomba 980 ist der Top-Saugroboter von Saugroboter-Pionier iRobot. Plus: Reinigt gründlich und schnell, meist leise, fährt selten an, reinigt mehrere Räume in einem Durchgang; wartungsarm dank Gummiwalzen, erstellt Übersichtskarten und verschickt Status-Nachrichten, Over-The-Air-Updates. Minus: Schwächen auf hohen Teppichen, Datenschutz (Kameraaufnahmen), sehr teuer. Bedienung: Manuell, App (Fernsteuerung via WLAN), Alexa und Zeitplan. Fazit: Ein Highend-Staubsaug-Roboter zu einem stolzen Preis. Ausführlicher Test. Hier sofort kaufen.

Kobold VR 200 ist Vorwerks Antwort auf die Saugroboter aus USA und Fernost. Plus: Überwindet auch höhere Teppiche und Kanten, reinigt gründlich, schnell und durchgehend leise, fährt kaum an, reinigt mehrere Räume in einem Durchgang und verschickt Status-Nachrichten. Günstiger als der direkte iRobot-Konkurrent. Minus: Umständliche Software-Updates. Bedienung: Manuell, Fernbedienung, App (Fernsteuerung via WLAN), Alexa und Zeitplan. Fazit: Ein hervorragender Saugroboter, der sich auch ohne Kamera bestens in der Wohnung orientiert. Ausführlicher Test. Hier sofort kaufen.

Botvac D7 Connected von Neato glänzt mit modernster App-Technik und bildet die Basis für den Kobold VR200 von Vorwerk. Plus: Reinigt gründlich und sehr schnell, stößt kaum an, reinigt mehrere Räume in einem Durchgang, Bereiche lassen sich auf der Karte in der App für das Saugen sperren. Erstellt Übersichtskarten für mehrere Stockwerke, verschickt Status-Nachrichten, Over-The-Air-Updates. Negativ: Etwas laut. Bedienung: Manuell, App (Fernsteuerung via WLAN), Alexa und Zeitplan. Fazit: Highend-Führer unter den smarten Saugern. Ausführlicher Test. Hier sofort kaufen.

Samsung mischt mit dem VR7000 Powerbot Wifi bei den smarten Saugrobotern mit. Plus: Reinigt gründlich und schnell, stößt kaum an. Minus: Im Normalbetrieb relativ laut, scheitert an hohen Teppichen. Bedienung: Manuell, Fernbedienung, App (Fernzugriff via WLAN), Alexa, Zeitplan. Fazit: Solider smarter Sauger. Ausführlicher Test der Darth-Vader-Version. Hier sofort kaufen.

Miele bietet mit dem Scout RX2 Home Vision einen Saugroboter an, mit dem Sie zugleich Ihr Zuhause überwachen können. Denn Sie können das Kamerabild des Roboters auf dem Smartphone abrufen. Plus: Reinigt schnell, cooles Überwachungsfeature. Minus: Umständliche WLAN-Koppelung und Kamera-Freischaltung, schlechte Steigfähigkeit. Fazit: Solider Sauger mit Schwächen bei der Koppelung und beim Hochfahren von Teppichen. Ausführlicher Test. Hier sofort kaufen.

Roborock S5 bietet viel Leistung und viele smarte Extras zu einem wirklich guten Preis. Plus: Er beeindruckt mit schneller und guter Reinigung, guter Kletterfähigkeit, arbeitet leise und kann bequem über die übersichtliche App bedient werden. Sinnvolle Extras wie Zonenreinigung oder Karten zu allen Reinigungsvorhängen erleichtern den Umgang mit dem Saugroboter erheblich. Und er wischt auch noch feucht raus. Negativ: Alexa und Google Assistant werden derzeit nur in englischer Version unterstützt. Hohe Bauweise, somit schlecht für das Reinigen unter niedrigen Möbeln. Ausführlicher Test. Hier sofort kaufen.

Ecovacs Deebot Pro 930 ist ein Saug-Wisch-Roboter kombiniert mit einem Akku-Handstaubsauger. Eine pfiffige Idee. Plus: Gute Saugleistung und gute Begrenzungsmöglichkeiten des Einsatzbereichs per App. Relativ leiser Betrieb; saugen und wischen ist in einem Durchgang möglich. Negativ: Der Saugroboter ist sehr hoch gebaut und kann deshalb unter vielen Möbeln nicht saugen. Der Handstaubsauger hat etwas wenig Leistung. Ausführlicher Test. Hier sofort kaufen.

Smarte Intelligenz kostet richtig viel Geld

Funktionen wie Laser, Kamera, Alexa-Support, App-Steuerung und WLAN-Einbindung treiben den Preis eines Roboters in die Höhe. Der erhebliche Preisunterschied zwischen den einzelnen Modellen kommt also nicht durch die Qualität der Reinigungsleistung zustande, zumindest nicht hauptsächlich. Falls überhaupt, dann bieten smarte Roboter nur den Vorteil, dass sie mit ihrem Reinigungsdurchgang schneller fertig werden als nicht-smarte Roboter, weil ihnen ihre Sensoren bei der Orientierung helfen und sie anders als einfache Saugroboter nicht nach dem Chaos-Prinzip durch die Wohnung fahren, sondern in geordneten Bahnen ihre Arbeit erledigen. Vor allem aber sollen die smarten Extras, mit denen einige Hersteller ihre Staubsaugroboter ausstatten, die Roboter komfortabler in der Bedienung zu machen.

Preisvergleich: Staubsaugroboter

Es gibt auch gewisse Unterschiede zwischen den Robotern bei der Steig-/Kletterfähigkeit (hier glänzen der Kobold, der mit Technik von Neato unterwegs ist, oder ein Roomba 620) und bei der Fähigkeit, unter Sofas, Betten und Schränken durchzufahren: Hierfür gilt: Je niedriger der Saugroboter gebaut ist, desto besser. Smarte Roboter mit Laser oder Kamera sind in der Regel aber höher gebaut als weniger smarte Kollegen ohne Laser und/oder Kamera.

Auch bei der Geräuschentwicklung gibt es Unterschiede zwischen den Robotern. Einige Modelle wie Vorwerk Kobold VR 200/300 oder Miele Scout RX2 oder Roborock S5 haben einen speziellen Leise-Modus, womit sich diese Roboter auch für die abendliche Reinigung in Wohnungen mit besonders lärmempfindlichen Nachbarn eignen. Diese Modelle sollten Sie bei einer „Probefahrt“ im Elektrofachmarkt darauf überprüfen.


Spar-Tipp: Falls nur die Saugleistung zählt...

Falls für Sie nur die bloße Reinigungsleistung zählt (und nicht die Zeit, die der Roboter für die Reinigung benötigt), dann können Sie für 200 bis 300 Euro durchaus einen Staubsaugroboter mit annähernd der Reinigungsleistung eines 1000-Euro-Modells bekommen. Beispielsweise mit dem iRobot Roomba 615 oder dessen Vorgänger Roomba 620, den Sie vielleicht noch gebraucht kaufen können.

Die Firma iRobot verspricht mit ihren Putzrobotern die perfekte automatisierte Bodenreinigung. Kann man das Putzen in Zukunft tatsächlich komplett einer Maschine überlassen? Das haben wir in einem vierwöchigen Praxistest mit den beiden Topmodellen Roomba 780 und Scooba 390 ausprobiert. Der Roomba 780 ist ein Staubsauger-Roboter, der Scooba 390 hingegen ein Nasswisch-Roboter. Wie gut sie ihre Aufgaben meistern und ob sie uns das Putzen tatsächlich komplett abnehmen können, erfahren Sie in diesem Video.

Hin und wieder verkaufen die Discounter Saugroboter sogar noch deutlich günstiger . Mit dem Robovac 11S Max hat Eufy, eine Untermarke von Anker, Mitte Juni 2019 seinen bisher saugstärksten Roboter ohne Schnick-Schnack vorgestellt. Wir haben diesen günstigen und saugstarken Roboter getestet.

Tipp: Beim Roomba können Sie gealterte Akkus selbstständig tauschen. Etwas handwerkliches Geschick vorausgesetzt können Sie die Roboter sogar selber reparieren. Wir haben zum Beispiel einen Roomba 620 bereits einmal komplett inklusive der Getriebe-Zahnräder zerlegt und gesäubert. Er läuft nach dem Zusammenbau wieder einwandfrei. Auch das Zubehör für diese Roboter können Sie für vergleichsweise wenig Geld im Internet kaufen.

Noch ein Spar-Tipp: Gelegentlich verkauft auch die Handelskette Metro preiswerte Modelle des Roomba an Business-Nutzer. Vielleicht können Sie sich ja über einen Bekannten mit einer Metro-Karte so einen vergleichsweise preiswerten Roboter besorgen lassen.

Übrigens: Selbst sehr günstige Staubsaugroboter-Modelle finden in der Regel selbstständig zu ihrer Aufladestation zurück. Diese „Coming Home“-Funktion ist also kein Merkmal besonders teurer Saugroboter.

iRobot Roomba 980
Vergrößern iRobot Roomba 980
© iRobot

Für Allergiker wichtig: Der Staubsaugroboter sollte einen Hepa-Filter besitzen. Beim Roomba i7+ kommen Sie außerdem kaum noch mit Staub in Kontakt, weil das ständige Leeren des Staubbehälters entfällt. Der Roborock S5 wiederum kann Ihre Wohnung feucht rauswischen und damit die Hausstaub- und Pollenbelastung senken.

Saugroboter mit Wischfunktion

Es gibt auch Saugroboter mit integrierter Wischfunktion. Dabei muss man zwischen Robotern unterscheiden, die nur trocken wischen und solchen, die feucht wischen. Den Wasserbehälter des Roboters müssen Sie regelmäßig ausleeren, um unangenehme Gerüche zu verhindern. Beispiele für solche kombinierten Saug-Wisch-Roboter sind der Medion Saugroboter mit Wischfunktion , der Ilife V5s Pro Saugroboter mit Wischfunktion , der Proscenic 811GB-WLAN-Staubsaugerroboter , der Saugroboter mit Wischfunktion Bagotte Staubsauger oder der Staubsaugerroboter Bagotte 3-in-1 sowie die von uns getesteten Roborock S5 und Deebot Pro 930. Achten Sie unbedingt darauf, dass der Wassertank vom eigentlichen Roboter getrennt ist und sich abnehmen lässt. Damit vermeiden Sie, dass durch altes brackiges Restwasser unangenehme Gerüche im Roboter entstehen, wie es seinerzeit beim Scooba von iRobot der Fall war.

Die besten Wischroboter: Marktüberblick und Kaufberatung 2020

Links die Ladestation, daneben die durchsichtige Kunststoffunterlage, die den Boden vor Feuchtigkeit schützen soll. Rechts der Roboter mit dem Wassertank und einem eingespannten Wischtuch.
Vergrößern Links die Ladestation, daneben die durchsichtige Kunststoffunterlage, die den Boden vor Feuchtigkeit schützen soll. Rechts der Roboter mit dem Wassertank und einem eingespannten Wischtuch.

Diese smarten Features gibt es für viel Geld

Saugroboter mit Cleanbase

iRobot verkauft den innovativen Roomba i7+ mit Cleanbase seit dem 15.2.2018 auch in Deutschland. Bei diesem Saugroboter ( Testbericht ) machen Sie sich nie mehr die Hände schmutzig, weil der Saugroboter selbstständig seinen Schmutzauffangbehälter leert. Zudem soll er schneller als das bisherige Topmodell Roomba 980 reinigen und sein Auffangbehälter lässt sich sogar auswaschen. Obendrein kann er ausgewählte Räume öfter reinigen als andere. Doch so viel Komfort hat seinen Preis: 1199 Euro war die UVP bei Verkaufsstart. Mittlerweile kostet er etwas weniger, ist aber immer noch sehr teuer.

Saug- und Wischroboter arbeiten zusammen : Der neue Saugroboter Roomba S9+ und der ebenfalls neue Wischroboter Braava Jet M6 können dank der so genannten Imprint-Link-Technik perfekt zusammenarbeiten: Erst saugt der Roomba und sobald dieser zur Ladestation zurückgekehrt ist, startet der Braava mit dem Wischen!


App und WLAN

Die meisten modernen Saugroboter, die deutlich mehr als 200 Euro kosten, haben App-Steuerung und WLAN-Anschluss mit an Bord. Dank App und WLAN können Sie den Staubsaugroboter von unterwegs aus starten und überwachen. Der Vorteil gegenüber den nicht-smarten Vertretern: Sie müssen den Roboter nicht während Ihrer Anwesenheit oder bereits morgens beim Verlassen der Wohnung anwerfen, sondern können den Reinigungsvorgang ganz bequem während Ihrer Abwesenheit oder morgens etwas später starten. Dann stört das Reinigungsgeräusch weder Sie noch weckt es Ihre Nachbarn zu früher Stunde auf. Außerdem sind Sie damit flexibel: Sie sitzen noch im Büro und Besuch kündigt sich überraschend für den Abend zu Hause an? Kein Problem: Mit der App schicken Sie den Roboter sofort auf Reinigungsfahrt.

Die App informiert Sie zudem über den Status der Reinigung und erstellt im Idealfall sogar eine Karte des gereinigten Raumes (Roomba 980, Kobold VR 200/300, Neato D7, Miele Scout RX2 Home Vision. Roborock S5, Ecovacs). Die App warnt Sie, wenn es Probleme gibt und der Roboter Ihre Hilfe braucht. Und Sie teilt Ihnen mit, wenn die Reinigung erfolgreich beendet wurde.

Nicht nur der rund 1000 Euro teure Roomba 980 lässt sich per App bedienen. iRobot hat mit dem Roomba 695 (549 Euro UVP) und dem Roomba 895 (649 Euro UVP, ab Juli 2017 erhältlich) noch zwei weitere Saugroboter mit App-Anbindung im Angebot, die deutlich weniger kosten als das Spitzenmodell. Genauso wie beim Roomba 980 bedienen Sie diese beiden Saubermänner ebenfalls per iRobot-Home-App für Android und iOS.

Vorwerk Kobold VR200 im Aufschnitt.
Vergrößern Vorwerk Kobold VR200 im Aufschnitt.
© Vorwerk

Auch beim Roomba i7+ können Sie alle Reinigungsvorgänge über die App planen und anhand der dort angelegten Historie noch einmal nachverfolgen. Der Roomba i7+ hat noch eine weitere Besonderheit: Er fährt nicht nur zum Aufladen selbstständig zur Ladestation zurück, sondern auch dann, wenn sein Müllbehälter voll ist. An der Ladestation dockt er an die sogenannte Cleanbase an, ein auf die Ladestation aufgesetzter Behälter. Und hier wird dann automatisch der Dreck aus dem Saugroboter in die Cleanbase abgesaugt. Bis zu 30 Dreckladungen nimmt die Cleanbase auf, dann muss der darin befindliche Müllbeutel ausgewechselt werden.

Auch Vorwerk bietet für seinen Kobold VR200/300 eine App zur Bedienung an. Die Kobold-App ist übersichtlich aufgebaut. Mit ihr prüfen Sie den Akkustand und starten und beenden Reinigungsvorgänge aus der Ferne. Außerdem aktivieren Sie mit der App auch den Ecomodus und legen einen Terminplan für die automatisch startende Reinigung fest (Timer). Die Kobold-App informiert Sie, wenn der Reinigungsvorgang unterbrochen oder abgeschlossen wurde. Dazu muss man ihr das Senden von Nachrichten erlauben.

Beim Roborock S5 und beim Neato Botvac D7 Connected sowie beim Kobold VR300 und beim Deebot Pro 930 können Sie auf den Karten in der App festlegen, wo der Roboter saugen soll. Damit werden physische Sperren überflüssig.


Rollende Überwachungskamera

Eine spannende Zusatzfunktion bietet der Miele Scout RX2 Home Vision . Dieser Saugroboter besitzt eine Stereokamera, deren Bild er via WLAN und App auf das Smartphone des Besitzers überträgt. Damit dient der Saugroboter zugleich als rollende Überwachungskamera.

Miele Scout RX2 Home Vision
Vergrößern Miele Scout RX2 Home Vision
© Miele

Wir haben den Miele-Roboter getestet, unseren Testbericht finden Sie hier.

Star-Wars-Saugroboter: Darth Vader und Stormtrooper saugen Ihre Wohnung
Vergrößern Star-Wars-Saugroboter: Darth Vader und Stormtrooper saugen Ihre Wohnung
© Samsung

Darth-Vader-Roboter mit App-Steuerung

Samsung verkaufte sogar einen Saugroboter mit Darth-Vader-Visage. Falls Sie also schon immer davon geträumt haben, den schwarzen, fiesen Oberbösewicht des Imperiums fernzusteuern, dann konnten Sie hier zuschlagen . Dieses Modell basiert auf dem Powerbot VR7000 VR1GM7030, kostet aber rund 100 Euro mehr - wegen der Darth-Vader-Optik und der coolen Soundeffekte aus den Star-Wars-Filmen (Darth-Vader-Röcheln, Imperial March, Lichtschwert-Zischen).

Robot Vacuum Cleaner Darth Vader Edition VR7000 Powerbot Wifi
Vergrößern Robot Vacuum Cleaner Darth Vader Edition VR7000 Powerbot Wifi

Einen Stormtrooper gab es übrigens auch von Samsung , allerdings ist der - wie auch die Stormtrooper in den Star-Wars-Filmen - weniger intelligent.

Die Playlist des Robot Vacuum Cleaner Darth Vader Edition VR7000 Powerbot Wifi.
Vergrößern Die Playlist des Robot Vacuum Cleaner Darth Vader Edition VR7000 Powerbot Wifi.

Wir haben den Robot Vacuum Cleaner Darth Vader Edition VR7000 Powerbot Wifi getestet, zwei Videoclips demonstrieren die originellen Soundeffekte. Unser Kurzfazit: Der Robot Vacuum Cleaner Darth Vader Edition VR7000 Powerbot Wifi ist ein richtig originelles Geschenk für Star-Wars-Fans, die Wohnungen mit glatten Böden und ohne Türschwellen besitzen.


Update-fähig

Roboter mit WLAN-Anschluss können meist Firmware-Updates beziehen. Mit diesen Firmware-Updates können die Hersteller dann neue Funktionen wie die Cleans Maps von Roomba nachliefern oder Fehlerkorrekturen bereitstellen .

Die Auslieferung der Updates verscheidet sich aber je nach Hersteller. Bei den meisten neueren Modellen rutschen Firmware-Updates ganz elegant über das WLAN auf den Roboter. Bei älteren Modellen wie dem Kobold VR200 von Vorwerk dagegen ist noch Handarbeit angesagt: Der Besitzer muss das Update erst auf seinen Rechner herunterladen, dann auf einen USB-Stick überspielen und diesen dann an den Kobold anstecken. Und dann auf dessen Display das Update starten. Das wirkt auf die Generation Smartphone wie ein Ausflug in die IT-Steinzeit. Vorwerk hat aber darauf reagiert und lässt beim neuen Kobold VR300 Updates ebenfalls via WLAN aufspielen. Denn das deutsche Unternehmen Vorwerk hat das Potenzial von Neato erkannt und im September 2017 den US-Saugroboter-Spezialisten Neato vollständig übernommen und damit dessen IT-Know-How gewonnen. Damit macht sich Vorwerk fit für die Auseinandersetzung mit Marktführer iRobot, dessen Roomba-Modelle derzeit den Markt beherrschen.

Auch der Roborock S5 und der Deebot Pro 930 bekommen OTA Firmware-Updates.


Timer: Roboter saugt nach Plan

Sie können die smarten Heinzelmänner so programmieren, dass diese zu jeder gewünschten Tageszeit an jedem gewünschten Tag loslegen. Dann müssen Sie den Reinigungsvorgang nicht von Hand starten und können das Staubsaugen fast schon vergessen. Mit einer Ausnahme: Die Wohnung muss dann natürlich immer soweit aufgeräumt sein, dass der Roboter saugen kann.

Eine derartige Timer-Funktion bieten mittlerweile selbst die preiswertesten Saugroboter. Das ist also keine Funktion der Oberklasse.

Fernbedienung: Vorwerk und Miele legen ihren smarten Saugrobotern eine Fernbedienung bei. Sogar bei einem Medion-Saugroboter für 100 Euro ist eine solche Fernbedienung dabei. Das ist eine nette Ergänzung, die aber definitiv nicht kaufentscheidend ist.


Facebook-Chatbot, Amazon Alexa, Siri/Homekit, IFTTT, Google Home

Bemerkenswert breit hat Neato seine Saugroboter hinsichtlich Smart Home und intelligenter Bedienung aufgestellt. Zunächst einmal können Sie die Neato-Saugroboter natürlich auch von einer Smartphone-App, der Neato App, aus bedienen. Doch der Clou ist: Die Roboterstaubsauger der Neato-Botvac-Connected-Familie können Sie sogar mit dem Neato Chatbot für Facebook und für die Facebook-Messenger-App steuern.

Besitzer eines Neato-Roboterstaubsaugers können sich über Facebook mit dem Gerät verbinden, um den Reinigungsvorgang zu starten beziehungsweise zu stoppen, den aktuellen Status abzurufen oder sich mit dem Kundenservice in Verbindung zu setzen.
Unterstützt wird der Chatbot von den Saugroboter-Modellen Neato Botvac Connected, Botvac D3 Connected und Botvac D5 Connected.

Der Neato-Saugroboter gehorcht sogar aufs Wort dank des Amazon Alexa Skill. Dazu sagen Sie „Alexa, sag Neato bitte, dass er mit dem Staubsaugen beginnen soll“. Wenn der Neato Botvac Connected bereits am Saugen ist und das Telefon klingelt, reicht die Ansage „Alexa, bitte sag Neato, dass er eine Pause machen soll“ – und nach dem Telefonat einfach wieder den Befehl zum Weitermachen geben. Zu Google Home sind die Neato-Saugroboter derzeit in Deutschland nicht kompatibel (wohl aber in den USA).

Der Kobold gehorcht nun aufs Wort - zumindest wenn die Worte von Alexa kommen.
Vergrößern Der Kobold gehorcht nun aufs Wort - zumindest wenn die Worte von Alexa kommen.
© Vorwerk

Neato Botvac D7 Connected im Test : Wir haben den smarten Saugroboter Neato Botvac D7 Connected getestet. Der Roboter erkennt dank Laserscanner Hindernisse rechtzeitig und reinigt schnell und planvoll die Wohnung. Und Sie können ihn sogar per Alexa-Sprachbefehlen steuern. Ein ausführlicher Test.

Vorwerk hat erkannt, welch großes Wissen Neato im Bereich Digitalisierung und Sprachsteuerung aufgebaut hat. Deshalb hat Vorwerk den US-Konkurrenten aufgekauft. Die Übernahme hat erste Konsequenzen: Auch der Kobold VR200 lässt sich mit Alexa-Sprachbefehlen steuern.

Die WLAN-fähigen Roomba-Modelle von iRobot können nun über IF-this-than-that-Regeln gesteuert werden. Einige der IFTTT-Regeln sind aber ziemlich sinnfrei.
Vergrößern Die WLAN-fähigen Roomba-Modelle von iRobot können nun über IF-this-than-that-Regeln gesteuert werden. Einige der IFTTT-Regeln sind aber ziemlich sinnfrei.

iRobot hat zudem für seine WLAN-fähigen Roomba-Modelle wie den Roomba 980 die Steuerung über If-this-than-that IFTTT nachgerüstet. Mit elf unterschiedlichen IFTTT-Applets können Benutzer das Saugverhalten des Staubsaugroboters automatisieren.

Den Miele Scout RX2 Home Vision können Sie ebenfalls völlig problemlos per Alexa-Sprachbefehl steuern, wie unser Facebook-Video zeigt.

Den Deebot Pro 930 können Sie sowohl über Alexa als auch über Google Assistant per Sprachbefehl bedienen.


Bessere Hinderniserkennung, schnellere Reinigung, weniger Lärm

Die smarten Topmodelle der Roboter verfügen über mehr Sensoren als die preiswerten Einsteiger. Vorwerk, Roborock, Ecovacs und Neato verbauen zum Beispiel einen Lidar, mit dessen Hilfe sich die Roboter in der Wohnung orientieren. iRobot setzt bei seinen Topmodellen auf eine Kamera, mit deren Hilfe sich der Roboter in der Wohnung orientiert und seine Reinigungskarte erstellt. Miele verbaut sogar zwei Kameras an der Vorderseite.

Xiaomi Roborock S5
Vergrößern Xiaomi Roborock S5
© Xiaomi

Das alles führt dazu, dass die teureren Modelle schneller und zielgerichteter reinigen. Vor allem aber stoßen die hochpreisigeren Roboter nur noch selten gegen Hindernisse. Dadurch verursachen sie weniger Lärm – es poltert weniger und der Reinigungsvorgang läuft somit insgesamt leiser ab.


Virtuelle Begrenzungen

Bei den etwas kostspieligeren Robotern benötigt man keine physischen Sperren mehr, wie sie zum Beispiel bei Roomba als Virtual Walls (bei älteren Roomba-Modellen als Lighthouses bezeichnet) noch nötig waren, um Bereiche der Wohnung für den Roboter zu sperren. Diese Virtual Walls haben dann mit ihrem Infrarotstrahl eine unsichtbare Barriere errichtet. Bei Kobold VR200 und Neato Botvac D7 Connected dienten Magnetstreifen zu diesem Zweck. Stattdessen markiert man mittlerweile diese Sperrbereiche auf der virtuellen Karte in der App.

Neato Botvac D7 Connected
Vergrößern Neato Botvac D7 Connected
© Neato


Praktisch: Karten der gereinigten Wohnung

Roboter wie der Roomba 980, der Kobold VR200 oder der Xiaomi Mi Vacuum Cleaner/Roborock S5/S6, der Ecovacs Deebot und der Neato Botvac D7 Connected sowie der Miele Scout RX2 Home Vision schließen ihre Reinigungsvorgänge schneller ab als nicht-smarte Roboter, weil sie die Wohnungen mit Hilfe von Kameras oder Radar/Lidar kartografieren und danach planvoll abfahren. Diese Karten sind bei vielen Modellen für den Benutzer einsehbar.

So sieht eine Clean Map in der App von Roomba 980 aus.
Vergrößern So sieht eine Clean Map in der App von Roomba 980 aus.

Auch der Neato Botvac D7 Connected erstellt nach jedem Reinigungsvorgang eine Karte, die Sie in der App einsehen können. Mit Hilfe seiner „Neato Floor Planner Advanced Mapping- & Cleaning Technology“ scannt er im so genannten Entdeckungsmodus oder durch eine einfache Reinigung mit seinem Laser den Raum und erstellt dabei den sogenannten My-Floor-Plan, einen personalisierten Umgebungsplan. Zusätzlich können Sie auf dieser digitalen Karte sogar Bereiche für den Roboter per Fingerbewegung sperren. Sie benötigen dann keine physischen Sperren mehr in der Wohnung. Einsehbare Reinigungskarten mit sperrbaren Bereichen gibt es auch beim Kobold VR300 (nicht beim VR200) und beim Miele Scout RX2 Home Vision sowie beim Roomba i7+ und beim Xiaomi Roborock S5.

Ein Neato Botvac D5 Connected.
Vergrößern Ein Neato Botvac D5 Connected.
© Neato

Test: Neato Robotics Botvac D7 Connected - Highend-Saugroboter mit Laser, Karten & App

Zwischen Zimmern und Stockwerken unterscheiden

Etwas höherpreisige Roboter wie Kobold VR300, Roomba i7+ und Roborock S5/S6 können auch mehrere Zimmer beziehungsweise ganze Wohnungen in einem Rutsch beziehungsweise nur einzelne Zimmer gezielt reinigen. Der i7+ kann sogar die Grundrisse mehrerer Stockwerke speichern. Auch der Ecovacs Deebot Ozmo 950 unterscheidet zwischen Stockwerken.


Wartungsaufwand

Für den Zeitaufwand bei der Wartung und Reinigung des Roboters spielt die Konstruktion der Aufnahmerollen/-bürsten eine wichtige Rolle. Beim günstigen Roomba 620 und 605 sind sie so gebaut, dass sie mit der Zeit verfilzen und dann mühsam gereinigt werden müssen. Beim Roomba 980, i7+ und beim VR200/300 sowie beim Roborock S5 sind sie dagegen deutlich pflegeleichter gebaut und verfilzen weniger schnell.

Das Reinigen des Staubfangbehälters ist mitunter eine nicht ganz einfache Angelegenheit. Dabei soll der Benutzer nicht schmutzig werden und den mühsam eingesammelten Staub nicht wieder in der Wohnung verteilen. Ausgerechnet bei dem alten und preiswerten Roomba 620 lässt sich der Staubfangbehälter mit am einfachsten leeren. Beim Roomba 980 dagegen bekommt man schneller schmutzige Finger. Beim Roborock S5 wiederum lässt sich der Behälter zwar auch leicht entleeren, allerdings bietet der Staubbehälter relativ wenig Fassungsvermögen.

Durchaus pfiffig erscheint zunächst die Idee von Vorwerk, den Auffangbehälter mit einem konventionellen Staubsauger einfach auszusagen. Dabei bleiben die Finger wirklich sauber. Andererseits erscheint es etwas grotesk, den einen Staubsauger mit einem anderen zu reinigen. Zumal das Ansaugrohr des Staubsaugers ja auch größenmäßig in die Öffnung des VR200-Staubfangbehälters passen muss. Ein ausgeklügeltes System hat iRobot für den Roomba i7+ entwickelt: Jedes Mal, wenn der Roomba i7+ an die Ladestation fährt, dockt er auch an der Cleanbase an und der von ihm aufgenommene Dreck wird automatisch in den Müllbehälter abgesaugt. Das soll bis zu 30 Mal möglich sein, erst danach muss der Müllsack in der Cleanbase ausgetauscht werden.

Smart hat noch einen Preis: Datenschutz

Für die smarten Roboter zahlen Sie einen doppelten Preis: Neben dem höheren Euro-Betrag zahlen Sie auch mit Datenschutz, Privatsphäre und vielleicht sogar mit Sicherheit. Denn jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, können Hacker nun einmal angreifen. Hacker könnten über die Daten Ihrer Roboter-App und deren Timer-Programmierung herausbekommen, wann Sie zu Hause sind und wann nicht. Und dann zielgerichtet in Ihre Wohnung einbrechen.

Die Kameras zeichnen zudem das Innenleben Ihrer Wohnung auf – auch wenn iRobot uns gegenüber betont, dass die Bilder nur sehr pixelig wären und den Roboter (bisher!) nicht verlassen würden. Falls die Hacker Zugriff auf die Roboter-Kamera bekommen, könnten die Angreifer Sie regelrecht ausspähen und beobachten. Auch Spanner-Attacken wären damit denkbar, falls die Kameras in den Robotern einmal bessere Bilder liefern sollten.

Und über die App-Daten kann wiederum der Hersteller Ihr Nutzungsverhalten analysieren.

Wie berechtigt die Datenschutz-Bedenken sind, beweist iRobot mit der Mitteilung, dass das Unternehmen plane, die Kartendaten von Roomba 980 an andere Unternehmen weiterzugeben. Nach vorheriger Zustimmung durch die Kunden.

Testergebnisse der Top-Sauger von Vorwerk und iRobot

Mit dem Roomba 980 von Marktführer iRobot und dem Kobold VR 200 von Vorwerk haben wir die beiden seinerzeit wohl bekanntesten smarten Top-Modelle unter den Staubsaugrobotern getestet. Beide Roboter liefern ein insgesamt gutes Reinigungsergebnis, tun sich aber mit dicken beziehungsweise hohen Teppichen mitunter etwas schwer. Im direkten Vergleich bietet der rund 750 Euro teure VR 200 ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als der Roomba 980 für knapp 1000 Euro. Letzterer verursacht zudem mit seinem Teppichsaugmodus zusätzlichen Lärm.

Neato Botvac D85
Vergrößern Neato Botvac D85
© Neato

Tipp: Bereits für rund 450 Euro statt für 750 Euro bekommen Sie den dem Kobold ähnlichen Neato Botvac D85 Staubsaugerroboter. Das Neato-Modell bildet zumindest teilweise die Basis des VR200: Bei der Navigationssoftware und der dafür nötigen Hardware verlässt sich Vorwerk im Wesentlichen auf die Technik von Neato. Für die eigentlichen Saug- und Reinigungsfunktionen entwickelt Vorwerk dagegen eigene Techniken und Komponenten - die Unterschiede zwischen VR200 und Neato D85 haben wir hier skizziert. Auch äußerlich ähneln sich die beiden Roboter sehr. Vorwerk betont aber, dass "der VR200 ein eigenes Vorwerk-Produkt ist", so die Antwort auf unsere Nachfrage.

Mitunter finden Sie auf Amazon oder Ebay noch ältere Modelle wie den Roomba 780. Auch dieses Modell haben wir getestet, unseren Testbericht finden Sie hier.

Tests von smarten Staubsaugrobotern

Xiaomi Roborock S5 im Test

Miele Scout RX2 Home Vision

iRobot Roomba 980

Vorwerk Kobold VR200

Neato Botvac D7 Connected

Robot Vacuum Cleaner Darth Vader Edition VR7000 Powerbot Wifi

iRobot Roomba 780 und Scooba 390

Vorwerk Kobold VR100

So geht der Akku-Tausch bei Roomba

Roomba: Akku beim iRobot-Staubsaugroboter selber tauschen

Feucht- und Nasswisch-Roboter

Staubsaugroboter eignen sich für trockene (Hart)-Böden und Teppiche. Feucht wischen können Sie damit nicht.

Falls Sie automatisiert feucht wischen lassen wollen, eignet sich zum Beispiel der Scooba von iRobot für das Wischen von Fliesen und Steinböden. Außerdem gibt es die Braava-Modelle, mit denen man den Boden mit trockenen oder feuchten Tüchern wischen lassen kann. Und der Roborock S5 wischt ebenfalls feucht raus.

Die besten Wischroboter: Marktüberblick und Kaufberatung 2020

Wohnung vorbereiten

Ob teurer smarter oder preiswerter „doofer“ Roboter, eines haben sie alle gemeinsam: Sie müssen Ihre Wohnung robotergerecht vorbereiten. Also keine Kabel oder Kleinteile auf dem Boden rumliegen lassen. Sofern Sie ein flächendeckend gutes Reinigungsergebnis erzielen wollen, sollten Sie zudem die meisten Stühle und andere Hindernisse wegräumen. Außerdem sollten Sie einen neu gekauften Roboter während der ersten Fahrten beobachten, um mögliche Problemstellen zu erkennen. Wenn Sie diese beseitigt haben und der Roboter mehrmals seine Runden ohne Ihr Eingreifen gezogen hat, können Sie den Roboter auch unbeaufsichtigt während Ihrer Abwesenheit reinigen lassen.

Zu guter Letzt

Der Staubsaugroboter ersetzt den klassischen Staubsauger noch nicht vollständig! Für verwinkelte Stellen und Schmutz oberhalb des Bodens benötigen Sie nach wie vor einen klassischen Staubsauger, zumindest einen Handstaubsauger.


PC-WELT Marktplatz

Smart Home - darum geht es.

Smart Home umschreibt einen der vermutlich am stärksten wachsenden Trends der Zukunft: Intelligente Geräte und Haus-Steuerungssysteme, die Ihnen Ihr Leben erleichtern sollen. Denkbar und vielfach bereits erhältlich sind dabei Lösungen wie Einbruchschutz oder Sets zum Stromsparen. Oder Intelligente Systeme zur Hausbelüftung oder Heizungssteuerung. Smart TVs bringen das Internet ins Wohnzimmer und Waschmaschinen lassen sich per App steuern. Über intelligente Stromzähler haben Sie mit einem Blick aufs Smartphone den aktuellen Stromverbrauch im Griff. Sie sehen, die möglichen Anwendungen sind vielfältig. In diesem Themenbereich widmen wir uns dem Thema Smart Home, erklären, wie die Technik funktioniert und wie intelligent vorhandene Lösungen am Markt wirklich sind.

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