1724107

Foto-Editor, S-Voice, S-Planner und Flipboard

13.03.2013 | 12:13 Uhr |

Mobiles Fotolabor: Foto Editor
Bei einem gelungenen Schnappschuss schnell mal die Farben korrigieren, den Bildausschnitt verändern oder ein Pop-Art-Gemälde daraus machen: Kein Problem mit dem Samsung Foto Editor. Nach dem Start des Foto Editors wählen Sie zunächst in einer Miniaturansicht die zu bearbeitende Aufnahme aus. Danach lässt sich so einiges mit dem Bild anstellen: Per „Umwandeln“ legen Sie etwa einen neuen Motivausschnitt fest oder drehen das Foto, während Sie mit „Farbe“ Helligkeit, Kontrast und RGB-Farbverteilung frei einstellen können.

Machen Sie am Smartphone mit der App Foto-Editor ein Kunstwerk.
Vergrößern Machen Sie am Smartphone mit der App Foto-Editor ein Kunstwerk.

Interessant ist die Filterbibliothek „Effekte“: Hier erzeugen Sie mit nur einem Fingerzeig eine historisches Foto, ein Pop-Art-Gemälde oder eine Falschfarbenaufnahme. Für gute Unterhaltung sorgt die letzte Sektion „Dekoration“: Damit versehen Sie Fotos mit Rahmen, Aufklebern oder Zeichen.

Fazit: Ein ebenso nützlicher (Korrekturen) wie spaßiger (Effekte, Dekorationen) Editor für die schönsten Schnappschüsse mit der Handy-Kamera.

Sprachsteuerung: S Voice
Apple hat Siri, Samung hat S Voice: Das Handy als „Anwender-Versteher“ hat Hochkonjunktur. Bedienen Sie Ihr Smartphone ganz einfach mit der Macht Ihrer Stimme! Nach dem Erfolg von Apples Siri konnte Samsung seinem großen Konkurrenten natürlich nicht nachstehen und brachte die App S Voice auf den Weg. Beide Systeme dienen demselben Ziel: Der natürlichen Gerätesteuerung per Sprachbefehl.

Was für Apple "Siri" ist, ist für Samsung "S-Voice".
Vergrößern Was für Apple "Siri" ist, ist für Samsung "S-Voice".

Nach dem Starten der App drücken Sie einfach die Mikrofontaste und sagen dem Handy, was es tun soll, zum Beispiel „Wecken 6 Uhr“. Hat das Smartphone Ihren Befehl verstanden, quittiert es die Ansage mit „Ihr Alarm wird gespeichert“ und blendet sogleich das Wecker-Fenster zur Überprüfung und entsprechenden manuellen Korrektur ein. Die Sprachsteuerung funktioniert auch zum Starten von Apps, für die Suche nach Themen im Web und zum Aufruf des aktuellen Wetterberichts. Allerdings ist die Trefferquote bei der Spracherkennung nicht immer hoch, sodass in vielen Fällen statt der erhofften App die Google-Suche im Internet gestartet wird.

Fazit: Nun lässt sich auch das Galaxy wie ein iPhone mit Sprachbefehlen steuern. Die Technik ist noch nicht perfekt, zeigt aber deutlich auf, in welche Richtung es in der Zukunft geht.

Auch einen übersichtlichen Kalender gibt es als App.
Vergrößern Auch einen übersichtlichen Kalender gibt es als App.

Organisationstalent: S Planner
Ordnung im Termin-Chaos: Der S Planner von Samsung ist ein übersichtlicher Kalender mit vielen Ansichtsoptionen. Die ansprechend gestaltete Kalender-App beherrscht viele Darstellungsvarianten: Sie können mit einem Fingerzeig auf die rechte Randleiste zwischen einer Tages-, Monats-, Wochen- und Jahresübersicht wechseln und aus jeder Ansicht heraus neue Termine eintragen. Als Termin-Editor dient die bereits vorgestellte App S Memo mit ihrem kompletten Funktionsumfang, sodass Sie beispielsweise auch Zeichnungen und Sprachnotizen einfügen können. Sinnvolles Extra: Es lassen sich auch andere Kalender einbinden, etwa der von Google.

Fazit: Eine übersichtlich gestaltete Kalender-App, mit der Sie garantiert keinen Termin mehr verpassen.

10 Android-Apps, die Sie 2013 brauchen

Nachrichtensammler: Flipboard
Dieses virtuelle Flipboard ist stets mit aktuellen Nachrichten, Meldungen und Berichten gefüllt, die Sie ganz besonders interessieren könnten. Die App Flipboard sammelt Online-Nachrichten aus der ganzen Welt und präsentiert diese in Form eines ansprechend gestalteten Flipboards auf dem Smartphone-Display. Nach dem ersten Programmstart entscheiden Sie sich für jene Themen, die Sie besonders interessieren – das Spektrum reicht von Nachrichten über Wirtschaft bis hin zu Sport. Insgesamt stehen 18 Kategorien zur Auswahl, darunter auch Specials wie Design, Fotografie und Essen.

Auch gibt es eine App, mit den neuesten Nachrichten.
Vergrößern Auch gibt es eine App, mit den neuesten Nachrichten.

Daraufhin zieht sich die App entsprechend der ausgewählten Kategorien die neuesten Meldungen aus dem Netz, wobei neben großen News-Anbietern wie Spiegel, Golem oder BBC auch private Twitter-Timelines sowie Inhalte aus Facebook oder Instagram mit einbezogen werden. Für die Spezialkategorien bedient sich Flipboard bei Branchengrößen wie dem Rolling Stone Magazine (Musik) oder National Geographic (Reise). Alle Infos werden in mundgerechte Häppchen aufgeteilt und in Form von Text und Bild auf Ihrem persönlichen Flipboard angeordnet. Mit Wischbewegungen von unten nach oben blättern Sie um und erfahren per Fingerzeig auf das entsprechende Icon mehr zum Thema.

Fazit: Flipboard ist eine Art Datenkrake, die sich aus verschiedensten Quellen bedient und das Gefundene in ansprechender Weise präsentiert. Sehr unterhaltsam, aber mitunter landen zu viele irrelevante Privatmeldungen aus sozialen Netzwerken in der Auswahl.

PC-WELT Marktplatz

1724107