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SSH, FTP und SFTP mit Nautilus

05.07.2007 | 08:30 Uhr |

Problem: Sie haben für Ihren Webspace einen FTP-, SSH- (Secure-Shell) oder SFTP- (SecureFTP) Zugang erhalten und wollen nun mit Ubuntu darauf zugreifen.

Lösung: Mit dem Gnome-Dateiverwalter Nautilus können Sie nicht nur auf lokale Dateien zugreifen. Er unterstützt eine Reihe von weiteren Netzwerkzugriffen. Um beispielsweise einen entfernten FTP-Server aufzurufen, öffnen Sie entweder per Menü "Gehe zu, Ort" oder per Shortcut <Strg>-<L> die Adressleiste und tippen dort "ftp://", gefolgt von der FTP-Server-Adresse, ein.

Um beispielsweise auf "Leo", einen FTP-Server der TU München mit einer großen Software-Auswahl zuzugreifen, geben Sie "ftp://ftp.leo.org" in die Adressleiste von Nautilus ein, drücken <Return> und bestätigen den folgenden Dialog mit "Verbinden".

Erfordert der Server, auf den Sie zugreifen möchten, eine Anmeldung, wie das bei privatem Webspace der Fall ist, können Sie diese Nautilus beim Verbindungsaufbau mit auf den Weg geben:

Ergänzen Sie dazu die Server-Adresse, indem Sie ihr den Anmeldenamen und ein anschließendes
"@"-Zeichen voranstellen, also beispielsweise
ftp://anmeldename@www.meinedomain.de

Bei manchen FTP-Servern müssen Sie zuvor eine Mailadresse in das Fenster eintragen. Das Gleiche können Sie mit den Diensten SSH("ssh://"), SFTP("sftp://") und einem über SMB zugänglichen Windows-Netzwerkordner ("smb://") machen.

Verwenden Sie dazu in der Adressleiste von Nautilus jeweils statt "ftp://" die entsprechende Dienstbezeichnung. Tipp: Sollten Sie statt Gnome den KDE-Desktop verwenden, können Sie statt Nautilus den Konqueror einsetzen, der dieselben Fähigkeiten besitzt. Möchten Sie damit allerdings per SSH auf einen Server zugreifen, müssen Sie statt "ssh://" dann "fish://" eintippen.

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