Möchten Sie eine Harddisk durch ein Solid State Drive ersetzen, ist das Übertragen des Betriebssystems und der Daten der aufwendigste Teil. Hier leistet ein externes Gehäuse für SATA-Platten mit USB-Anschluss in Verbindung mit einer Klon-Software gute Dienste. Empfehlenswert sind zum Beispiel die Programme Norton Ghost, Acronis TrueImage oder die Gratis-Software Clonezilla Live.

Das Solid State Drive lässt sich sehr einfach einbauen – sowohl bei Notebooks als auch bei PCs
Vergrößern Das Solid State Drive lässt sich sehr einfach einbauen – sowohl bei Notebooks als auch bei PCs
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Ist die nötige Hardware- und Software-Ausrüstung (wie etwa beim Kingston-Kit) vorhanden, geht alles recht einfach: Bei einem Notebook stecken Sie das SSD zum Beispiel zuerst ins externe Gehäuse und schließen dieses via USB an das Notebook an. Starten Sie den Laptop über die Klon-Software-CD auf. Kopieren Sie den Inhalt der eingebauten Harddisk auf das Solid State Drive. Fahren Sie danach alle Geräte herunter. Der Einbau des SSDs ist dann ein Kinderspiel: Machen Sie die Abdeckung des Festplattenschachts ausfindig und lösen Sie diese. Nehmen Sie die Harddisk vorsichtig heraus und schrauben Sie deren Einbaurahmen (falls vorhanden) ans SSD. Dieses wandert jetzt ins Notebook.

Beachten Sie außerdem folgende Tipps, damit Sie an Ihrem SSD lange Freude haben :
* Auch von den Daten auf dem SSD-Laufwerk müssen Sie regelmäßige Backups machen.
* Es gibt Gratisprogramme wie zum Beispiel CrystalDiskInfo oder HDD Health, mit denen Sie die SMART-Infos auslesen. Manche Hersteller bieten Sie die Harddisk vorsichtig heraus und schrauben Sie deren Einbaurahmen (falls vorhanden) ans SSD. Dieses wandert jetzt ins Notebook. Beachten Sie außerdem folgende Tipps, damit Sie an Ihrem SSD lange Freude haben.
* Auch von den Daten auf dem SSD-Laufwerk müssen Sie regelmäßige Backups machen.
* Vermeiden Sie unnötige Schreiboperationen, damit sich die Zellen weniger schnell abnutzen. Verzichten Sie deshalb auch auf das Defragmentieren des Laufwerks. Windows 7 schaltet das Defragmentieren bei SSDs automatisch aus.
* Füllen Sie ein SSD nie ganz. Lassen Sie mindestens 10 Prozent, besser 20 Prozent frei.
* Suchen Sie beim Hersteller Ihres PCs oder Notebooks nach BIOS-Upgrades. Laden Sie beim Laufwerkhersteller Firmware-Upgrades für Ihr SSD herunter. Das kann erhebliche Geschwindigkeitsgewinne bringen. Achtung: Vor einem BIOS- oder Firmware-Upgrade ist eine Datensicherung absolute Pflicht.
* Falls Sie einen Intel-Chipsatz haben, installieren Sie den Intel Matrix Storage Manager . Das ist ein Treiber, der die Performance noch etwas erhöht.
* Ein sicheres bzw. endgültiges Löschen einzelner Dateien ist bei Solid State Drives schwierig, weil die Überschreibbefehle nicht in jenen Zellen landen, in denen die Daten waren. Sollen heikle Daten für immer verschwinden, löschen Sie diese zuerst normal und leeren den Papierkorb. Füllen Sie nun das SSD-Laufwerk einmal ganz mit unverfänglichen Daten, die Sie anschließend wieder löschen.

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