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SP3 und SATA-Treiber in die XP-CD integrieren

07.05.2009 | 13:59 Uhr | Benjamin Schischka

Nlite: Integriert das neueste Service Pack.
Vergrößern Nlite: Integriert das neueste Service Pack.
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Schritt 3: Windows Service Pack integrieren
Mit einem aktuellen Service Pack spendieren Sie Windows mehr Sicherheit und oft auch mehr Funktionen. Das Windows XP Service Pack 3 beispielsweise bietet dank „Network Access Protection“ Echtzeit-Schutz fürs Netzwerk. Laden Sie deshalb unbedingt das aktuellste Service Pack herunter und wählen Sie es in Nlite mit „Suche“ aus. Denn das Dilemma alter Windows-CDs ist ein ungeschütztes System nach der Installation, das zum Updaten ins Internet muss und dort für Viren und Hacker erstmal vogelfrei ist.

Schritt 4: Updates nach dem letzten Service Pack hinzufügen
Nach dem letzten Service Pack kommen regelmäßig zum Patch Day weitere Updates von Microsoft. Wir empfehlen Ihnen, diese zu integrieren, wenigstens die Sicherheitsupdates sind Pflicht. Anstatt alle Patches einzeln herunterzuladen, verwenden Sie besser den pcwPatchLoader : Entpacken und starten Sie das Tool und stellen Sie in den „Optionen“ einen Zielordner für die Updatepakete ein. Entfernen Sie dort das Häkchen bei „Service Pack mitladen“, wenn Sie es in Schritt 4 bereits integriert haben. Klicken Sie anschließend auf „Updates suchen“ und danach auf „Updates laden“; der Vorgang kann eine Weile dauern. Zuletzt integrieren Sie die Dateien über den Button „Erweitert“ in Nlite und drücken „Weiter“.

Schritt 5: Treiber integrieren
Optional: Wenn Sie die Gerätetreiber Ihres PCs in die Windows-CD einfügen, sparen Sie sich die Installation im Nachhinein. Wirklich empfehlenswert ist der Aufwand nur für SATA-Treiber. SATA-Festplatten waren bei Erscheinen von Windows XP kaum verbreitet, sind heute aber Standard. Kurios: Bei der Installation des Betriebssystems müssen Sie die Treiber für gewöhnlich per Diskette nachschieben – doch das Diskettenlaufwerk ist längst tot. Über „Einfügen“ bauen Sie beliebige Treiber von der Herstellerseite oder dem beigelegten Datenträger als INF-Datei ein. Manche Hersteller verpacken die INF-Datei als EXE, welche Nlite jedoch nicht unterstützt. Entziehen Sie der ausführbaren Datei den INF-Treiber mit Hilfe des kostenlosen Universal Extractors .

Lesetipp: Sofortiger System-Umzug von PATA- auf SATA-Platte

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