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SMB

27.04.2019 | 08:36 Uhr |

SMB ( Server Message Block ) oder auch LAN Manager ist hauptsächlich ein Protokoll für Datei und Druckdienste. Es läuft über NetBIOS, NetBIOS over TCP/IP und direkt im TCP/IP-Protokollstapel . SMB implementiert ein NFS -ähnliches Dateisystem und ist so unabhängig vom Dateisystem des Servers. Das macht sich zum Beispiel das Samba-Projekt zunutze, eine freie Implementierung des SMB-Protokolls unter Unix und unixoiden Systemen wie Linux. Mit Samba können damit in heterogenen Umgebungen Windows-Server durch preiswertere Linux-Systeme ersetzt werden.

SMB wurde 1983 bei IBM entwickelt. Anschließend haben Firmen wie Microsoft, SCO und das Samba-Projektteam das Protokoll verbessert. Derzeit aktuell ist die SMB-Version 2, die von Samba ab der Version 3.5 unterstützt wird.

SMTP

SMTP ( Simple Mail Transfer Protocol ) ist das Protokoll für das Versenden von E-Mail. Das Protokoll aus der Anwendungsschicht ist auf dem Port 25 zu finden. Alternativ geht heute der Mail-Versand auch über den Port 587 vonstatten; dort werden für dem System bekannte Benutzer Mails entgegengenommen und weitergeleitet. Das soll unerwünschten Spam verhindern. Vorrangig wird SMPT zum Absenden von E-Mails genutzt; für den Mail-Empfang dienen Protokolle wie POP3 und IMAP . Ein SMTP-Server steht entweder im lokalen Netzwerk zur Verfügung oder ist über externe Server - bei einem Provider auf einer eigenen Internetpräsenz - erreichbar. Im Internet sorgen dann sogenannte Mail Transfer Agents (MTA) für das weitere Übermitteln der Mails.

SMTP-Server kommunizieren untereinander in Klartext. Da SMTP textbasiert ist, kann man zum Beispiel auch ganz einfach per Telnet eine Mail verschicken. Das ist auch der Grund, warum Mail-Adressen nicht als verlässlich gelten. Denn in Telnet ist, wie in anderen Programmen, der Name des Empfängers ebenso frei wählbar wie der des Absenders.

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