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SBC will seine Kunden schützen

01.08.2003 | 12:58 Uhr | Panagiotis Kolokythas

SBC weist in seiner Klageschrift darauf hin, dass das RIAA-Vorgehen ohne richterliche Bewilligung erfolge und daher die Prozessrechte seiner Kunden verletze. Ein kalifornischer Internet-Nutzer müsse auch von einem kalifornischen Gericht vorgeladen werden und nicht - wie derzeit üblich - von einem Gericht in Columbia. Kalifornische Anwender hätten es so schwieriger, einen Fall zu gewinnen.

Der Telekom-Anbieter fordert zusätzlich, dass Kunden künftig zwei Wochen früher informiert werden sollen, bevor ihre Daten enthüllt werden. Das Unternehmen stellt auch in Frage, ob es überhaupt notwendig sei, die Mail-Adressen, Namen, Adressen und Telefonnummern der betroffenen P2P-User an die RIAA preiszugeben.

Außerdem weist SBC darauf hin, dass das auf Verlangen der RIAA gefordert ausfindig machen der Kundendaten zu hohen Kosten führe. Sollte das Gesetz als verfassungswidrig erklärt werden, dann will SBC die Kosten von der RIAA erstattet bekommen.

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