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Recherche im Deep Web II

09.11.2001 | 01:02 Uhr |

Wie unsere Tests ergaben, ist die Auswahl der durchsuchten Ressourcen zurzeit noch weitgehend auf amerikanische Server und Inhalte beschränkt. Bei deutschsprachigen Anfragen waren die Ergebnisse eher unbefriedigend. Überhaupt ist das englischsprachige Programm für deutsche Anwender nicht sehr benutzerfreundlich: Es lassen sich weder Ä, Ö und Ü noch ß in die Suche einbinden. Die Bedienerführung erinnert an andere Suchmaschinen oder Such-Tools. Sie geben einen oder mehrere Begriffe oder eine Frage ein und starten die Suche.

Dabei lässt sich festlegen, ob das Tool die Treffer möglichst schnell ausgeben oder eher qualitativ hochwertige Treffer bringen soll. Die Ergebnisse einer Suche können Sie in eine Textdatei oder eine HTML-Seite umwandeln. Lexibot kostet allerdings einiges, sofern Sie sich dafür entscheiden, das Programm dauerhaft einzusetzen. 189 Dollar müssen Sie zahlen, wenn Sie bereit sind, an einer Marktstudie des Unternehmens teilzunehmen. Rund 100 Dollar mehr sind es ohne die Teilnahme.

Lexibot richtet sich vor allem an fortgeschrittene Anwender, die Fachinformationen recherchieren. Die Software ermöglicht eine Reihe von Einstellungen, um festzulegen, wie und wonach Sie suchen wollen und wie die Ergebnisse dargestellt oder aufbereitet werden sollen. So können Sie beispielsweise nach mehreren Kriterien Rangfolgen erstellen lassen. Das erfordert etwas Einarbeitung, bedeutet aber auch, dass Sie im Laufe der Zeit bessere Suchergebnisse erzielen als mit anderen Such-Tools oder Suchmaschinen.

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