Telekom:

Der Rosa Riese wird rot vor Wut, seiner Meinung nach ist diese Entscheidung eine glatte "Fehlentscheidung". Sie sieht nicht ein, den Ausbau des Netzes alleine zu finanzieren und dieses dann preisgünstig den Mitbewerbern anzubieten.

Sie sieht Probleme, wenn zu viele "Schmalbandnetz-Surfer" ins Internet drängen. Dies könnte dazu führen, dass das Telefonnetz total überlastet wird und sich die Verbraucher auf Wartezeiten einstellen müssten.

AOL:

"Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung gewesen", so der Pressesprecher von AOL und weiter "AOL kämpft nicht gegen die Telekom, sondern für den deutschen Konsumenten".

Den Vorwurf, dass das Telefonnetz durch diese Entscheidung heillos überlastet sein wird, lässt man hier nicht gelten. Dis würde im Umkehrschluss bedeuten, dass das britische Netz, in dem dieses Flatrate-Modell tadellos funktioniert, besser wäre als das deutsche Netz, von deren Qualität die Telekom bislang sehr überzeugt war.

Sonnet:

Auch hier überwiegt die Freude über die Entscheidung. Wie AOL möchte man so schnell wie möglich neue Tarife anbieten, hierzu ist allerdings ein schnelles Angebot seitens der Telekom nötig.

M.I.C.:

Die Entscheidung wurde von M.I.C. erwartet und als "Meilenstein" bewertet. "Dies sei der Durchbruch für das Internet in Deutschland, besonders für den Normalbenutzer". Das Angebot einer Flatrate für unter 50 Mark im Monat soll vielleicht wiederbelebt werden.

Flatrate-Urteil - was nun? (PC-WELT Online, 16.11.2000)

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