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Richtig suchen: Google & Co. voll ausreizen

04.09.2019 | 08:02 Uhr |

Nur wenige Anwender nutzen die Leistungsfähigkeit der Suchmaschinen von Google & Co. so richtig aus. Wir zeigen hier, wie Sie treffsicher zum passenden Ergebnis gelangen.

Der Einstieg ins Internet geht meist über eine Suchmaschine: Sie geben Ihre Frage ein und erhalten eine Ergebnisliste mit Websites, Bildern oder Kaufempfehlungen. Am meisten steuern die Deutschen die Google-Suchmaschine an – mit einem Marktanteil von über 90 Prozent ist Deutschland ein klares Google-Land. Alternative Suchmaschinen wie Bing oder Duckduckgo konnten in den vergangenen Jahren keine nennenswerten Marktanteile erzielen. Ein Grund für das überragende Ergebnis ist sicherlich die überzeugende Leistungsfähigkeit und die einfache Bedienbarkeit der Suchmaschine.

Trotz dieser Voraussetzungen geht es aber noch besser. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen, wie Sie schneller zu den gewünschten Ergebnissen gelangen, welche Zusatzdienste und Apps Sie dabei unterstützen und welche Suchmaschinen trotz allem eine interessante Alternative darstellen.

Windows 10: Suchfunktion optimal nutzen

Der passende Suchstring: Suchbegriffe besser verknüpfen 

Wenn Sie nach einer exakten Zeichenkette suchen möchten, verwenden Sie die Anführungszeichen.
Vergrößern Wenn Sie nach einer exakten Zeichenkette suchen möchten, verwenden Sie die Anführungszeichen.

Die Suchmaschine von Google ist inzwischen sehr gut in der Lage, Teilsätze oder vollständige Sätze zu interpretieren und eine passende Antwort zu finden. Wenn Sie mehrere Suchbegriffe eingeben, interpretiert Google diese automatisch mit einer UND-Verknüpfung. Nicht immer kommen Sie damit jedoch zum gewünschten Ergebnis. Deswegen gibt es eine Reihe von Suchoperatoren, mit denen Sie Ihre Anfrage genauer spezifizieren können. Wir haben diese für Sie in der folgenden Tabelle zusammengestellt.

Google-Suche: Beispiele für die richtige Syntax

Suchoperationen

Bedeutung

Begriff1 OR Begriff2

Google findet Websites, die entweder den Begriff1 oder den Begriff2 enthalten.

„Genaue Wortfolge“

Google findet Websites, bei denen die in Anführungszeichen gesetzte Wortfolge exakt so vorhanden ist. Eignet sich auch sehr gut dafür, konkrete Personen wie „Gustav Ganz“ oder spezielle Begriffe wie „rohe Eier“ zu finden.

Begriff1 –Begriff2

Mit dem Minus-Zeichen suchen Sie nach Webseiten, welche Begriff1 enthalten, aber nicht Begriff2 (um Begriff3, Begriff4 etc. erweiterbar). Die folgende Suche findet Bundesliga-Webseiten, bei denen es nicht um Fußball geht: Bundesliga –Fußball.

Suchbegriff*

Wird ein Wort oder ein Satz am Ende mit einem Asterisk (*) als Platzhalter versehen, ergänzt Google den möglichen Rest; so wird zum Beispiel aus Der frühe Vogel* bei Google Der frühe Vogel fängt den Wurm.

allintext: Begriff1 Begriff2

Dieser Operator zeigt Websites an, bei denen die gesuchten Wörter im Text der Webseite vorhanden sind, z.B. allintext: harry potter hogwarts.

allintitle: Begriff1 Begriff2

So finden Sie Websites, bei denen die gesuchten Wörter im Titel der Webseite vorhanden sind, z.B. allintitle: harry potter hogwarts. Handelt es sich um Bilder, wird der Dateiname herangezogen, bei News die Überschrift.

allinurl: Begriff1 Begriff2

Diese Eingabe liefert Websites, bei denen die Begriffe in der URL vorhanden sind.

filetype: Dateityp

Mit dieser Ergänzung finden Sie Quellen mit bestimmten Dateitypen, z.B. Word Kurs filetyp:pdf liefert PDF-Schulungsunterlagen zur Textverarbeitung.

define: Begriff

Dieser Operator ergibt eine Erklärung zu dem gesuchten Begriff, z.B. define: Hippogreif bringt Sie zur Definition des Harry-Potter-Fabelwesens.

Treffertypen festlegen: Filtern der Ergebnismenge

Innerhalb der Google-Bildersuche können Sie mit Hilfe von eingeblendeten Schlagwörtern die Trefferliste genauer eingrenzen.
Vergrößern Innerhalb der Google-Bildersuche können Sie mit Hilfe von eingeblendeten Schlagwörtern die Trefferliste genauer eingrenzen.

Trotz einer gut formulierten Suche kann es zu einer sehr großen Treffermenge kommen. Diese bekommen Sie im ersten Schritt über die Ansicht „Alle“ angezeigt. Damit Sie das gewünschte Ergebnis schneller finden, bietet Ihnen Google innerhalb der Ergebnismenge verschiedene Inhaltsfilter an. Auf der ersten Ebene sind dies unter anderem die Inhaltstypen „Bilder“, „Videos“, „News“ oder „Shopping“. Abhängig vom gewählten Typ stehen Ihnen anschließend weitere Filterkriterien zur Verfügung: Bei den Bildern sehen Sie eine Liste von Schlagwörtern, mit denen die Bilder versehen wurden. Von diesen lassen sich einer oder mehrere Begriffe aussuchen, um die Treffermenge so spezifisch wie möglich zu gestalten. Haben Sie den Bereich „Shopping“ ausgewählt, können Sie den gesuchten Artikel über die Filterkriterien am linken Bildschirmrand im Hinblick auf Preis, Kategorie oder Hersteller genauer beschreiben. Suchen Sie nach einem bestimmten Buch oder einem Textausschnitt, hilft Ihnen die Kategorie „Bücher“ weiter. Sie haben dort mittels weiterer Filter die Möglichkeit, Ihre Suchergebnisse nach bestimmten Dokumententypen, Bucharten und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung einzugrenzen.

Spezialfall: Bildersuche und Rückwärtssuche nutzen 

Google bietet neben der herkömmlichen Suche auch eine spezielle Bildersuche an.
Vergrößern Google bietet neben der herkömmlichen Suche auch eine spezielle Bildersuche an.

Wenn Sie auf der Suche nach einem bestimmten Bild sind, etwa dem Brautkleid von Meghan Markle bei ihrer Hochzeit, haben Sie mehrere Optionen. Eine davon ist, direkt die Bildersuche von Google  aufzurufen. Sie geben im Fenster Ihren Suchbegriff ein und springen von dort direkt auf die Bilder-Ergebnisseite. Dorthin gelangen Sie natürlich auch, wenn Sie auf der Google-Startseite  die Begriffe Meghan Markle Brautkleid eingeben und auf die Kategorie „Bilder“ wechseln.

Deutlich weniger bekannt ist die Rückwärtssuche für Bilder. Mit dieser können Sie zum einen ähnliche Bilder finden und zum anderen Websites, auf denen exakt dieses Bild vorkommt. Klicken Sie für die Rückwärtssuche im Browser das entsprechende Bild mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie den Punkt „Mit Google nach Bild suchen“ aus. Als Ergebnis erhalten Sie eine Trefferseite, auf der das Bild, optisch ähnliche Bilder und Informationen zum Inhalt des Bildes zu finden sind. Bei einer Rückwärtssuche etwa mit einem Bild von Superman bekommen Sie zusätzliche Informationen zur Comicfigur, den Filmen sowie den Schauspielern.

Bei der Rückwärtssuche finden Sie Websites, auf denen ein gesuchtes Bild ebenfalls vorkommt.
Vergrößern Bei der Rückwärtssuche finden Sie Websites, auf denen ein gesuchtes Bild ebenfalls vorkommt.

Falls Sie auf der Suche nach Websites sind, auf denen exakt das zuvor gefundene Bild verwendet wird, nutzen Sie aus der Trefferliste die Funktion „Dieses Bild in einer anderen Größe suchen“ und wählen den Punkt „Alle“ aus. Daraufhin zeigt Ihnen Google in der Trefferliste alle Websites an, die das Bild ebenfalls verwenden.

Suchen Sie nach Webseiten mit ähnlichen Inhalten, verwenden Sie einfach den Schlüsselbegriff related.
Vergrößern Suchen Sie nach Webseiten mit ähnlichen Inhalten, verwenden Sie einfach den Schlüsselbegriff related.

Sind Sie bei Ihrer Suche auf eine Website mit interessanten Erkenntnissen gestoßen und möchten in dieser Richtung weiter recherchieren, bietet Ihnen Google auch für Inhalte eine „Ähnlichkeitssuche“ an. Dazu starten Sie Ihre Suche erst einmal wie gewohnt und geben die gewünschten Suchbegriffe ein. In der Ergebnisliste, auf der alle Treffer angezeigt werden, finden Sie neben vielen Verlinkungen einen Pfeil nach unten. Dieser verweist auf weitere Funktionen, unter anderem auch auf „Ähnliche Seiten“. Wenn Sie diesen auswählen, startet Google eine neue Suche und findet, bezogen auf die URL, ähnliche Websites. Fehlt der Link, gibt es im Suchindex von Google keine Seiten mit ähnlichen Inhalten. 

Ein alternativer Weg, um ähnliche Websites zu finden, ist der Schlüsselbegriff related. Wenn sie beispielsweise nach ähnlichen Websites wie der Homepage des FC Bayern München suchen, geben Sie als Suchbegriff einfach related: https://fcbayern.com/de ein. Sie erhalten in der Ergebnisliste dann beispielsweise die Wikipedia-Seite oder auch die Facebook-Seite des Münchner Fußballvereins.

Erweiterte Suche: Vereinfacht die Eingaben mit einer Maske 

Mit der Funktion „Erweiterte Suche“ definieren Sie Ihre Suche, ohne die spezielle Google-Syntax einsetzen zu müssen.
Vergrößern Mit der Funktion „Erweiterte Suche“ definieren Sie Ihre Suche, ohne die spezielle Google-Syntax einsetzen zu müssen.

Falls Sie sich die ganzen Schlüsselbegriffe nicht merken können oder Ihnen dies nicht wirklich komfortabel erscheint, bietet Google mit der erweiterten Suche eine alternative Eingabemaske. Sie finden diese über „Einstellungen / Erweiterte Suche“. In der oberen Hälfte stehen Ihnen verschiedene Felder zur Verfügung, in welche Sie Ihre Suchanfrage eintragen können. Dies geht von einer Suche nach allen eingetragenen Begriffen bis hin zu einer Suche nach Websites, die keinen der Begriffe enthält. Wenn Sie in mehreren Feldern Angaben machen, werden diese entsprechend verknüpft.

In der unteren Hälfte der erweiterten Suche spezifizieren Sie die Ergebnismenge genauer. An dieser Stelle stehen verschiedene Parameter wie die Sprache der Website oder das Ursprungsland, aber auch die Möglichkeit zur Einschränkung auf bestimmte Dateitypen zur Auswahl. Haben Sie alle Informationen hinterlegt, starten Sie den Suchvorgang über die Schaltfläche „Erweiterte Suche“.

Tipp: Google-Standortverlauf anzeigen lassen

Inkognitomodus: Personalisierte Suchergebnisse verhindern

Haben Sie mal versucht, auf Ihrem eigenen PC und dem Rechner eines anderen Anwenders die gleiche Suchanfrage an Google zu stellen? In den meisten Fällen werden Sie unterschiedliche Ergebnislisten bekommen, denn Google merkt sich die Vorlieben und Eigenschaften seiner Anwender. Google behandelt das Thema sogar auf einer eigenen Hilfeseite . Möchten Sie neutrale Suchergebnisse ohne Personalisierung erhalten, nutzen Sie am besten den Inkognitomodus Ihres Browsers. Dieser speichert weder Cookies noch reicht er eine Anmeldung an die Google-Dienste weiter. Sie surfen in diesem Fall wirklich als unbekannte Person und bekommen auf diese Weise eine nicht personalisierte Trefferliste.

Praktisch nicht nur für Mobilgeräte: Suche per Sprachsteuerung 

Sie können die Sprachsteuerung für die Suche entweder direkt oder über den Google Assistant verwenden.
Vergrößern Sie können die Sprachsteuerung für die Suche entweder direkt oder über den Google Assistant verwenden.

Vor allem für Smartphone- und Tablet-Nutzer, aber auch für tippfaule PC-Anwender bietet Google die Möglichkeit der Sprachsuche an. Diese setzt allerdings bei Ihrem Computer ein Mikrofon und den Chrome-Browser voraus und auf dem Smartphone entweder Chrome oder den Google Assistant .

Für die einfache Suche klicken Sie das Mikrofon rechts im Chrome-Eingabefeld an und sprechen die gewünschten Begriffe ein. Falls Sie den Google Assistant verwenden, starten Sie diesen über „OK Google“ und geben die Suchbegriffe an. Wie gewohnt, erhalten Sie als Ergebnis eine Trefferliste, sortiert nach den einzelnen Kategorien.

Google Assistant: Songtitel, Interpret und Lyrics ermitteln

Viele von Ihnen kennen sicherlich noch den Dienst Shazam, der aktuell laufende Lieder aus dem Radio erkannt hat. Dies geht heute mit Ihrem Smartphone deutlich einfacher: Haben Sie den Google Assistant installiert, ermittelt dieser bei laufender Musik den Interpreten und den Titel. Dies funktioniert in der Regel sehr zuverlässig, wenn nicht zu viele Nebengeräusche stören. Hat Google den Interpreten und das Lied herausgefunden, können Sie sich auch direkt den Liedtext anzeigen lassen. Falls Sie nur auf der Suche nach dem Lyrics zu einem bestimmten Lied sind, verwenden Sie die Suchanfrage Liedtext von <Liedtitel>.

Google-Cache nutzen: Ältere Inhalte im Internet finden 

Über den Befehl cache finden Sie ältere Versionen von Internetseiten.
Vergrößern Über den Befehl cache finden Sie ältere Versionen von Internetseiten.

Veränderungen auf Websites passieren regelmäßig, was dazu führen kann, dass Inhalte nicht mehr verfügbar sind oder sich geändert haben. Google speichert jedoch die einmal indizierten Webseiten ab und kann Ihnen somit auch ältere Versionen aus der eigenen Datenbank zur Verfügung stellen. Der Weg dorthin führt über die Funktion „Im Cache“ in der Ergebnisliste zu jedem Link. Interessiert Sie die im Google-Cache befindliche Version einer bestimmten Webseite, nutzen Sie den Befehl cache, um diese anzeigen zu lassen. Die Sucheingabe cache:www.pcwelt.de zeigt Ihnen die letztmalig besuchte Version der PC-Welt-Startseite durch den Google Crawler an. Diese ist bei gut frequentierten Seiten normalerweise ein bis zwei Tage alt.

Optimal für den Urlaub: Google als (Währungs-)Rechner Haben Sie einmal keinen Taschenrechner zur Hand, übernimmt Google diese Funktion für Sie. Dabei beherrscht die Suchmaschine nicht nur die Grundrechenarten, sondern liefert Ihnen auch einen Taschenrechner mit mathematischen Funktionen wie Wurzel, Sinus oder Cosinus. Sie können die Aufgabe entweder direkt ins Suchfeld eingeben oder den Taschenrechner durch Eingabe von taschenrechner starten.

Google stellt Ihnen einen integrierten Taschenrechner zur Verfügung.
Vergrößern Google stellt Ihnen einen integrierten Taschenrechner zur Verfügung.

Sehr hilfreich, gerade wenn Sie im Ausland unterwegs sind, ist auch der integrierte Währungsrechner, den Sie mit der gleichen Bezeichnung im Suchfeld starten. Dieser wandelt eine eingegebene Summe einer lokalen Währung direkt in die gewünschte Zielrechnung um. Die unterstützten Währungen reichen vom äthiopischen Birr bis zum polnischen Zloty.

News-Stream: Individuelle News zusammenstellen 

Google bietet Ihnen die Möglichkeit, sich Ihre eigene News-Seite gemäß Ihrer Interessensgebiete zusammenzustellen.
Vergrößern Google bietet Ihnen die Möglichkeit, sich Ihre eigene News-Seite gemäß Ihrer Interessensgebiete zusammenzustellen.

Google bietet Ihnen die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themen aktuelle Nachrichten in einem Stream darstellen zu lassen. Dazu benötigen Sie lediglich ein Google-Konto, in das Sie sich einloggen. Rufen Sie anschließend die News-Seite https://news.google.com/ auf. Hinter dem Eintrag „Für Dich“ sehen Sie Ihre individuelle News-Seite, über den Menü-Eintrag „Favoriten“ alle gespeicherten „Themen & Quellen“ sowie die gespeicherten Suchanfragen und Meldungen.

Sind Sie an einem Thema besonders interessiert, geben Sie ein entsprechendes Schlagwort in die Suchleiste oben auf der Seite ein. Die Ergebnisliste besitzt in der rechten oberen Ecke eine „Folgen“-Markierung, mit der Sie Inhalte als relevant kennzeichnen. Google übernimmt sie dann in Ihre Favoriten und damit auch in Ihre individuelle News-Seite.

Suchen Sie nach einem bestimmten Thema, das für Google nicht so relevant ist, speichern Sie einfach eine individuelle Suchanfrage ab, etwa Präsident VfB Stuttgart. Findet Google dazu Neuigkeiten, werden diese ebenfalls in Ihre Nachrichtenseite übernommen.

Der generierte News-Stream steht Ihnen im Übrigen auf allen Geräten zur Verfügung, bei denen Sie mit Ihrem Google-Konto angemeldet sind. 

Google Stadia: Alle Infos zum neuen Game-Streaming-Dienst

Google Lens: Suche mit der Smartphone-Kamera

Die App Google Lens  ist eine Kombination aus Bilderkennung und Suche. Nach der Erkennung eines Textes oder eines Objekts via Smartphone-Kamera erfolgt die Verarbeitung der Ergebnisse. Dies geht von der Übersetzung eines Textes über die Identifizierung eines Schauspielers bis hin zur Bestimmung einer Pflanze oder eines Gebäudes. Zumindest theoretisch. Denn obwohl Google Lens in Bezug auf Schrifterkennung und Übersetzung sehr gute Ergebnisse lieferte, wurde ein Kirschbaum und ein fotografierter Käfer nicht wirklich erkannt. Für alle, die im Ausland unterwegs sind und beispielsweise im Restaurant die Speisekarte analysieren möchten, stellt Google Lens mit Sicherheit eine Alternative zum klassischen Übersetzungsprogramm dar.

Google Übersetzer: Der moderne Babelfisch 

Wer hat noch nie davon geträumt: Sie setzen sich wie im Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ ein kleines Lebewesen ins Ohr und können direkt alle gesprochenen Sprachen verstehen. Dazu benötigen Sie heute jedoch kein Fabelwesen mehr, sondern nur Googles Übersetzungs-App . Sie ist in der Lage, in erstaunlich guter Qualität einen gesprochenen Text oder eine Unterhaltung nahezu in Echtzeit zu übersetzen. Dazu stehen Ihnen rund 40 verschiedene Sprachen zur Verfügung.

Neben dem Text bietet die App darüber hinaus auch die Möglichkeit, Texte und sogar Handschriften zu erkennen und diese in eine andere Sprache zu übersetzen. Eine gelungene Kombination aus Sprach- und Texterkennung sowie Übersetzungs-Engine – und für den nächsten Urlaub sicher ein unerlässlicher Begleiter.

Alternative Suchmaschinen: Duckduckgo, Idealo & Co.

Google hat auf dem deutschen Markt aktuell einen uneinholbaren Anteil. In einigen Situationen möchten Sie unter Umständen trotz allem auf eine alternative Suchmaschine zurückgreifen. Gerade im Bereich der Spezialsuchen gibt es an dieser Stelle einige interessante Alternativen: 

Eine Suchmaschine, die keine persönlichen Informationen sammelt, ist Duckduckgo . Sie liefert bei Suchanfragen allen Nutzern die gleichen Ergebnisse, die Trefferqualität ist dabei in vielen Fällen sehr gut.

Sind Sie auf der Suche nach dem besten Preis für ein Produkt, liefert Google hier nicht immer ein zufriedenstellendes Ergebnis. An dieser Stelle ist die Suchmaschine Idealo  deutlich exakter unterwegs. Sie finden dort zu einem Produkt deutlich mehr Händler und oftmals auch bessere Preise.

Benötigen Sie eine Alternative zu Googles Bildersuche, sollten Sie sich die Suchmaschine Picsearch  genauer anschauen. Sie liefert Ihnen im Vergleich zur Google-Suche eine deutlich abweichende Ergebnismenge mit einigen interessanten Treffern.

Eine gute Anlaufstation, um sich über weitere Spezialsuchmaschinen zu informieren, ist die Suchmaschinen-Datenbank . Hier finden Sie, geordnet nach Themengebieten und Ländern, eine Liste an Suchmaschinen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche.

Fazit: Google wird mit ein paar Tricks zur Allzweckwaffe 

Google bietet Ihnen eine leistungsfähige und einfach zu nutzende Suchmaschine an. Mit ein wenig Feintuning kann sie jedoch noch deutlich bessere Ergebnisse liefern. Der erste Schritt dahin ist die richtige Syntax beziehungsweise die Verwendung der korrekten Suchbegriffe.

Damit Ihnen keine relevanten Treffer vorenthalten werden, lohnt es sich beim Suchen, den Inkognito-Modus Ihres Browsers zu verwenden. So unterbinden Sie eine Personalisierung der Ergebnisse.

Und dank der vielfältigen Zusatzangebote benötigen Sie unterwegs keinen Taschenrechner, keine Umrechnungstabelle und auch kein Wörterbuch mehr. Ein funktionierender Internetanschluss und Google reichen vollkommen aus.

Die Themen in Tech-up Weekly #161:

► Nvidia Geforce RTX 2080 Super im Test: Tempo-Upgrade oder lauer Aufguss: www.pcwelt.de/produkte/test-nvidia-geforce-rtx-2080-super-grafikkarte-10635188.html

► Origin PC Big O: Gaming-PC plus alle Konsolen in einem Gehäuse: www.pcwelt.de/news/Origin-PC-Big-O-Gaming-PC-plus-alle-Konsolen-in-einem-Gehaeuse-10634304.html

► Neuer Anlauf: Samsung Galaxy Fold ab September erhältlich: www.pcwelt.de/news/Neuer-Anlauf-Samsung-Galaxy-Fold-ab-September-erhaeltlich-10635482.html

Quick-News:

► Fritz-OS 7.12 für erste Fritzbox-Modelle verfügbar: www.pcwelt.de/news/Fritz-OS-7.12-fuer-erste-Fritzbox-Modelle-verfuegbar-10634598.html

► Windows 10: So sieht das neue Start-Menü aus: www.pcwelt.de/ratgeber/Windows-10-So-sieht-das-neue-Start-Menue-aus-10635146.html

► DDR4-RAM: Arbeitsspeicher soll weiter im Preis sinken: www.pcwelt.de/news/DDR4-RAM-Arbeitsspeicher-soll-weiter-im-Preis-sinken-10634957.html

► AMD: Benchmark zu neuem Ryzen Threadripper 3000 aufgetaucht: www.pcwelt.de/news/AMD-Benchmark-zu-neuem-Ryzen-Threadripper-3000-aufgetaucht-10635029.html

► US-Regierung nimmt große Tech-Konzerne ins Visier: www.pcwelt.de/news/US-Regierung-nimmt-grosse-Tech-Konzerne-ins-Visier-10634767.html

► Facebook muss fünf Millarden US-Dollar Bußgeld zahlen: www.pcwelt.de/news/Facebook-muss-fuenf-Millarden-US-Dollar-Bussgeld-zahlen-10635578.html

Kommentar der Woche:

► Das offizielle Comic zur Höllenmaschine: www.instagram.com/p/B0S-1ZKo-KC/

Fail der Woche:

► Zunehmender Hass im Gaming-Bereich: www.pcwelt.de/news/Zwei-Drittel-aller-Gamer-wurden-in-Online-Spielen-schon-einmal-schwer-schikaniert-10635758.html

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