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Ratgeber: Lohnen sich Profi-Gaming-Monitore? Mit Gewinnspiel!

05.08.2019 | 19:10 Uhr | Sebastian Schenzinger

Was unterscheidet eigentlich einen teuren von einem günstigen Gaming-Monitor und lohnt es sich, für einen guten Gaming-Monitor etwas mehr zu investieren? Das erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was unterscheidet eigentlich einen teuren von einem günstigen Gaming-Monitor und lohnt es sich für einen guten Gaming-Monitor etwas mehr zu investieren? Das erfahrt Ihr in diesem Video. Und außerdem verlosen wir den Profi-Gaming-Monitor Asus ROG Swift PG27VQ.

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Für diesen Ratgeber-Artikel und das Video hat Asus uns den hochwertigen Gaming-Monitor Asus ROG Swift PG27VQ zur Verfügung gestellt, den wir unter Ihnen verlosen. Das Gewinnspiel-Fomular finden Sie am Ende dieses Artikels.

Bildschirmgröße und Auflösung

Das erste, worüber Sie sich beim Monitor-Kauf Gedanken machen sollten, sind die Größe und die Auflösung. Bei der Größe kommt es zum einen auf den persönlichen Geschmack und zum anderen auf den verfügbaren Platz auf Ihrem Schreibtisch an.  Die Auflösung sollten Sie hingegen abhängig von Ihren Ansprüchen an die Grafikqualität und die Performance Ihres PCs auswählen.

Viele Gaming-Monitore setzen entweder auf 24 oder auf 27 Zoll bei der Größe und auf eine Auflösung von 1920x1080 Pixel (Full-HD) oder 2560x1440 Pixel (WQHD). Der Vorteil der höheren Auflösung ist klar: Ein schärferes Bild, zum Beispiel auch bei kleinen Schriften, und ein höherer Detailgrad beim Zocken.

Der Asus ROG Swift PG27VQ, den wir verlosen, hat zum Beispiel eine Größe von 27 Zoll und löst in WQHD auf. Unserer Meinung nach ist WQHD tatsächlich auch die ideale Auflösung für Bildschirme mit einer Größe von 24 oder 27 Zoll. Bei niedrigeren Auflösungen sind einzelne Pixel erkennbar und die Bilder wirken dadurch verwaschen.

Der Asus ROG Swift PG27VQ ist ein 27 Zoll (68,6 cm) großer Profi-Gaming-Monitor mit NVIDIA G-Sync, Curved-Display mit 2560 x 1440 Pixeln, bis zu 165 Hz Bildwiederholrate und 1 ms Reaktionszeit.
Vergrößern Der Asus ROG Swift PG27VQ ist ein 27 Zoll (68,6 cm) großer Profi-Gaming-Monitor mit NVIDIA G-Sync, Curved-Display mit 2560 x 1440 Pixeln, bis zu 165 Hz Bildwiederholrate und 1 ms Reaktionszeit.
© Asus

Ultra HD wiederum, also eine Auflösung von 3840x2160 Pixel, bringt bei dieser Displaygröße keinen deutlich sichtbaren Vorteil, braucht aber viel mehr Rechenleistung und setzt somit eine absolute High-End-Grafikkarte voraus.

Reaktionszeit und Bildschirm-Panel

Der nächste wichtige Punkt ist die Reaktionszeit und das verwendete Bildschirm-Panel. Die häufigsten Panel-Typen bei Gaming-Monitoren sind TN und IPS. TN ist dabei die günstigere Technologie, die allerdings bei Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität nicht mit IPS mithalten kann. Trotzdem kommt auch bei teureren Gaming-Monitoren häufig ein TN-Panel zum Einsatz, weil diese Technologie eine deutlich kürzere Reaktionszeit bietet als ein IPS-Panel. Außerdem ist der Stromverbrauch von TN-Panels deutlich geringer.

Die Reaktionszeit des Monitors gibt an, wie lange ein Bildpunkt braucht, um von Hellgrau auf Weiß und wieder zurück umzuschalten. Je höher dieser Wert ist, desto eher sieht man bei Szenenwechseln von hell zu dunkel oder schnellen Mausbewegungen unschöne Schlieren im Bild.

Der Asus ROG Swift PG27VQ hat ein TN-Panel mit einer sehr schnellen Reaktionszeit von nur 1 ms. Damit sind Sie gut gerüstet, wenn Sie schnelle Shooter wie CS:GO zocken wollen.

Möchten Sie eher langsame Games spielen, kommt aber auch mit höheren Reaktionszeiten von vier oder 5ms in Frage. In dem Fall könnten Sie auch überlegen, zu einem IPS- oder VA-Panel zu greifen. Vor allem, wenn Sie neben dem Zocken auch Filme auf dem Monitor schauen oder Bild- und Videobearbeitung macht, profitieren Sie von einer besseren Farbdarstellung - müssen aber auch mit höheren Preisen rechnen.

Helligkeit und Kontrastumfang

Ebenfalls wichtig bei der Entscheidung für einen Monitor ist die maximale Helligkeit und der Kontrastumfang - schließlich möchten Sie auch bei hell ausgeleuchteten Zimmern dunkle Szenen gut erkennen. Die Helligkeit wird in Candela pro Quadratmeter angegeben und beträgt bei günstigen Gaming-Monitoren 300 cd/m². Der Asus ROG Swift PG27VQ kommt sogar auf 400 cd/m² was für einen Monitor schon wirklich ordentlich ist.

Der Kontrastumfang wiederum gibt an, wie viele unterschiedliche Graustufen der Monitor zwischen einem ganz weißen und einem ganz schwarzen Pixel anzeigen kann. Hier spricht man entweder vom statischen Kontrast innerhalb eines Einzelbildes oder vom dynamischen Kontrast zwischen zwei Einzelbildern. Der PG27VQ sowohl mit einem hohen statischen Kontrastverhältnis von 1000:1 als auch mit einem hohen dynamischen Kontrast von 100.000.000:1 punkten.

Ergonomie und Wölbung

Nicht vernachlässigen sollten Gamer die Ergonomie - schließlich verbringen sie meistens viel Zeit vor dem Bildschirm. Es ist also wichtig, den Monitor individuell anpassen zu können. Hier bieten teurere Modelle oft mehr Möglichkeiten, um das Display in der Höhe zu verstellen, es zu neigen oder zu drehen. Einige Modelle beherrschen sogar die Pivot-Funktion, also die Drehung um 90 Grad.

Das beim PG27VQ nicht der Fall, denn es handelt sich um einen Curved-Monitor: Für ein noch immersiveres Spielerlebnis hat das Display eine Wölbung von 1800R. Diese Wölbung ist der natürlichen Krümmung des Auges nachempfunden, damit alle Bildpunkte in etwa gleichweit vom Sehnerv des Gamers entfernt sind und somit gleichzeitig wahrgenommen werden. Dadurch fällt es leichter, in die Spielwelt einzutauchen.

Adaptive Sync / NVIDIA G-Sync / FreeSync

Kommen wir zu einem der wichtigsten Punkte heutiger Gaming-Monitore: Der Bildwiederholrate. Ältere Monitore haben eine feste Bildwiederholrate von nur 60 Hz, das heißt sie zeigen 60 Bilder pro Sekunde in gleichmäßigen Abständen an. Das bedeutet einfach gesagt, dass Sie egal, wie stark Ihr PC ist, nie mit mehr als 60 FPS zocken können - besonders für schnelle Shooter und insbesondere E-Sport ist das viel zu wenig.

Ältere Monitore haben in der Regel eine feste Bildwiederholrate.
Vergrößern Ältere Monitore haben in der Regel eine feste Bildwiederholrate.

Dazu kommt ein zweites Problem: Die Bildwiederholrate der Grafikkarte ist nicht konstant, sondern schwankt je nach Spielszenario und besonderen Spiele-Effekten sehr stark.

Die Bildwiederholrate von Grafikkarten kann schwanken.
Vergrößern Die Bildwiederholrate von Grafikkarten kann schwanken.

Als einfaches Beispiel nehmen wir an, dass die Grafikkarte gerade 120 Fps liefert und damit doppelt so viel wie ein 60-fps-Monitor darstellen kann. Dann würde der Monitor, nachdem er die Hälfte eines Frames in der oberen Bildhälfte dargestellt hat, schon den nächsten Frame geliefert bekommen und diesen in der unteren Bildhälfte anzeigen. Denn der Bildaufbau eines Monitors erfolgt zeilenweise von oben nach unten und nicht auf einen Schlag. Das Ergebnis sind zwei halbe Bilder, die nicht zusammenpassen. Wie das dann aussieht, sehen Sie hier:

So sieht Screen Tearing in Spielen aus.
Vergrößern So sieht Screen Tearing in Spielen aus.

An der Schnittstelle zwischen den beiden dargestellten Bildern entsteht ein unschöner Riss, im englischen auch Screen Tearing genannt. Als Abhilfe kann man in den meisten Spielen V-Sync mit doppelter oder dreifacher Pufferung aktivieren. Das legt die Bildausgabe der Grafikkarte auf 60 Bilder pro Sekunde fest und behält die zu viel berechneten Bilder in einem Puffer ein.

Aber das heißt gleichzeitig auch, dass Frames künstlich zurückgehalten werden und man dementsprechend das Bild mit Verzögerung auf dem Monitor angezeigt bekommt. Speziell für Multiplayer-Games oder im kompetitiven Bereich, wo es auf jede Millisekunde ankommt, ist das natürlich mehr als suboptimal. Und außerdem macht es den Vorteil, mit mehr als 60 FPS zocken zu können, zunichte.

Die Lösung des Problems: Eine variable Monitor-Bildwiederholrate, die 2013 mit dem Displayport-Standard 1.2a unter dem Namen Adaptive Sync eingeführt wurde. Das bedeutet: Der Monitor synchronisiert sich mit der Grafikkarte und zeigt immer genau so viele Frames pro Sekunde an, wie die die Grafikkarte liefert. Es gehen also weder Frames verloren, noch liefert die Grafikkarte zu viele Bilder, die der Monitor fehlerhaft anzeigen könnte.

Mit "Adaptive Sync" synchronisiert der Monitor seine Bildwiederholrate kontinuierlich mit der der Grafikkarte. Das verhindert Screen Tearing.
Vergrößern Mit "Adaptive Sync" synchronisiert der Monitor seine Bildwiederholrate kontinuierlich mit der der Grafikkarte. Das verhindert Screen Tearing.

AMD hat auf dem Adaptive-Sync-Standard seine FreeSync-Technik aufgesetzt. Besitzer von AMD-Grafikkarten müssen also einen Monitor einsetzen, der FreeSync unterstützt, um die Vorteile variabler Bildwiederholraten nutzen zu können.

Nvidia hat sich mit dem reinen Standard nicht zufriedengegeben und ihn unter dem Namen G-Sync noch weiter verbessert. Echte G-Sync-Monitore wie der Asus ROG Swift PG27VQ haben ein spezielles G-Sync-Modul integriert. Das ermöglicht einen größeren Frequenzbereich für die Synchronisierung und Techniken wie Overdrive für schnellere Bildwechsel ohne Ghosting.

Wenn Sie eine NVIDIA-Karte ab der Nvidia GeForce GTX 650 Ti besitzen, haben Sie die Wahl: Sie können entweder einen Monitor mit echter G-Sync-Unterstützung nutzen, oder einen FreeSync-Monitor, der von NVIDIA als G-Sync Compatible eingestuft wurde. Die sind zwar günstiger, auf die eben genannten Vorteile echter G-Sync Monitore müssen Sie dann aber verzichten.

Gerade für Gamer, die Shooter oder schnelle Strategiespiele zocken, kann sich ein G-Sync-Monitor durchaus lohnen, um diese unschönen Bildfehler zu verhindern. Das Non-Plus-Ultra ist übrigens Nvidia G-Sync Ultimate. Hier kommt eine HDR-Unterstützung hinzu. Dieses Kürzel steht für High Dynamic Range. Dabei werden bei sehr hellen oder sehr dunklen Bildszenen die Farbübergänge detaillierter dargestellt, indem sich die Bildhelligkeit über einen kurzen Zeitraum stark erhöht. HDR sorgt dadurch für höhere Kontraste und mehr Schärfe. Monitore mit G-Sync Ultimate, wie der ROG Swift PG35VQ, der bei der Höllenmaschine X2 (HMX2) mit dabei ist, sind aber natürlich noch ein ganzes Stück teurer.

Spezielle Gaming-Features

Viele Monitore, die sich speziell an Gamer richten, bieten außerdem besondere Features, die während des Zockens extrem hilfreich sein können. Beim ASUS ROG Swift PG27VQ können Sie zum Beispiel ein Fadenkreuz einblenden, einen Timer anzeigen lassen und die aktuellen Frames pro Sekunde darstellen. Der Monitor bietet außerdem sechs verschiedene Bildschirm-Modi, die auf verschiedene Spiele angepasst sind.

Damit können Sie in Shootern dunkle Bereiche aufhellen, um Gegner besser zu erkennen oder in Strategie- und Rollenspielen Schärfe und Farbleistung verbessern. Mit Hilfe der ASUS Ultra-Low-Blue-Light-Technologie wird zudem der schädliche, blaue Lichtanteil reduziert, um die Augen bei langen Spiele-Sessions zu schonen. Und die Flicker Free Technik verhindert lästiges Bildschirmflimmern.

Profi-Gaming-Monitore wie der Asus ROG Swift PG27VQ setzen meist auch optische Akzente.
Vergrößern Profi-Gaming-Monitore wie der Asus ROG Swift PG27VQ setzen meist auch optische Akzente.
© Asus

Auf diese Features und auf Besonderheiten wie eine schicke RGB-Beleuchtung auf der Rückseite und einen LED-Spot mit austauschbarem Motiv im Standfuß müssen Sie bei besonders günstigen Modellen verzichten.

Fazit

Es kann sich für anspruchsvolle Gamer also durchaus lohnen, ein bisschen mehr Geld für einen Monitor in die Hand zu nehmen - vor allem, wenn man die Lebensdauer bedenkt. Während man seinem Gaming-PC wohl öfter ein Update spendiert, dürfte der Monitor bei den meisten Gamern längerfristig auf dem Schreibtisch stehen. Wenn Sie also schon jetzt zu einem Bildschirm mit hoher Auflösung greifen, sind Sie auch nach einem PC-Upgrade weiterhin gut aufgestellt.

Welche der genannten Features Sie wirklich benötigen, müssen Sie natürlich selbst entscheiden. Unserer Meinung nach sind aber vor allem Adaptive Sync beziehungsweise G-Sync das Haupt-Argument für einen etwas teureren Gaming-Monitor.

Gewinnspiel

Den ASUS ROG Swift PG27VQ, den wir in diesem Artikel als Beispiel für Profi-Gaming-Monitore herangezogen haben, können Sie, wie eingangs angekündigt, gewinnen. Füllen Sie dazu einfach das folgende Gewinnspiel-Formular aus. Wenn Sie gerade die Anschaffung eines neuen Gaming-Monitors planen und sich dabei nicht allein aufs Glück verlassen wollen, erhalten Sie den ASUS ROG Swift PG27VQ aktuell bei Alternate zum Sonderpreis von 699 Euro.

Falls das Gewinnspiel-Formular bei Ihnen nicht angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

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