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Raffiniertes System

29.06.2013 | 11:30 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die rund 100 Mitglieder von "Shadowz Brotherhood" betrieben eine eigene Website mit Chaträumen, Tauschforen und einem ausgeklügelten Sicherheitssystem, dessen Einhaltung 23 Verantwortliche rund um den Globus überwachten. Wer sich nicht an die strengen Sicherheitsvorschriften hielt, wurde ausgeschlossen. Die Mitglieder wurden je nach Vertrauenswürdigkeit in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, dementsprechend bekamen sie unterschiedlich viel zu sehen. Die Polizei-Behörden bezeichnen dieses Pädophilen-Netz als das ausgefeilteste, das sie bisher entdeckt haben.

Doch es blieb nicht nur beim Betrachten der Bilder, zumindest einige der Gruppe sollen sich aktiv an Kinderschändungen beteiligt haben. Die Aufzeichnungen dieser Verbrechen wurden dann über das Netzwerk der Organisation veröffentlicht.

In Deutschland führt die Staatsanwaltschaft Frankfurt die Untersuchungen, die seit dem frühen Dienstagmorgen unter dem Operationsnamen "Twins" laufen. 16 Personen wurden in Deutschland verhaftet, einige haben bereits gestanden. In den USA beging ein Verhafteter, der seine Schuld gestanden hatte, Selbstmord. Dabei handelte es sich um einen Offizier der US-Luftwaffe.

Defekter Computer lässt Kinderporno-Ring auffliegen (PC-WELT Online, 24.06.2002)

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