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Das Fedora-Projekt und CentOS als Alternativen zu Red Hat

20.02.2015 | 10:05 Uhr |

Fedora wird von Red Hat gesponsert und ist sozusagen Red Hats Spielwiese. Als produktives Serversystem eignet sich die kostenlose Linux-Distribution nur bedingt, da es lediglich 13 Monate Unterstützung für die einzelnen Ausgaben gibt, doch als Testsystem für künftige Technologien, die in Red Hat Enterprise Linux einfließen, ist es perfekt. Ebenso ist das Betriebssystem gut geeignet, um sich mit Red Hat vertraut zu machen, ohne gleich den Geldbeutel öffnen zu müssen.

Mit der grafischen Installationsroutine ist es nicht besonders schwer, Fedora zu installieren. Es ist übersichtlich und bringt den Anwender gezielt zum Ergebnis. Die derzeit aktuelle Version Fedora 21 enthält ein umfangreiches Softwarelager, das kaum Wünsche offenlässt. Sie finden alle bekannten Open-Source-Programme und entsprechende Serverdienste.

Der Vollständigkeit halber soll das kostenlose CentOS nicht verschwiegen werden. Hierbei handelt es sich um eine Linux-Distribution, die aus den quelloffenen Paketen Red Hats entsteht. Auch dies ist als kostengünstige Alternative in Erwägung zu ziehen. Hier gibt es so lange Unterstützung, wie Red Hat quelloffene Updates für die jeweilige RHEL-Ausgabe zur Verfügung stellt.

Das offene SUSE: openSUSE

openSUSE gehört zu einer der beliebtesten Linux-Distributionen für den Desktop. Sie können sich damit perfekt mit dem Prinzip von SUSE Linux Enterprise Server vertraut machen. Auch wenn sich openSUSE eigentlich an Desktop-Anwender richtet, finden Sie in der Distribution alle bekannten Server-Dienste.

Wie bei SLES sticht hier ganz klar die übersichtliche Verwaltungssoftware YaST hervor. Sollten gewisse Serverdienste nicht installiert sein, können Sie diese über die Repositories nachinstallieren. Die openSUSE-Ausgaben werden in der Regel ungefähr zwei Monate nach der Veröffentlichung der übernächsten Ausgabe mit Updates versorgt. Aktuell ist openSUSE 13.2.

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